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Werkstatttagebuch - Lichtfänger I

Um sich kreativ und frei in der Fotografie ausprobieren zu können, sind technische Grundlagen vom Vorteil - Nur gibt es davon eine ganze Menge. Damit meine fotografischen Projekte in Zukunft nicht an einem dampfenden Kopf scheitern, halte ich hier alles Relevante aus dem Foto-Werkstattkurs fest.

1 | Werkstatteinführung - 7. November 2023

Unser erster Kurstag widmete sich ganz dem ersten Beschnuppern der Werkstätten und wie man in diesen arbeitet. Auch gab es einen kleinen Einblick in die Punkte, die in unserem Semester relevant werden würden.

Nun aber zuerst zu den:

VERHALTENSVORSCHRIFTEN in den Werkstätten, insbesondere dem Fotostudio:

⊚ vor Betreten der Labore: Schlüssel vom Pförtner holen, freischalten

⊚ Flucht- & Rettungspläne gut einprägen

⊚ Ess-, Trink- und Rauchverbot in allen Werkstätten- Vorhänge werden   nur über Technik gesteuert

⊚ Vorhänge werden nur über Technik gesteuert

⊚ nicht allein in Werkstätten arbeiten --> Verantwortung für die eigene Sicherheit & die der Anderen im Vordergrund

⊚ Verwendung von Inventar mit Respekt & Vorsicht

⊚ Werkstätten = kreativer Raum & sollte daher sauber gehalten werden

⊚ Fotowände immer freihalten und mit Sorgfalt behandeln

⊚ keine unkontrollierten Experimente

⊚ Schäden sind meldepflichtig

⊚ jede Verletzung muss in erste Hilfe Liste eingetragen werden

⊚ Erste Hilfe Anweisungen am Erste Hilfe - Kasten befolgen

⊚ Waschbecken nach Benutzung reinigen

⊚ Unfälle über Kabeltelefon im Fotostudio melden: 99 110

⊚ Defibrillator bei Pförtnern im HG

⊚ Lichtanlagen & laufende Geräte vor Pausen/ verlassen der Werkstätten ausschalten

⊚ Lichtequipment zur Lagerung immer hinter rot-weiße Linie stellen

⊚ jedes Klein-Equipment immer an seinen Platz im Locker 

⊚ bei Brandgerüchen sofort Stecker ziehen

⊚ Löschversuch zuerst mit CO2 Feuerlöscher (verhindert weiteren Schaden des Equipments) 

⊚ Im Brandfall: Türen & Fenster schließen und schnell nach draußen zum Sammelplatz

⊚ vor Verlassen der Labore: Licht aus, Fenster zu, abschließen, Schlüssel zum Pförtner 

Zeichengebung:

Gebotszeichen: weiß, blau

Warnzeichen: gelb

Verbotszeichen: rot 

WORKFLOW

⊚ gute Vorausplanung/ Zeitmanagement, frühzeitige Anmeldung (min. 3 Tage im Voraus, exklusive Wochenende)

⊚ Für Anmeldung: Datum, Uhrzeit, Name, Was zusätzlich benötigt wird

⊚ Anmeldung über Kalender im Fotostudio Workspace (Dateien & Links) & über SHK

⊚ Während Urlaub von Frau Katzek ist sind Labs geschlossen

⊚ Backdrops (Hintergründe) nur nach Anmeldung und Vorkasse --> 3 Tage im Voraus bestellen und bezahlen

--> weiß: 3,65m Breite

--> schwarz: 2,5m Breite 

EQUIPMENT

⊚ Hasselblatt Analoge Mittelformat Kamera

⊚ Nikon F52 analoge Spiegelreflex, klassischerweise mit 50mm Objektiv (analog, nicht zoombar)

⊚ Nikon D700 Vollformat Kamera (gut im Dunkeln) --> doppelt größerer Sensor als Mittelformat Kamera

⊚ Nikon Spiegellose Vollformat Digitalkamera (höhere Lichtempfindlichkeit, gut in dunklen Räumen)

⊚ Nikon D5100 digitale Spiegelreflex

⊚ Reflektor um indirektes Licht zu schaffen (weiche & harte Seite)

⊚ Einige Blitzleuchten, Softboxen und Dauerleuchten

⊚ Nikon Aufsteckblitz (älter, neuer)

⊚ Stative

⊚ Größtes Weitwinkelobjektiv: 16mm

⊚ auch großes Teleobjektiv

2 | Grundlagen der Fotografie - 14. November 2023

GOLDENES DREIECK

--> besteht aus

⊚ Belichtungszeit/Verschlusszeit

Reguliert, wie lange der Verschluss der Kamera geöffnet ist. Kurze Zeiten machen das Bild dunkler (weniger Licht kommt in Linse), dafür wird Motiv aber auch genauer festgehalten. Lange Zeiten machen es heller (mehr Licht kommt in Linse), aber dadurch auch verschwommen.

⊚ Blende:

Öffnung in der Kamera, die die Menge des einfallenden Lichts steuert. Eine größere Blendenöffnung (Zahl klein) lässt mehr Licht zu und erzeugt eine hellere Aufnahme & Tiefenunschärfe. Kleinere Öffnung (Zahl hoch) macht das Bild dunkler & gibt Tiefenschärfe.

 ISO:

Reguliert die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors. Grundsätzlich sollte ISO möglichst niedrig bleiben um Bildrauschen und Senkung der Bildqualität zu verhindern. Wenn aber die Belichtungszeit und Blende an ihre Grenzen kommen, kann ISO die Helligkeit des Bildes erhöhen.

