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Patterns of Play: Game Systems & Interaction

nur für Incom-Mitglieder

Was bedeutet Spielen? Warum spielen wir – und was macht ein Spiel interessant, verständlich oder herausfordernd? Welche Muster tauchen in Spielen immer wieder auf? Und wie lassen sich Regeln, Entscheidungen und Abläufe in interaktive Spielsysteme übersetzen?

Im Kurs „Patterns of Play – Game Systems & Interaction“ beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Spiele funktionieren und wie Interaktion durch Regeln und Systeme entsteht. Dabei geht es nicht um fertige Spiele, sondern darum zu verstehen, was passiert, wenn jemand spielt – und warum.


Spielsysteme verstehen

Wir starten mit analogen Prototypen, um Spielmechaniken direkt auszuprobieren. Durch Spielen, Verändern und Beobachten untersuchen wir, was ein Spiel spielenswert macht und wie sich Interaktion anfühlt. Dabei beschäftigen wir uns mit zentralen Konzepten des Game Designs, unter anderem: Regeln, Feedback, Herausforderung, Balance und Flow. Wir schauen außerdem darauf, wie Spielregeln, Raum, Interaktion und visuelle Gestaltung zusammenwirken und ein stimmiges Spielerlebnis erzeugen.


Von der Idee zum digitalen Spielsystem

Schritt für Schritt übertragen wir analoge Mechaniken in die digitale Welt und entwickeln erste interaktive Szenen. Dabei lernen wir unterschiedliche Ansätze des Prototypings kennen und vergleichen, wie Spielsysteme digital umgesetzt werden können.

Im Laufe des Kurses arbeiten wir unter anderem mit verschiedenen Engines und Tools, zum Beispiel:

  • Unreal Engine
  • Unity
  • Godot
  • GameMaker
  • Construct
  • Scratch

Wir probieren aus, vergleichen Ansätze und finden heraus, welches Werkzeug zu welcher Idee passt. Der Fokus liegt nicht auf dem perfekten Beherrschen einzelner Tools, sondern darauf, Spielsysteme zu verstehen und Interaktion bewusst zu gestalten.


Eigenes Spielprojekt

Zum Abschluss entwickeln die Teilnehmer*innen ein eigenes kleines Spiel oder eine interaktive Szene – entweder als funktionierender digitaler Prototyp oder als klar ausgearbeitetes Spielkonzept mit digitalen Beispielen. Der Kurs ist praxisorientiert aufgebaut: Spielideen werden ausprobiert, weiterentwickelt und anhand von Tests und Feedback reflektiert.


Voraussetzungen

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Neugier, Spielfreude und Interesse an interaktiven Systemen sind hilfreich.


Ort & Format

Der Kurs findet in Präsenz statt und wechselt je nach Thema zwischen Computerlabor und Interface-Werkstatt.

***The course is suitable for Erasmus students. Individual course contents can be provided in English if required.


Fachgruppe

Werkstattpraxis

401 Interfacewerkstätten

Perspektiven und Social Skills

505 Kompetenzvertiefung

14W-IL-L Interfacelabore (120h)

Semester

Sommersemester 2026

Wann

Dienstag, 10:15 – 13:15

Erster Termin

09.04.2026

Prüfungsleistung

Konzeption und Ausarbeitung eines eigenen Projekts, Abschlusspräsentation, Incom-Dokumentation, regelmäßige Teilnahme.

Raum

LW 139 Mac-Labor 1

Archivierung

August 2031

Lehrende