In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Neue Technologien und globale Transformationsprozesse verändern zunehmend, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen und mit ihr umgehen. Sprachassistenten, automatisierte Infrastrukturen und lernende Systeme prägen unseren Alltag und treten nicht mehr nur als Werkzeuge, sondern als handlungsfähige Gegenüber in Erscheinung.
Wann beginnt ein Ding zu handeln? Wie verändert sich Gestaltung, wenn Materialien als aktiv gedacht werden? Können Technologien intentionale Akteure sein? Und was geschieht, wenn sich die Grenze zwischen Subjekt und Objekt auflöst?
In diesem Seminar werden wir unterschiedliche animistische Perspektiven aus philosophischer und gestaltungstheoretischer Sicht untersuchen. Im Fokus steht, wie sich Beziehungen zwischen Subjekt und Objekt, Natur und Kultur sowie Nutzer*in und Ding verschieben und wie diese Relationen gestalterisch reflektiert oder verändert werden können. Dabei gehen wir dem Begriff des Animismus auf den Grund, als Denkweise, die nicht-menschlichen Entitäten eine Handlungsfähigkeit zuspricht, und fragen, was er für zeitgenössisches Design bedeuten kann.
Das Seminar ist textbasiert und wird durch Recherche- und Praxisformate ergänzt. Die Texte sind überwiegend auf Deutsch, vereinzelt werden wir auch englische Texte lesen. Die schriftliche Abgabe am Seminarende kann auf Deutsch oder Englisch verfasst werden.
Theorie
801 Design Theory and Design Research ⅠⅠ
Perspektiven und Social Skills
505 Kompetenzvertiefung
22Th-DMT Design- / Medientheorie
Sommersemester 2026
Montag, 14:00 – 17:00
D 106
August 2031