Untitled_Artwork 31.pngUntitled_Artwork 31.png

⊚ im manuellen Modus, kann man alle Werte selbst bestimmen

⊚ manche Modi lassen nur bestimmte Werte einstellen

Av - Zeitautomatik (einstellen von Blende)

Sv - Blendenautomatik (einstellen von Belichtungszeit)

P - Auto-Modus mit Einflussmöglichkeit

Hierbei gibt die Belichtungswaage an ob Bild unterbelichtet oder überbelichtet ist.

HISTOGRAMM

In der Fotografie zeigt es die Verteilung der Helligkeitswerte in einem Bild. Es wird verwendet, um die Belichtung zu beurteilen: linke Seite für dunkle Bereiche, rechte Seite für helle Bereiche. Allgemein wird es unterteilt in:

⊚ Tiefen (Schwarztöne)

⊚ Mittelwerte

⊚ Lichter (Weißtöne)

--> y-Achse: Häufigkeit der Tonwerte

--> x-Achse: Tonwertumfang Schwarz - Weiß 

Ein ausgeglichenes Histogramm deutet auf eine gut belichtete Aufnahme hin.

Bei einem Kurvenausschlag kann man von einer Über- oder Unterbelichtung ausgehen. Bei der Bildaufnahme ist ein eher unterbelichtetes Bild geeigneter, da durch Überbelichtung „ausgebrannte“ Stellen in der Nachbearbeitung keine Bildinformationen mehr in sich tragen. Oft erkennet man diese Stellen an einem rechts „abgeschnittenen“ Histogramm. 

Wenn auf beiden Seiten des Histogramms ein kleiner Berg zu sehen ist, weißt dies oft auf eine gut balancierte Belichtung mit noch bestehendem Kontrast hin. Natürlich ist dies nur eine grobe Richtlinie. Jedes Projekt ist anders und benötigt somit eine andere Bildsprache.

Untitled_Artwork 32.pngUntitled_Artwork 32.png

FARBRÄUME

In der Fotografie wird meist mit dem sRGB (Standardprofil für Bildschirme und Internet) oder dem Adobe RGB Farbraum gearbeitet. Meist wird der Adobe RGB Farbraum bevorzugt, da dieser eine größere Menge an Farbinformationen speichert. 

FARBE: ADOBE RGB

SCHWARZ WEIß: GAMMA GREY 2.2

Mit CMYK wird in der Fotografie nicht gearbeitet, da dieser zu stark komprimiert.

! Es ist unheimlich wichtig für den Workflow das gewählte Farbprofil bereits in der Kamera und in der Bearbeitung-Software einzustellen, da es sonst bei der Bearbeitung oder beim Druck zu Verlust von Farbinformationen kommen kann!

!Bei Photoshop immer 8 Bit statt 16 Bit wählen!

Untitled_Artwork 33.pngUntitled_Artwork 33.png

DATEIFORMATE

TIFF: 

Ein verlustfreies Bildformat, das hohe Qualität und Flexibilität bietet. Es unterstützt Transparenz, verschiedene Farbtiefen, Ebenen in Photoshop und kann komprimiert oder unkomprimiert sein. Es ist detaillierter, aber auch größer als das JPG Format, und somit nicht für die Webausgabe geeignet. Es wird jedoch für die Druckausgabe gewählt.

JPG:

JPG wird von allen Betriebssystemen unterstützt. Es ist ein verlustbehaftetes Bildformat. Es komprimiert Dateien, um Speicherplatz zu sparen, eignet sich gut für Online-Nutzung.

RAW: 

Ein unkomprimiertes Rohdatenformat, das maximale Bearbeitungsfreiheit und höchste Qualität bietet. Es beinhaltet alle Bildinformationen, die vom Sensor aufgenommen wurden. Daher ist die Dateigröße sehr hoch. Es ist sozusagen das unkorrigierte, digitale Negativ. Die Datei an sich ist weder sichtbar noch druckbar und muss erst mit einer Software interpretiert werden. 

Die RAW Dateien können in einem RAW Konverter, wie der in Photoshop, nachbearbeitet werden.

Funktionen beim Photoshop - Raw Konverter

⊚ Chromatische Aberration entfernen

⊚ Profilkorrektur  

⊚ „ausgebrannte“ Stellen prüfen (Klick auf rechtes Dreieck im Histogramm) --> zum ausbessern Kurve nach rechts ziehen

⊚ mit zu dunklen Stellen kann genauso umgegangen werden 

⊚ Klarheit: hebt Mitteltöne und erhöht Schärfe

⊚ Farbmischer/Punktfarbe

(ähnliche Funktionen beinhaltet auch Lightroom)

AUTOFOKUSARTEN

Neben dem manuellen Fokus (MF), gibt es auch den Autofokus (AF), bei welchem der Fokuspunkt ausgewählt wird. Dies geschieht über dem AF-Feld (Messfeld). 

⊚ Einzelbild-Fokus (AF-S - One Shot): Fokus durch halbes Drücken des Auslösers. Gut für unbewegte Gebäude und Landschaften.

⊚ Nachführ-Autofokus (AF-C - AI Servo): Fokussiert automatisch immer nach sobald sich das Objekt bewegt. Auslöser muss dabei halb gedrückt bleiben.

⊚ automatischer Autofokus (AF-A - Auto Servo): Eine Hybrid-Variante. Kamera entscheidet ob sich Objekt bewegt oder nicht und passt Fokus an.

