In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In diesem Kurs gab es ein Paar Kooperationen, aber ich war von Anfang war für Some Magazine da, weil mich redaktionelle Gestaltung am meisten interessiert und ich an so einem Projekt unbedingt teilnehmen wollte.
Im Magazine Team waren wir zu fünft, was allerdings am Ende etwas schwierig war, da nur eine Person direkt an der InDesign Datei arbeiten kann und es auch kompliziert ist, die Meinungen und Gestaltungsstile von jeder Person zu beachten.
Ich führte das Interview mit einer russischen Textil-Künstlerin Lisa Smirnova, die nach dem Beginn des Krieges, den Russland in der Ukraine führt, nach Portugal auswanderte, und ihr Atelier in Moskau hinter sich lassen musste. Nachdem ich alle Materialien von der Künstlerin bekommen hatte, fing ich an, meinen Teil zu gestalten.
Außerdem führte ich gemeinsam mit Eva das Interview mit Topya. Nachher fuhren wir auch zu dem Atelier Unten Links in Werder, wo Topya auch arbeitet. Die Transkribierung und das Schreiben des Artikels, sowie die Gestaltung übernahm dann Eva.
Am Ende des Semesters übernahm ich die Gestaltung des ganzen Heftes, um einzelne Stories zu visuell vereinheitlichen, und war im Austausch mit Sven und mit Slanted Publishers.
Der Künstlerin folge ich seit sehr langer Zeit auf Instagram und war sehr froh, dass ich aufgrund der Arbeit an der neuen Ausgabe mit ihr Kontakt aufnehmen durfte. Ich bin immer wieder von solchen Menschen inspiriert, die auch in Emigration weiter künstlerisch unterwegs sind, und nochmal ein Studio aufmachen oder weiter selbständig mit Kunst sein Geld verdienen.
Ich bin selbst ausgewandert und baue mein Leben hier in Deutschland auf, daher sprechen mich solche Geschichten besonders an.
Lisas Website
Lisas Instagram
Eine andere sehr inspirierende Künstlerin aus Belarus konnte ich leider nicht interviewen, wir nahmen aber eins von ihren Bildern für die Rückseite des Covers: Alexandra Palidovets 89gradusov Instagram
Was meinen Prozess angeht, arbeitet ich meistens nur von zuhause, und einmal trafen wir uns als Team außerhalb des Kurses, um Fragen und Aufgaben zu klären.
Allerdings fand ich es bedauerlich, dass wir ziemlich wenig Input und „Führung“ im Kurs hatten und es uns oft unklar war, was wir machen müssen. Außerdem bekamen wir auch zuerst Feedback, dass unsere Auswahl nicht besonders divers und spannend sei, und dass alles ziemlich langsam liefe (was größtenteils daran lag, dass viele der Künstler*innen, die wir kontaktierten, uns nicht antworteten und absagten).
Ich persönlich fand, dass die Gruppe viel zu groß warm und es unmöglich war, es allen gerecht zu machen und die Ausgabe zufünft zu gestalten. Die Entscheidung, dass ab jetzt nur 1-2 Personen die Gestaltung machen, finde ich mehr als sinnvoll.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr viel lernen durfte, was aber nicht immer leicht war, besonders weil es uns oft klare Kommunikation fehlte.
Da ich das finale Layout übernahm, lerne ich besonders viel über redaktionelle Gestaltung, was zurzeit auch mein Fokus im Design ist. Es tat mir auch sehr leid, dass ich sehr wenig delegieren konnte, aber die Arbeit mit InDesign sließt leider sowas erstmal aus, und das Hin- und Herschicken von Dateien würde die Arbeit noch mehr erschweren.
Und obwohl ich am Ende einsprung und alleine sehr viel an dem Heft arbeitete, bin ich mir sicher, dass die anderen Team-Mitglieder auch bei anstehenden Aufgaben (Social Media, Events etc) auch einspringen werden und wir damit ein erfolgreiches PTeam-Projekt abschließen werden.