In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Karten genießen unser Vertrauen als objektive Darstellungen der Welt. Sie begegnen uns täglich in den unterschiedlichsten Situationen: sie geben uns Orientierung, bilden die Grundlage für zukünftige Planungen und politische Entscheidungen, kündigen das Wetter von morgen an oder ganze Szenarien der Klimaentwicklung. Karten beeinflussen nicht nur, wie wir die Welt sehen, sondern auch wie wir uns durch sie hindurchbewegen und sie verändern. Dass Karten keine neutrale Repräsentation darstellen, wird schon mit der Mercator Projektion deutlich, die seit Jahrhunderten ein verzerrtes Weltbild prägt. Als Gestalter*innen wiederholen wir oft Konventionen, ohne zu hinterfragen, welche weiteren Botschaften dabei noch mit kommuniziert werden. Was wird gezeigt, was bleibt verborgen? Welche Daten werden dargestellt und für wen?
Dieser Kurs ist eine experimentelle Auseinandersetzung mit gestalterischen, aber auch sozialen und gesellschaftlichen Fragen. Welche Geschichten räumlicher Zusammenhänge wollen wir erzählen? Dabei geht es vor allem auch um das Kartieren als Prozess. Dafür werden wir hinausgehen, um öffentliche Räume aus verschiedenen Perspektiven zu beobachten und selbst Eindrücke zu sammeln, eigene Maßstäbe und Vermessungsinstrumente entwickeln, Beispiele aus Kultur und Wissenschaft diskutieren, die eigene Wahrnehmung sensibilisieren, und gestalterische Gegenvorschläge entwerfen.
Gestaltungsgrundlagen
101 Basics
11EG-B Basics
Sommersemester 2026
Montag, 10:00 – 15:30
13.04.2026
Rege und regelmäßige Teilnahme, Referat, Präsentationen, Dokumentation
D308
August 2031