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Circle of grief – We heal broken hearts.

Circle of grief – We heal broken hearts.

Ein spekulatives Treatmentcenter für Menschen mit Herzschmerz.

EINLEITUNG

Eine Trennung hat schwere Folgen auf die geistige und körperliche Gesundheit. So wurde z.B. nachgewiesen, dass nach einer Trennung der IQ sinkt und die Coritsollevel steigen, also Stress ausgelöst wird. Dies kann auf lange Sicht Auswirkungen auf die langfristige Gesundheit von Betroffenen haben. Arbeitgeber/*innen und Krankenkassen haben also ein hohes Interesse daran, dass Menschen so schnell wie möglich über solch einen Schmerz hinwegkommen.

Gleichzeitig ist es aber für die Verarbeitung von einer Trennung auch wichtig, durch die einzelnen Phasen des Schmerzes zu gehen. Wie können wir Trennungsschmerz verarbeiten und eine Lösung gestalten, die konstruktiv und angeleitet ist?

Wie können Menschen trauern, nachdem eine Beziehung zu Ende ging?Wie sieht ein Ort aus, der für genau diesen Schmerz gestaltet ist?

1 PROZESS

1 Themenfindung

Der Kurs begann und nachdem wir die ersten Hürden der digitalen Kommunikation erfolgreich gemeistert hatten, standen wir alle vor dem riesigen Feld der möglichen Themen, die sich unter dem Begriff der Inconvenience auftun. Eigentlich wollten wir alle ein Projekt allein machen. Und eigentlich wollten wir, dass diese Projekte thematisch etwas mit der Schnittstelle zwischen Meinungsbildung, Filterblasen und Fake News zu tun haben. Doch dann kam wie immer alles anders, es tat sich ein Themenfeld auf, das uns alle sofort noch mehr begeisterte und wir tauschten uns aus und recherchierten bis die Köpfe rauchten. Wir stellten uns die Frage: How might we redesign the breakup experience?

2 Recherche

An Herzschmerz Leidende fühlen sich häufig, als seien sie die einzigen Menschen, deren Tränen, Verzweiflung und Kummer sie derart kontrolliert und quält. Liebeskummer wird oft als eine einsame und sehr individuelle Erfahrung wahrgenommen. Doch entgegen dieser Annahme ist Herzschmerz eine universelle Quelle des psychischen Elends – beinahe jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens mehrfach daran. Und so zermürbend diese Realität ist, so hat sie doch eine gute Seite: Es gibt eine Menge, Menge an Probanden für wissenschaftliche Studien. Und damit die Hoffnung, dass die Wissenschaft künftigen Trauernden den Leidensweg durch ihre Erkenntnisse zu mindest ein wenig erhellt. 

Wir lasen also unzählige wissenschaftliche Studien, sprachen aber auch mit Betroffenen, schauten uns an, wie Künstler ihre Trauer in Werke umsetzten, diskutierten über Dimensionen der Trauer und recherchierten aktuelle Lösungen, die auf dem Markt bereits existierten.

Dabei fiel uns auf, dass es neben der emotionalen Dimension des Herzschmerzes noch eine andere, viel weniger sichtbare Seite des Liebeskummers gibt: Nämlich all die physiologischen Auswirkungen, also das, womit der Körper auf den Liebeskummer reagiert.

Dabei herausgefunden beispielsweise das Cortisollevel dramatisch und längerfristig steigt und in Anbetracht der physiologischen Reaktion hinsichtlich des Cortisollevels haben wir uns gefragt, welche Interventionen kurzfristige Linderung verschaffen können & welche Behandlungen langfristig zur Heilung führen.

Zusätzlich haben wir festgestellt, dass sich auch die neuronale Aktivität verändert. Und hierbei passiert etwas ganz unglaubliches: Die neuronale Aktivität eines an Liebeskummer Leidenden gleich derer eines Kokainabhängigen mit Entzugserscheinungen.
Wir haben uns also die Frage gestellt, was Herzschmerz eigentlich ist – und unsere Antwort darauf lautet mittlerweile: eine Krankheit. Und zwar eine Sucht-Krankheit.

