In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Das Modul Interdisciplinary Futures vermittelt theoretische, methodische und praktische Grundlagen zur kritischen Auseinandersetzung mit Zukunftsvorstellungen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Gestaltung. Im Zentrum steht die Frage, wie Zukünfte entworfen, reflektiert und verantwortungsvoll gestaltet werden können – jenseits rein technologischer Prognosen und linearen Fortschrittsdenkens.
Die Studierenden setzen sich mit kritisch-reflexiven Designansätzen wie Critical Design, Speculative Design, Design Fiction, Discursive oder Adversarial Design auseinander und lernen diese als Werkzeuge zur Analyse, Bewertung und Exploration neuer Technologien und Anwendungen einzusetzen. Dabei werden insbesondere sozioökonomische, ökologische und ethische Implikationen zukünftiger Entwicklungen thematisiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit Prognosen und Zukunftswissen. Die Studierenden lernen Forschung zur Gültigkeit und Zuverlässigkeit von Vorhersagen kennen, reflektieren kognitive Verzerrungen und Denkstile und beschäftigen sich mit förderlichen Geisteshaltungen im Umgang mit Unsicherheit, etwa im Kontext von Superforecasting. Ergänzend werden ausgewählte Modelle und Konzepte der Futures Literacy behandelt, die den bewussten und reflektierten Umgang mit Zukunftsbildern fördern.
Methodisch vermittelt das Modul …
The module Interdisciplinary Futures provides theoretical, methodological, and practical foundations for the critical exploration of future imaginaries in society, politics, economy, and design. It focuses on how futures are constructed, negotiated, and shaped, moving beyond purely technological forecasting and linear notions of progress.
Students engage with critically reflective design approaches such as Critical Design, Speculative Design, Design Fiction, Discursive Design, and Adversarial Design. These approaches are introduced as tools for analysing, evaluating, and exploring emerging technologies and applications with regard to their socio-economic, ecological, and ethical implications.
A further focus of the module is the examination of forecasts and future knowledge. Students explore research on the validity and reliability of predictions, reflect on cognitive biases and thinking styles, and engage with beneficial mindsets for dealing with uncertainty, for example through concepts such as Superforecasting. In addition, selected models and frameworks of Futures Literacy are introduced, enabling a more conscious and reflective engagement …
Design leadership encompasses far more than creative excellence: it requires leading people, making decisions, and assuming responsibility. Yet what do designers truly lack when they assume such responsibility? The answer is not another creativity framework, but rather the ability to manage people, conflicts, and business metrics.
From team management and cross-cultural collaboration to finance and entrepreneurship, this course sharpens focus on precisely these competencies through practical, interdisciplinary approaches with industry perspectives.
Design Leadership bedeutet mehr als kreative Exzellenz: Es bedeutet, Menschen zu führen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Doch was fehlt Designerinnen und Designern wirklich, wenn sie diese Verantwortung übernehmen? Die Antwort ist kein weiteres Kreativitätsframework, sondern der Umgang mit Menschen, Konflikten und Kennzahlen.
Aus Persönlichkeits-/Teamperspektive über interkulturelle Zusammenarbeit bis hin zu Finanzen und Entrepreneurship, dieser Kurs schärft den Blick für genau diese Kompetenzen – praxisnah, interdisziplinär und mit Perspektiven aus der Industrie.
Kurssprache: Englisch und Deutsch
Der Kurs Thesisentwicklung II baut auf der in Thesisentwicklung I erarbeiteten theoretischen und methodischen Grundlagen auf und begleitet die konkrete Entwicklung der eigenen Masterarbeit. Im Zentrum stehen die Präzisierung der Forschungsfrage, die theoretische Verortung sowie die fundierte Auswahl und Begründung geeigneter Methoden.
Inter-, trans- und multidisziplinäre Perspektiven werden auf das individuelle Projekt angewendet und kritisch reflektiert. Quantitative, qualitative und Mixed-Methods-Ansätze werden hinsichtlich ihrer Relevanz für das jeweilige Forschungsvorhaben geprüft. Dabei wird insbesondere die Verbindung von gestalterischer Praxis und wissenschaftlicher Forschung geschärft.
Der Kurs unterstützt euch bei der Strukturierung, Argumentation und Planung eurer Thesis. Themen wie Forschungsdesign, Zeit- und Projektmanagement werden vertieft behandelt. Begleitend bietet der Kurs Raum für Präsentation, Peer-to-Peer Feedback und kollegialen Austausch.
Studierende der alten Studienordnung sind herzlich willkommen.