In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Neue Services zu entwickeln ist einfacher geworden. Herauszufinden, was überhaupt entwickelt werden sollte, ist es nicht.
„Let’s Startup“ ist ein praxisorientierter Kurs, der die im Kurs „Service Design Basics“ eingeführten Methoden um Ansätze aus Lean Startup, Business Modelling und experimentellem Prototyping erweitert.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie aus einer relevanten Idee für ein reales Problem ein tragfähiger Service entstehen kann. Welche Bedürfnisse und Annahmen über das Verhalten von Nutzer:innen liegen einer Idee zugrunde? Welchen Wert schafft sie für unterschiedliche Akteur:innen? Wie kann ein Service organisatorisch und wirtschaftlich funktionieren? Welche Annahmen sind besonders riskant – und wie lassen sie sich durch Experimente und Prototypen überprüfen, bevor größere Ressourcen in Umsetzung und Vermarktung investiert werden?
Die Studierenden entwickeln und überprüfen dabei nicht nur die Service Experience, sondern auch das Business Model. Prototyping wird als Mittel zur Erkenntnis verstanden. Je nach Fragestellung können dafür Rollenspiele, Concierge- und Wizard-of-Oz-Prototypen, Landingpages, einfache digitale Anwendungen oder aktuelle KI-Tools und Workflows eingesetzt werden.
Der Kurs besteht aus vier dreiwöchigen Sprints. In jedem Sprint werden Annahmen formuliert, mit geeigneten Experimenten überprüft und auf Grundlage der gewonnenen Evidenz weiterentwickelt.
Sprint 1: Test what matters – Kritische Annahmen identifizieren und überprüfen
Wir untersuchen Nutzer:innenbedürfnisse, Verhalten, Markt und Kontext, formulieren zentrale Annahmen und entwickeln Experimente, um die riskantesten davon mit möglichst geringem Aufwand zu überprüfen.
Sprint 2: Test the business – Wirtschaftliche Tragfähigkeit überprüfen
Wir untersuchen Wertversprechen, Akteur:innen, Ressourcen, Kosten und Erlösmodelle und entwickeln Hypothesen darüber, wie der Service organisatorisch und wirtschaftlich funktionieren kann. Diese werden nicht nur modelliert, sondern – wo immer möglich – durch Experimente überprüft.
Sprint 3: Prototype & run – Den Service unter realen Bedingungen erproben
Wir übersetzen zentrale Annahmen in erlebbare Service-Prototypen und testen diese mit echten Nutzer:innen. Im Vordergrund stehen beobachtbares Verhalten und reale Entscheidungen statt ausschließlich geäußerter Präferenzen.
Sprint 4: Learn & redesign – Evidenz in Entscheidungen übersetzen
Wir führen die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, überprüfen das Service- und Business-Modell und entscheiden, welche Teile des Konzepts weiterentwickelt, verändert oder verworfen werden sollten.
Der Kurs richtet sich an Studierende, die ihre Kenntnisse aus „Service Design Basics“ vertiefen und lernen möchten, Service-Innovationen nutzer:innenzentriert, evidenzbasiert und wirtschaftlich tragfähig zu entwickeln. Eine eigene Service-Idee ist hilfreich, aber keine Voraussetzung.
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Building new services has become easier. Figuring out what should actually be built has not.
“Let’s Startup” is a hands-on course that expands on the methods introduced in “Service Design Basics” through approaches from Lean Startup, Business Modelling, and experimental prototyping.
At the heart of the course is the question of how a relevant idea addressing a real problem can be developed into a viable service. What needs and behavioural assumptions does an idea build on? What value does it create for different stakeholders? How can a service work organisationally and economically? Which assumptions are particularly risky — and how can we test them through experiments and prototypes before investing significant resources in implementation and marketing?
Students develop and test not only the experience of a service, but also its business model. Prototyping is understood as a means of generating knowledge. Depending on the question at hand, this may involve role-playing, concierge and Wizard-of-Oz prototypes, landing pages, simple digital applications, or orchestration of current AI tools.
The course consists of four three-week sprints. In each sprint, assumptions are formulated, tested through appropriate experiments, and developed further based on the evidence generated.
Sprint 1: Test what matters – Identify and test critical assumptions
We investigate user needs, behaviour, market, and context, formulate key assumptions, and design experiments to test the riskiest ones with as little effort as possible.
Sprint 2: Test the business – Test economic viability
We examine value propositions, stakeholders, resources, costs, and revenue models and develop hypotheses about how the service could work organisationally and economically. These are not only modelled but, wherever possible, tested through experiments.
Sprint 3: Prototype & run – Test the service under real-world conditions
We translate key assumptions into experiential service prototypes and test them with real users. The focus is on observable behaviour and real decisions rather than solely on stated preferences.
Sprint 4: Learn & redesign – Turn evidence into decisions
We bring together what we have learned, reassess the service and business model, and decide which parts of the concept should be developed further, changed, or discarded.
The course is designed for students who want to deepen their knowledge from “Service Design Basics” and learn how to develop service innovations that are user-centred, evidence-based, and economically viable. Having your own service idea is helpful, but not required.
Interfacedesign
714 Interfacedesign als Problemlösung
21EId-P Interfacedesign als Problemlösung
#Business + Commerce
Wintersemester 2026 / 2027
Mittwoch, 09:30 – 13:30
Englisch
D106
Februar 2032