Autofokus wird generiert durch: aktive Systeme (Laser-, Ultraschall-, Infrarotstrahlung) und passive Systeme (Kontrast-Autofokus und Phasen Autofokus)

3 | Ausstattung im Fotostudio - 21. November 2023

STATIVARTEN

—> je höher eingestellt desto instabiler das Stativ!

⊚ Gitzo-Stativ: (Mittelformatkamera) leichteste, günstigste, „instabilste“ Variante

--> Ausgestattet mit Dreiwegeneiger, Mittelsäule und Schnellwechselplatte.

⊚ Manfrotto-Stativ: (Vollformatkamera) größer als Gitzo-Stativ, 

--> auch mit Dreiwegeneiger, Octagon Schnellwechselplatte und Mittelsäule

⊚ großes Studio-Stativ: Stabil, robust, sicher, höher, planparallel

--> Dreiwegeneiger wird mit Kurbeln gesteuert, perfekt für Perfektionisten

--> Hebel am Fuß fährt die Rollen ein und macht die Sache stabil

!Achtung!:  Überdrehungsgefahr beim Drehen des Armes

⊚ Bodenstativ

⊚ Lampenstativ (nicht mit Blitzlicht verstellen)

⊚ Galgenstativ (niemals Softbox abnehmen, immer gemeinsam benutzen)

LICHTARTEN

1. Dauerlicht:

⊚ Lichtkopf mit Leuchtmittel als Basis

⊚ Licht wird gestreut und ist überall, kann schlecht gerichtet werden

⊚ Klemmschraube um Position links, rechts, oben, unten zu ändern

⊚ Fluter ist Regler am Kopf mit welchem man den Lichtstrahl bündeln kann um weniger Streuung zu erzeugen

⊚ Mit Spotlightlicht sollte jedoch nur gearbeitet werden, wenn man es wirklich benötigt, da es sehr dominant wirkt

--> auch ein sehr kaltes, bläuliches Licht

⊚ Auf Lampen kommen immer Lichtformer, um Wirkung zu modifizieren: Mit welchem Lichtformer komme ich an mein Ziel? Wann möchte ich eine 3D Wiedergabe von meinem Objekt/Portrait haben?

⊚ Iso, Blende, Belichtungszeit, Lichtstärke, Lichtformer arbeiten für das gewünschte Ergebnis Hand in Hand

⊚ Licht muss Zusammen mit Generator arbeiten, enthält Akkus welche die Leistung der Steckdose Speichern um Überlastung zu vermeiden

⊚ Lichtleistung zu gering um bewegte Objekte festzuhalten

--> Stativ deshalb empfehlenswert

⊚ Lampe hat Belüftung, diese niemals blockieren

2. Blitzlicht:

⊚ Funktioniert mit Halogen Lampe (Einstelllicht: Dauerlicht um alles vor dem Blitz vorzubereiten), eigentlich gelbes Licht, die Blitzröhre drumherum ist zuständig für den eigentlichen Blitz

⊚ Lichtkopf mit Leuchtmittel als Basis

⊚ Blitzanlage wichtig für eine naturgetreue Tageslicht-Wiedergabe

⊚ Gut um aus der Hand zu Fotografieren

⊚ Blitzlichter haben 2 Arten von Lampenstativen: beide rollbar, flach und pyramidenförmig

--> Diese in ihrer Höhe und dem Winkel verstellbar, je höher desto instabiler —> deshalb nie Rollfüße des Pyramiden-Stativs verstellen

⊚ Wenn in Bodennähe gearbeitet werden will, Stativ mit flachen Füßen verwenden —> stabiler, Lampe kann fast bis nach unten gefahren werden

⊚ Wenn Blitzlicht vollkommen am Boden verwendet werden will, Bodenstativ einsetzen —> Blitzlampe durch Flügelschraube lösen, Adapter ebenfalls lösen, aufsetzen und festschrauben

⊚ Nach Anwendung Kabel aufrollen und an Haken hängen

⊚ FH besitzt auch eine Hensel Outdoor Blitzanlage (wenn Hensel drauf steht ist auch immer Blitz drin)

LICHTFORMER

Aufsätze für Lichtanlagen:

—> Befestigen: Reinhängen, Einrasten, Drehen

—> Abnehmen: Drehen, Haken lösen, ablösen

⊚ !Lampen werden heiß, deshalb vor dem Wechsel der Aufsätze abkühlen lassen!

⊚ Weitwinkelreflektor: reflektiert und streut Licht, erzeugt durch Reflexion auch harte Lichtkontraste, großer Radius an Lichteinfall

⊚ Normalreflektor: Funktional zwischen Weitwinkel und Telereflektor

⊚ Telereflektor: reflektiert und bündelt das Licht, erzeugt starke Kontraste, gut als Zustatzlicht oder Hintergrundlicht

⊚ Spotlicht: Punktuelle Ausrichtung des Lichts, geeignet zum Separieren von gleich auf gleichen Farben (dunkle Haare auf dunkelen Hintergrund) (nur für Blitzlicht)

⊚ Softboxstoff: geringe Lichtintensität, erzeugt weiches Licht und Flaches Resultat, Schatten viel Kontrastarmer und weicher (für Dauerlicht)

⊚ Softbox: noch weicheres Licht, enthält Reflektor sodass eine höher Lichtintensität herrscht als nur bei dem Stoff, der Frontdiffuser kann für etwas härteres Licht auch abgenommen werden, es gibt auch Waben, die für die Softbox verwendet werden können, sie befinden sich in den schwarzen Säckchen an der Treppe beim Notausgang

⊚ Bei der größten Softbox darf der Kopf nicht abgenommen werden !!! Richtung kann an der Kurbel am anderen Ende gesteuert werden

⊚ Warum haben Softboxen unterschiedliche Formen?