All diese Auswirkungen des Herzschmerzes, sei es der emotionale Kummer, die Verzweiflung und Trauer, oder sei es die Stressreaktion des Körpers – all das sind persönliche Erlebnisse, die in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext stattfinden. Nämlich in einer Gesellschaft, dessen stärkster Motor die Leistung und das Funktionieren seiner Bürger ist. Wo ein herzleidender Mensch eine Belastung für die Wirtschaft ist, wenn der temporär gesunkene IQ seine Arbeit beeinträchtigt und oftmals entwickelte Depressionen das Gesundheitssystem belasten.

Die Gesellschaft hat erkannt, dass ein Mensch die Abhängigkeit einer Substanz oder einer Tätigkeit gegenüber in vielen Fällen nicht allein und ohne Hilfestellung überwinden kann. Wir haben Entzugskliniken & Konsumräume für Drogensüchtige, wir können in Apotheken gehen und uns etwas gegen die Entzugserscheinungen auf Rezept geben lassen. 
Wer aber kümmert sich um all die geschundenen Seelen, die unter dem Entzug ihrer großen Liebe leiden? 
Wie würde eine Lösung aussehen, die die persönlichen Leiden des Trauernden mit den Bedürfnissen der Gesellschaft beantwortet?

3 Ideenfindung

Die Phase der Ideengenerierung hat uns sehr gefordert – vor alle, weil wir eine derartige Fülle an Informationen gesammelt hatten und das Kondensieren auf kleine, konkrete Nuggets sehr schwer gefallen ist. Neben einem Chat-Roulette für Heartbreakies, einem Wohnungsswapping-Service für frisch Getrennte oder einem Vibrator mit spezieller BLAST-Technologie für eine reduzierte Cortisolausschüttung, entstand die Idee einen physischen Raum zu schaffen, der dezidiert zum Überwinden von Trennungsschmerz gestaltet ist. Dieser Gedanke entstand durch Erkenntnisse aus dem Desk Research in Kombination mit Informationshäppchen, die wir in den qualitativen Interviews zum Thema Bewältigungsstrategien nach einer Trennung erfahren hatten. Diesen spezifischen Raum wollten wir dabei als spekulatives Designprojekt gestalten.

Ganz konkret sollte die Aufteilung des Raumes sich unter anderem am Kübler-Ross-Modell orientieren, welches das Trauern in 5 Phasen unterteilt: Shock & Denial, Anger, Bargaining, Depression, Acceptance.

In der Theorie wird dieses Modell immer wieder als linearer Prozess dargestellt. Kritiker*innen dieses Modells und auch unsere eigene Erfahrung und die Erlebnisberichte aus unseren Interviews suggerieren aber, dass die Phasen niemals linear ablaufen, sondern immer wieder vorkommen können. Dies bildet sich in unserem Raum ab. Besucher*innen können immer wieder entsprechend ihres aktuellen psychischen und körperlichen Zustandes trauern. Dabei wird zunächst vor jedem Besuch ein Assessment durchgeführt und daraufhin jeweils ein Artefakt bestimmt, welches der aktuellen Verfassung des „Patienten“ Linderung verschaffen kann.

Wer sich für all die recherchierten Studienergebnisse, Irrungen, Wirrungen und Ideen innerhalb unseres Arbeitsprozesses interessiert, findet hier unsere Miro-Datei, die uns das gesamte Projekt über begleitet hat.

4 Prototyping

Die Fragestellung, wie wir die Gestaltung des Raumes darstellen wollten, beschäftigte uns einige Zeit lang. Wir haben mit verschiedenen Techniken experimentiert, von reinen Illustrationen bis hin zum Bau und Abfilmen von Modellen. Unsere allerersten Versuche seht ihr hier: 

Password: heartbreak

Protoyping: so könnte ein Rezept aussehen

Letztendlich entschieden wir uns für das Format einer Landingpage, da wir somit sowohl den Grundgedanken und die wissenschaftliche Grundlage der Idee als auch die etwas konkretere Ausgestaltung der Artefakte darstellen konnten – jedoch ohne zu sehr ins Detail zu gehen.

