In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In diesem Kurs geht es um den kreativen Einsatz von Worten, Bildern und Objekten – individuell und kollektiv –, um durch Repräsentation Geschichten zu erschaffen und zu erzählen. Dabei spielen Illusionen und unerwartete Verbindungen eine zentrale Rolle.
Der Posthumanismus hinterfragt die humanistische Perspektive, die bestimmte Menschen gegenüber anderen privilegiert. Stattdessen dezentriert er den Menschen und betrachtet ihn in Relation zu nicht-menschlichen Anderen – einschließlich Maschinen, lebenden und nicht-lebenden Dingen. Diese Denkrichtung gewinnt zunehmend an Bedeutung in den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie in der Informatik. Sie wird angetrieben von Dekolonialisierungsprozessen und der wachsenden Sorge um das Klima, stellt aber zugleich Herausforderungen für das Design dar.
Wir beginnen mit einer Erkundung dieses Feldes: Wer begleitet uns auf dieser Reise? Was erschaffen, sammeln oder hinterlassen wir auf unserem Weg?
Zentrale Fragen sind:
• Wie können wir aus einer Perspektive jenseits unserer aktuellen, menschenzentrierten Ontologie sprechen?
• Was geschieht, wenn wir das Nicht-Menschliche auf die Ebene des Menschen erheben?
Dieses Projekt bietet die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Posthumanismus auseinanderzusetzen – in theoretischer und materieller Form. Neben einem längeren, theorieorientierten Projekt ergänzen kurze praktische Übungen, Forschungsmethoden sowie Besuche an Orten, an denen Geschichten multimodal und multisensorisch inszeniert werden, den Kurs.
Der Kurs wird auf Deutsch und Englisch gehalten. Die meisten Readings werden englischsprachig sein.
Theorie
22Th-DMT Design- / Medientheorie
Sommersemester 2025
Dienstag, 14:00 – 17:00
08.04.2025
Präsentation und Research Essay
D105