—> Runde Formen imitieren die Form der Sonne, macht runde Reflexionen im Auge

—> andere Formen erzeugen unnatürliche Effekte welche jedoch in der richtigen Situation interessant wirken können: Scharfe hell-dunkel Kanten, auf Objektform angepasste Reflexionen etc.

⊚ Je größer die Softbox, desto weicher das Licht 

⊚ Wabe: reguliert Lichtrichtung, lässt feine Mikrokontraste entstehen, zu dichte Nutzung lässt Struktur stärker erscheinen (befestigt mit Metallhäkchen) —> gibt es für Dauer- und Blitzlicht, für Blitzlicht in 2 Größen

⊚ Flügelblende: auch sehr geeignet für Videoaufnahmen, durch Klappen kann Licht eingegrenzt und in Form gebracht werden,

⊚ Beautydish: erzeugt doppelte Schattenkanten, Mikrokontraste, weiches Licht durch weiße Beschichtung und hohe Kontraste durch Silberringe, schöne Verläufe von unscharf in scharf

--> Auch möglich mit Wabe zu kombinieren: Textur, erzeugt Spannung im Hintergrund, z.B. analoge Vignetierung

--> Auch möglich mit Softbox zu kombinieren: kleine Scheibe die vor Hauptlicht gesteckt wird —> extreme Weichheit

⊚ Auch mit bunten Filterfolien kombinierbar

 Tragbarer, runder Aufheller: dafür zuständig Licht zu lenken und Objekt aufzuhellen, zwei Seiten für starke, kontrastreiche (silber) und milde, sanfte (weiß) Aufhellung

 Großer, rollbarer Aufheller: relativ sanfter Aufheller, zum großflächigen Aufhellen

—> umfunktionierbar als Abschatter: indem man schwarzes Tuch herüber wirft

⊚ Aufheller sind oft eine dezentere und natürlichere Option, dunkele Flächen aufzuhellen

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GENERATOREN

⊚ 1200Watt - Vorsichtiger Umgang wichtig!

⊚ nur Lampen können an Generator angeschlossen werden

⊚ Es können 2 Lampen gleichzeitig angeschlossen werden

⊚ Anschluss A höchstens 100% Leistung, Anschluss B höchstens 50% Leistung —> insgesamt können nur 100% Leistung verwendet werden

⊚ Für kleinere Sets reicht Anschluss B

⊚ Nur Stecker mit ausgeschalteten Generator ziehen oder einstecken!!!

⊚ Mit den Pfeiltasten kann Maximal-Leistung eingestellt werden

⊚ Wenn Generator Piept muss er entladen werden, dies geschieht automatisch

⊚ Test: Testblitz auslösen

⊚ Audio: Bei Testblitz wird akustisches Signal ausgelöst

⊚ FC: Schaltet Einstelllicht während des Blitzlichts aus

⊚ Slave: Einstellung, die Blitze synchronisiert, diese Taste muss bei Mastergenerator nicht aktiviert werden (läuft über Licht Impulssensor, dieser muss frei sein + Raumlicht darf nicht heller als Blitzlicht sein)

⊚ RC/CH: um Kanal zu aktivieren um Blitz mit Kamera zu verbinden

⊚ arbeiten 2 Generatoren in einem Raum unabhängig von einander, müssen 2 unterschiedliche Channel verwendet werden

⊚ Lamp: Full, Prop - Schaltet Halogenleuchte als Einstelllicht ein (Prop: Einstell- und Blitzlichtleistung wird proportional hochgestellt um einschätzen zu können wie hell das Blitzlicht ist, Full: Volle Power wird verwendet)

 FC: dient der Vermeidung von Mischlicht 

⊚ Generator bei Verlassen des Raumes immer abschalten!

⊚ Kamera wird durch Funksender welcher an Kamera oben am internen Blitz angeschlossen wird mit Blitz verbunden

⊚ Kleiner weißer Knopf muss gedrückt werden um zu testen ob Kontakt besteht

⊚ Wenn Funksender nicht funktioniert, kann Kabel verwendet werden

-->  Dieses Kabel wird an Generator (SYNC) und Kamera gesteckt (Funksender ab, Adapter rauf und an unterer Steckverbindung mit Kabel verbinden)

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HINWEISE FÜR STUDIOFOTOGRAFIE

⊚ Lightroom kann Foto über Projektor anzeigen = Tether-Shooting

--> Am besten mit USB-Kabel, sonst wifi in Lightroom Classic benutzen

--> Datei → Tetheraufnahme

--> Wechselakku für die Kamera bereithalten da Tehtering viel Strom schluckt

⊚ automatische Weißabgleich am verlässlichsten

⊚ Kamera für individuelle Einstellung im manuellen Modus

⊚ Ist möglichst gering

⊚ Belichtungszeit bei Personen die sich auch mal bewegen, nicht kleiner als 1/125 pro Sekunde

⊚ Verschlusszeit nicht kürzer als Blitz --> Blitzsynkron-Zeit wichtig, jede Kamera hat eine andere, z.B.1/200 Sekunde (damit Bild nicht „zerschnitten wird)

⊚ 3D Objekte sollten auch 3D fotografiert werden 

Merke:

 Je weicher das Licht, desto mehr wird es im ganzen Raum gestreut

 Je größer die Softbox, desto weicher das Licht

 Je größer die hell-dunkel Kontraste, desto schärfer das Bild

4 | Belichtung für Portraits - 28. November 2023

KAMERAEINSTELLUNGEN FÜR PORTRAITAUFNAHMEN

⊚ Man arbeitet mit Einzelbild-Autofokus (AFS), da der Autofokus keine Hell-Dunkel-Kontraste erkennen kann —> ich bestimme damit den zu fokussierenden Bereich

⊚ Für den habtischen Fokus am Objektiv liefert der Autofokus die beste Schärfe

⊚ Auch der Weißabgleich muss eingestellt werden: automatischer Weißabgleich in den meisten Fällen am Besten

⊚ Wenn Bild nicht vollkommen Scharf —> fast jedes Bild muss nachgeschärft werden (später in Lightroom oder Photoshop--> Filter - selektiver Scharfzeichenr) —> weniger ist mehr!

