Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

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Unbounded – Beyond the White Cube

nur für Incom-Mitglieder

Was bedeutet es, unendlich viel Ausstellungsfläche zur Verfügung zu haben?









Physische Ausstellungsräume sind normalerweise an konkrete Orte und räumliche Bedingungen gebunden: an Wände, Architektur, Maßstab, Schwerkraft und verfügbare Fläche. In virtuellen Räumen können diese Bedingungen neu gedacht werden. Räume können sich verändern, vervielfachen oder scheinbar endlos werden. Sie können non-linear aufgebaut sein und unterschiedliche Wege, Perspektiven und Zugänge ermöglichen. Objekte können schweben, ihre Größe verändern oder auf Besucher*innen reagieren.

Im Seminar Unbounded – Beyond the White Cube ) untersuchen wir, wie sich Ausstellungskonzepte verändern, wenn räumliche Grenzen wegfallen. Virtual Reality (VR) verstehen wir dabei nicht als digitale Kopie eines Museums oder einer Galerie, sondern als eigenständiges Medium, das neue räumliche, gestalterische und interaktive Formen der Ausstellung ermöglicht.

Für die praktische Umsetzung arbeiten wir mit Unity und Meta Quest 2 und 3. Wir lernen die Grundlagen, um eigene virtuelle Räume zu gestalten, 3D-Objekte zu integrieren und mit Licht, Sound, Bewegung und einfachen Interaktionen zu experimentieren.

Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit:

  • Raum, Maßstab und Atmosphäre
  • Bewegung und Orientierung in VR
  • virtuellen Objekten und Installationen
  • Interaktion und Feedback
  • räumlichem Storytelling
  • Besucherführung und kuratorischer Gestaltung

Im Laufe des Semesters entwickeln die Teilnehmer*innen allein oder in kleinen Gruppen ein eigenes virtuelles Ausstellungskonzept, das interaktiv, explorativ oder auch völlig experimentell gedacht sein kann.

Zum Abschluss werden die Arbeiten zu einer gemeinsamen virtuellen Ausstellung zusammengeführt. Dabei fragen wir auch: Wie kuratiert man eine Ausstellung ohne feste räumliche Grenzen? Braucht sie überhaupt noch Wände, Räume oder einen festgelegten Rundgang?

Im Mittelpunkt steht nicht technische Perfektion, sondern das experimentelle Arbeiten mit Raum, Wahrnehmung und Interaktion.

Voraussetzungen

Vorkenntnisse in Unity, Programmierung, 3D-Modelling oder Virtual Reality sind nicht erforderlich.

Für die Teilnahme ist kein eigener Laptop zwingend erforderlich, da wir im Mac-Labor arbeiten werden und dort die benötigten Rechner zur Verfügung stehen.

Wer lieber mit dem eigenen Laptop arbeiten möchte, kann diesen gerne mitbringen. Voraussetzung ist, dass Unity zuverlässig darauf läuft. Bei Apple-Geräten wird mindestens ein Mac mit M1-Chip empfohlen.

Die benötigten VR-Headsets werden im Kurs zur Verfügung gestellt.

Ort und Format

Der Kurs findet in Präsenz statt und kombiniert kurze konzeptionelle und technische Einführungen mit praktischen Übungen, Projektarbeit und regelmäßigen Tests in VR.

The course is suitable for Erasmus students. Individual course content and support can be provided in English if required.

Impression

www.magische-spiegelungen.de/

Fachgruppe

Werkstattpraxis

401 Interfacewerkstätten

Perspektiven und Social Skills

505 Kompetenzvertiefung

Semester

Wintersemester 2026 / 2027

Wann

Freitag, 14:15 – 17:15

Prüfungsleistung

Eigenes Projekt (VR-Ausstellung), Abschlusspräsentation, Incom-Dokumentation und aktive Teilnahme.

Raum

Interface-Werkstatt & Mac-Lab – LW126 & LW139

Archivierung

Relevanter Community-Workspace / wird nicht reduziert

Lehrende