⊚ Um Augen, Nase und Ohren scharf zu halten muss Blende etwas geschlossen werden —> min Blende 16

⊚ Wenn dadurch, das Bild wieder zu Dunkel wird —> Blitz am Generator heller machen

⊚ Wenn man keinen zu starken Schlagschatten möchte, muss man das Licht frontaler und höher platzieren, damit der Schlagschatten kürzer wird

⊚ Um bessere Kontrolle über Beleuchtung zu erhalten kann dann, bei Bedarf ein Abschatter (z.B. schwarzes Tuch verwendet werden)

⊚ Eine Wabe kann verwendet werden um mehr Kontrolle über Licht zu erhalten und gleichzeitig muss das Biltzlicht erhöht werden

⊚ Wenn eine Seite des Hintergrunds zu dunkel, kann auch Aufheller verwendet werden

--> Dadurch können dann allerdings 2 Schlagschatten entstehen

⊚ Um das Licht und die Schatten weicher zu machen kann Softbox verwendet werden, allerdings schluckt diese um die 2-3 Blenden Licht

⊚ Ein Lichtreflex im Auge trägt der Lebendigkeit des Portraits bei

⊚ Softbox mit Reflektor ist auch ein gut Kombi um das Licht zu erhöhen

⊚ Beautydish macht schatten im Gesicht weicher

⊚ Weißer Bautydisch reflektiert weniger als silberner Bautydish man kann diesen Beautidish auch mit einem Softboxeisnchub kombinieren

⊚ Mit einer von oben leuchtenden Softbox kann man ebenmäßige Hintergrund und Objektbeleuchtung erzielen

--> Hinzufügend dazu kann man auch das Licht mit einem Reflektor von unten auf das Objekt richten

LOWKEY-FOTOGRAFIE

Lowkey-Fotografie beinhaltet überwiegend dunkle Töne, Schatten und einen begrenzten Bereich von mittleren Tonwerten und Lichtern. Sie erzeugt oft eine düstere, dramatische oder geheimnisvolle Atmosphäre. In Lowkey-Bildern dominieren die Schatten, und es gibt einen signifikanten Kontrast zwischen hellen und dunklen Bereichen. Diese Technik wird häufig in der Porträtfotografie eingesetzt, insbesondere für intensive oder geheimnisvolle Porträts

⊚ Stimmungsvoller mit Schatten zu arbeiten

⊚ Art eine Person festzuhalten hängt immer vom Kontext und Hintergrund ab

⊚ Augen sind wichtiger Teil der emotionalen Kommunikation —> sollten zu sehen sein

⊚ Autoschutzfolie mit Metalltextur ist eine günstige und praktische Reflektoralternative

⊚ Lowkey heißt nicht einfach nur dunkel --> es soll auch noch druckbar sein und keine schwarzen Löcher haben

⊚ Am besten verwendet man einen schwarzen Abschatter (schwarzes Tuch) im Hintergrund

⊚ Helle, auffällige Kleidung sollte vermieden werden

⊚ Reflexionen im Auge oder an Accessoires können das Porträt beleben

Meist reicht für Lowkey-Fotografie nur eine Lichtquelle.

HIGHKEY-FOTOGRAFIE

Highkey-Fotografie nutzt überwiegend helle Töne, minimale Schatten und einen größeren Bereich von mittleren Tonwerten und Lichtern. Sie führt normalerweise zu einer leichten, luftigen und fröhlichen Stimmung. Highkey-Beleuchtung eliminiert oft harte Schatten und erzeugt Bilder, die gut beleuchtet sind und bei denen der Kontrast zwischen Licht- und Schattenbereichen minimal ist. Diese Technik ist in der Modefotografie, Produktfotografie und bei bestimmten Arten von Porträts beliebt, bei denen ein heller, fröhlicher oder ätherischer Look erwünscht ist.

⊚ Higkey nicht zu verwechseln mit Überbelichtung, es soll noch ein knackiges Bild entstehen

⊚ Es muss der Hintergrund überbelichtet sein ohne dass er ausreißt

⊚ Das Motiv/Model sollte hierbei ca. 2 Blenden dunkler ausgeleuchtet werden (z.B. Hintergrund Blende 16, Objekt Blende 8)

⊚ Highkey lebt auch von der nachträglichen Nachbearbeitung

⊚ Für Highkey braucht es min 2 Lichter, 1 über die Schulter und eins schräg von vorn damit keine Schlagschatten entstehen

⊚ Es soll bei hellen Klamotten und hellem Hintergrund immer noch Abgrenzung zwischen Motiv und Hintergrund bestehen

⊚ Ein „Kinnlicht“ von unten als Aufheller auch super

⊚ Hauptlicht, Hintergrundlicht, Aufhelllicht, Kinnlicht (Aufheller von unten) können verwendet werden

Somit ist dieses Setting gleichzeitig ein Beispiel für ein gut ausgeleuchtetes, aber kein „flaches“ Portrait.

Untitled_Artwork 30.pngUntitled_Artwork 30.png

REMBRANDT-LICHT

Das Hauptlicht kommt von der Seite und leicht von oben.

Es bildet ein kleines, dreieckiges Licht auf der nicht beleuchteten Seite des Gesichts.

Das Auge auf der Schatten-Seite ist normalerweise leicht abgedunkelt.

Die Rembrandt-Beleuchtung erzeugt eine dramatische und emotionale Atmosphäre in Porträts. Fotografen versuchen oft, diesen Effekt durch gezielte Lichtsetzung zu reproduzieren, um Tiefe und Stimmung in ihren Bildern zu schaffen.

⊚ Man benötigt durch Seitenlicht einen Nasen und Gesichtsschatten

⊚ Diese beiden Schatten sollen ineinander laufen, dabei soll der Nasenschatten leicht nach unten verlaufen (Lampe nach oben aber nicht zu hoch —> soll nicht den Mund abdecken)

⊚ Licht soll um den Mund herum verlaufen

⊚ Unter dem rechten/ linken Auge soll ein Dreieck entstehen

⊚ Auch das Auge bekommt ober- und unterhalb Licht ab

⊚ Seitenlicht wirkt düsterer, ernster als Rembrandt Licht

⊚ Rembrandt Licht bildet Charakter und Ausdruck des Gesichts heraus

5 | Kallibrierte Bildschirme - 5. Dezember 2023

DAS MUSS MAN WISSEN

⊚ vor dem Druck von Projekten nach dem Lichtfänger ist Anmeldung erforderlich

⊚ Nicht essen oder trinken

⊚ Nicht das Fenster auflassen

⊚ keine Programme auf den Rechnern installieren 

⊚ 7 Bildschirme zur Verfügung

⊚ Bildschirme sind zum farbechten Arbeiten da

--> die Helligkeit dieser niemals verstellen

⊚ bei mehrmaligem Arbeiten, bestenfalls immer den gleichen Rechner verwenden

⊚ Epson Scanner da um analoge Negative zu scannen

⊚ Tageslicht Lampen um Bilder natürlich fürs Kalibrieren zu beleuchten und um den Augen beim Arbeiten nicht zu schaden

KALLIBRIERTE BILDSCHIRME

⊚ Beim arbeiten immer gut Licht aus zu machen, Tür zu schließen und Rollo runterzulassen

⊚ Am Bildschirm steht Tageslicht Knopf zur Verfügung um beim Arbeiten eine Lichtquelle zur Verfügung zu haben

⊚ Zwei Oberflächen: Druck und Foto (für Kalibrierung Adler wählen)

⊚ Falls Adler nicht zu sehen ist: Alt-Taste gedrückt halten und Neustart drücken, oder gleich beim Start gedrückt halten

 Passwort: color

⊚ Nach Anmeldung oben rechts auf kleinen Schmetterling klicken und Kallibrierungsmodus einzuschalten: hängt davon ab ob Hintergrundlicht (HG) an oder aus ist

⊚ Immer eigenen USB oder Festplatte mitbringen und alles darauf speichern

⊚ nach dem Arbeiten alle Dateien wieder vom Rechner Löschen

TROCKENSCHRANK

⊚ Bilder nicht übereinander legen

⊚ Nummer der Schicht merken auf der Arbeit liegt

⊚ Am Besten mehrere Schichten gleichzeitig hochheben

ANALOG-SCANNER

⊚ QR Code scannen um Tutorial zu sehen

⊚ Schäden sofort melden

Einführung in Druckausgabe

⊚ Druckraum nur mit Lehrkraft begehbar

⊚ Großer Epson Drucker: mit großer Rolle bis 1,10m Breite, nur Glanz-Papier

⊚ Kleiner Epson Drucker: mit kleiner Rolle bis zu 43cm Breite, nur Matt-Papier

PAPIERARTEN

⊚ Mattes Papier: Oberfläche offen, Farbe wird aufgesaugt—> gut um Verletzlichkeit auszudrucken, und Details zu zeigen

--> sanfte Oberfläche

⊚ Glanz-Papier: Beschichtet, es bleibt mehr Farbe an der Oberfläche, Motiv wirkt kontrastreicher, Konturen sind klar —> jedoch reflektiert es Licht stark

--> kühl, künstlich, starke Farben und Kontraste

⊚ Baryttpapier: fast matt, leichter Schein, geriffelte Textur

--> strahlt Hochwertigkeit aus, toll für Ausstellungen

⊚ Papiere haben auch eigene Farben, von strahlend Weiß, leicht Grau bis Creme (bei Mattpapier, sowie Glanzpapier)

⊚ Um Papier auszusuchen und Drucke zu prüfen ist Tageslicht wichtig, es befindet sich eine geeignetes Licht im Druckraum

RÄNDER

⊚ es ist wichtig zu überlegen, ob es welche geben soll und wie groß sie sein sollen

FARBMODUS SCHWARZ/WEIß

⊚ Bei S/W Fotografie besonders, macht das Papier und der Farbmodus einen Unterschied

⊚ Farbmodus für S/W Fotografie: Gamma Gray —> bei Lightroom wird es automatisch bei der Umwandlung in S/W umgestellt

⊚ Adobe/s RGB nicht für S/W geeignet, da keine Farbe gedruckt werden soll (kann zu Färbung und unzureichenden Kontrasten führen)

⊚ Um mehr Kontraste bei S/W Fotografie zu schaffen, kann man mit Farbkorrektur arbeiten

⊚ Man braucht Kontraste, da man bei einem Bild immer einen hellsten Punkt braucht um mit dem Auge einzusteigen (Bildführung)

ANDRUCK

 Andruck Maße - Glanz: 110 x 20

 Andruck Maße -  Matt: 43 x 20

1. Finale Bildgröße mit Freistellungswerkzeug einstellen (in obere Leiste Bildgröße eingeben, immer mit cm dahinter!!!)

2. Dann mit Auswahlwerkzeug ebenfalls Ausschnitt-Größe in cm eingeben (10cm x 20cm) und Ausschnitt auf Bild wählen, kopieren und auf leerer Andruckdatei einfügen

--> zwischen Ausschnitten Lücken lassen

3. Wenn Andruckdatei voll ist, Ebenen auf Hintergrundebene reduzieren

4. Datei als TIFF speichern (Adobe RGB/ Gamma Grey) --> keine Bildkomprimierung, für Macintosh

5. Dateiname: name_glanz/matt_papiername.TIFF

⊚ Vor Andruck muss unbedingt über Bildformat entschieden werden, um Bildausschnitte auch in finaler Größe beurteilen zu können

⊚ 13x18 mindest Format bei Endreihe

⊚ Für den Andruck sollte ein Ausschnitt gewählt werden der Höhen, Tiefen und Mittelwerte umfasst

⊚ Baumwollhandschuhe sind ein Muss für den Beschnitt

⊚ Nicht vergessen vor dem Beschnitt die Schnittmarken zu verlängern

⊚ Beim Beschnitt mit Schneidemaschine muss Schneidekopf immer in der Ausgangsposition stehen

⊚ Nach dem Druck und dem Trocknen, zwischen Arbeiten Pergamentpapier legen, und in Mappe legen

6 | Repro Lab - 12. Dezember 2023

Ausführliche Infos sind zu finden im Worspace und in der Präsentation unter „Dateien und Links“

ALGEMEINE INFOS

⊚ Anmeldung min 3 Tage vorher (so wie andere Werkstätten auch ) : in Workspace „Foto-Repro LAB“ - Dateien und Links & extra Mail an SHK

⊚ QR Codes da für Gebrauchsanweisung scannen

⊚ Arbeitsplatz vor Arbeitsbeginn reinigen

A2 REPRODUKTION

⊚ Papier auf Hilfslinien ausrichten

⊚ Kamera an markierte stelle positionieren

⊚ mit 2 Leuchten gleichmäßig ausleuchten (ggf. mit Belichtungsmesser prüfen --> Abweichung nicht größer als 0,2)

⊚ für Tethering kann Synchronkabel verwendet werden

HINWEISE

⊚ Kamera beim Abschrauben immer festhalten

⊚ Kabel sturzsicher auslegen

⊚ Akku aufladen, falls leer

⊚ Kamera kann mit Wasserwaage ausgerichtet werden 

⊚ Graukarte sollte zum Weißabgleich vorab fotografiert werden

⊚ Reproduktion von Formaten über A2 an der Wand vornehmen 

--> Kamera hierfür am Stativ positionieren und mit Wasserwaage ausrichten

FILM-DIGITALISIERUNG

⊚ erfolgt am kleinen Repro-Stativ

⊚ Arbeitsplatz immer vorher abstauben (Filme sehr empfindlich)

⊚ Baumwollhandschuhe tragen

⊚  Solang nicht mit Mittelformatkamera fotografiert, alle Voreinstellungen übernehmen --> ausgerichtet auf Kleinbild

⊚ Negativ-Halter befindet sich auf LED-Panel 

⊚ Filmvorlage für Kleinformat: 24 x 36

⊚ glatte Seite des Negativs sollte nach oben zeigen

⊚ Bild verkehrt herum ausrichten

⊚ auf hier Tethering möglich

⊚ Zuerst Fokuspunkt und Belichtungszeit einstellen 

⊚ dann Foto von Streifen zwischen zwei Bildern für Weißabgleich

NIKON SUPER COOLSCAN 9000

⊚ auch hier: alles vorher abstauben

⊚ wenn Scanner noch grün blinkt, fährt er noch hoch

⊚ Filme zuerst in Vorlagehalter einlegen

⊚ mit Silverfast Software arbeiten

Wichtig: Voreinstellungen nicht übernehmen und Negativhalter wieder auswerfen.

7 | Erster Andruck - 19. Dezember 2023

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⊚ Andruck sehr wichtig 

--> Papier fungiert als Art vierte Farbe, wodurch Drucke von Papier zu Papier unterschiedlich ausfallen 

--> auch kalibrierte Bildschirme schaffen keine exakten Vorstellungen vom Druck selbst

--> Andruck wird später somit für die 2. Farbkorrektur genutzt

PAPIERWAHL

Matt: Permajet Matt Plus

Andruck-3.jpgAndruck-3.jpg

Glänzend: Baryt

Andruck.jpgAndruck.jpg
Andruck-2.jpgAndruck-2.jpg

AUSWERTUNG

⊚ im Gesamten viel zu dunkel

--> Baryt als Glanzpapier schluckt Helligkeit und Kontraste

⊚ Überschärft

--> Nachschärfen sehr wichtig, nur muss sehr bewusst damit umgegangen werden

⊚ Rauschen muss etwas rausgenommen werden

Schnell wurde mir klar, dass das Mattpaier meinen Bildern einen toten, traurigen Charakter gibt. Mein Konzept ist zwar ein Emotionales, jedoch möchte ich ein Gefühl von Härte und Realität erzeugen, aber keine Aussichtslosigkeit oder Trauer im Betrachter hervorrufen. Mir gefiel die Atmosphäre und die Wirkung der Schwarz/Weiß Bilder auf dem Baryt-Papier viel besser. Der Andruck wirkte wärmer, emotionaler, ausdrucksstärker.

Meine endgültige Wahl viel also schnell auf Baryt.

ICC PROFILE

ICC-Profile sind Dateien, die Informationen über die Farbwiedergabe von Geräten wie Monitoren oder Druckern enthalten. Sie ermöglichen konsistentes Farbmanagement, Kalibrierung von Geräten und genaue Farbwiedergabe in der Fotografie über verschiedene Medien hinweg.

Fotografen nutzen ICC-Profile, um sicherzustellen, dass ihre Bilder auf verschiedenen Bildschirmen und Druckern korrekt angezeigt und gedruckt werden.

WEITERE LEARNINGS

⊚ nach Einschalten des kalibrierten Bildschirms, richtiges Farbprofil im Farbmanagement checken

--> Kamera: Adobe RGB --> Bildschirm/Software: Adobe RGB --> Druckdatei: Adobe RGB

--> bei Unstimmigkeiten: Fehlermeldung in Software = Daten- &  Qualitätsverlust

⊚ Auch an Settings zur Hintergrundbeleuchtung an kalibrierten Bildschirmen denken: 

--> oben rechts auf Schmetterling: Zahlenreihe - Fine Art/ Fine Art_Hb (Hintergrundbeleuchtung)

⊚ Nie Überbelichtung zulassen, da bei den roten Stellen das Papier durchscheint - bei gelben Papier sehr doof

⊚ Vor Scharfzeichnen muss Bildrauschen entfernt werden 

⊚ Beim Nachschärfen gibt es Maskieren Regler der mit Option verwendet wird: dadurch können Mikrokontraste entstehen und Kanten geschärft werden, anstatt große homogene Flächen zu schärfen

⊚ Bei Entrauschungs-KI darauf achten, dass das Dateiformat in DNG geändert wird, auch manuelles Entrauschen möglich

⊚ Niemals Bilder ohne eingebettetes Farbprofil weitergeben!!!

⊚ Beim Speichern immer anklicken: Farbe: sRGB (unter der Dateinameneingabe!)

⊚ Wenn keine Ahnung von Farbmanagement: immer sRGB!!

⊚ Bei Drucken von externen Dienstleistern, auf Farbraum-Anweisungen achten

 Unnötige Farbraumkonvertierungen vermeiden!!

--> Bei Fehlermeldung: Abweichung vom eingebetteten Profil:

1. Auf die Suche gehen was Fehlermeldung verursacht hat!

2. Zur Not mit kleinerem Farbprofil weiterarbeiten (nichts künstlich simulieren)

- Achtung: Matt und Barittpapiere schlucken Schärfe

8 | Zweiter Andruck - 2. Januar 2024

Andruck-4.jpgAndruck-4.jpg

Nach meinem ersten Andruck hatte ich einige Punkte, mit welchen ich meine Korrektur-Sitzung an dem kalibrierten Bildschirm beginnen konnte. Zur visuellen Orientierung nutzte ich die unkalbrierten Bilder auf meinem PC und den ersten Andruck auf dem Barytpapier. Der ganze Bearbeitungsprozess erstreckte sich über einige Stunden, in welchen ich durch Kontrast-, Helligkeit- und Farbkorrektur (welche auch bei Schwarz/Weiß-Fotos sehr hilfreich ist) noch einiges aus meinen Bildern herausholen konnte. Ich übertrieb bewusst ein wenig mit den Hell-Dunkel-Kontrasten, da ich durch meinen ersten Andruck wusste, wie sehr das Baryt-Papier diese schluckt. Eine besonders kniffelige Herausforderung war es, die Bilder so vom Stil und der Farbe anzupassen, dass sie im Gesamtbild zusammengehörig in der Reihe wirken.

Schließlich entschied ich mich in Rücksprache mit Göran für einen kleinen 5mm Rand.

Letzten Endes war ich sehr zufrieden mit meinem zweiten Andruck. Die Fotos wirkten hart, knallig und ausdrucksstark. Sie zeigten, was ich zeigen wollte.

Ich konnte also die Druckdateien vorbereiten und meine finale Bildreihe drucken. Bezüglich der Bildgröße entschied ich mich für A4.

Experimentelle Arbeit: ⊹ ₊⟡Lichtwirkung im Fotostudio⟡₊ ⊹

Marie_Gutierrez_Oliva-19.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-19.jpg
Marie_Gutierrez_Oliva-21.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-21.jpg

Marie_Gutierrez_Oliva-44.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-44.jpg

Marie_Gutierrez_Oliva-50.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-50.jpg

Marie_Gutierrez_Oliva-64.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-64.jpg
Marie_Gutierrez_Oliva-73.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-73.jpg
Marie_Gutierrez_Oliva-70.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-70.jpg
Marie_Gutierrez_Oliva-62.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-62.jpg

Marie_Gutierrez_Oliva-37.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-37.jpg
Marie_Gutierrez_Oliva-30.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-30.jpg
Marie_Gutierrez_Oliva-22.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-22.jpg
Marie_Gutierrez_Oliva-29.jpgMarie_Gutierrez_Oliva-29.jpg

Ein Projekt von

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Studienarbeit im ersten Studienabschnitt

Betreuung

foto: Kathrin Katzek

Zugehöriger Workspace

Foto_Begleitender Werkstattkurs Lichtfänger 1

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2023 / 2024