2 PROJEKT

Unsere COG – Circle of Grief Treatment centers sind spekulative Behandlungszentren, die durch therapeutische Anwendungen vor Ort Menschen helfen sollen, mit ihren Trennungsschmerzen im Alltag besser umzugehen.

Das besondere an den COGs ist, dass sie dezidierte Orte sind, die alleinig einen Zweck erfüllen: Im Alltag besser agieren zu können und zu einem Stadiums der ruhigen Akzeptanz zu kommen.

Sie versprechen eine individualisierte und schnelle Behandlung, die sich perfekt in den eigenen Tagesablauf integrieren lässt und zu der eigenen persönlichen Phase im Griefing Prozess passt. Die Orte sind 24 Stunden, 7 Tage die Woche erreichbar und versprechen so, sofortige und schnelle Hilfe.

Um die Idee dieser spekulativen Treatment Center zu erklären, haben wir eine Produkt-Website entwickelt, die die Vorgehensweise der Center darstellt.

Sie enthält allgemeine Informationen über die COGs, klärt auf über die wissenschaftlichen Grundlagen, die Herzschmerz und Trennung zugrunde liegen und damit Grundlage der dort angebotenen Therapien sind, illustriert wie ein möglicher Besuch dort ablaufen würde und zeigt wie Patient*innen der jeweiligen Behandlungsmethode aufgrund eines persönlichen Assessments zugeordnet werden.


1 Start

Die Homepage zeigt groß das Wertversprechen der COGs und zeigt den User*innen an, wo sich aktuell Center in deren Nähe befinden, die immer für sie erreichbar sind.


2 About

Hier führen wir in die Center ein. Kurze Infos, um was es sich bei den COGs handelt und wer die Nutzer*innengruppe ist. Das angeteaserte Werteversprechen von der Homepage wird weiter ausgearbeitet.

3 Science of Heartbreak

Hier klären wir über wissenschaftliche Studien und Untersuchungen auf, die die Auswirkungen von Trennungen auf Körper und Psyche beschreiben und Behandlungsmethoden, die daraus resultieren. Dies geschieht unter anderem durch ein einführendes Video und durch eine interaktive Karte, auf der verschiedene Quellen entdeckt und exploriert werden können. Folgende Paper sind dort zusammengefasst:

The pain you are experiencing is real:
Kross et al. (2011) Social rejection shares somatosensory representations with physical pain

You might be temporarily less intelligent. Baumeister, Twenge & Nuss (2002) Effects of social exclusion on cognitive processes: Anticipated aloneness reduces intelligent thought.

Placebos helps: Koban et al. (2017) The Cognitive Neuroscience of Placebo Effects

Thinking about your ex is as intrusive as actually seeing him or her: Fitzsimons & Bargh, (2003) Thinking of You: Nonconscious Pursuit of Interpersonal Goals Associated With Relationship Partners

Storytelling helps to cure breakup pain: Larson & Sbarra (2015) Participating in research on romantic breakups promotes emotional recovery via changes in self-concept clarity.

Yes, there are sex differences in response to social rejection.: Stroud, Salovey & Epel (2002) Perceived emotional intelligence, stress reactivity, and symptom reports: Further explorations using the trait meta-mood scale.

There is evidence that paracetamol reduces emotional pain.: Dewall et al. (2010) Acetaminophen Reduces Social Pain: Behavioral and Neural Evidence

Science of Heartbreak-Video 1, Password: heartbreak

Science of Heartbreak Video 2, Passwort: heartbreak


4 Assessment

Das Kernstück unserer Treatment Center ist die individualisierte Behandlung, die auf einem persönlichen Assessment basiert, das vor Ort stattfindet. Unsere Behandlungsmethoden basieren auf dem 5 Stages of Grief Modell von Kübler Ross, allerdings nehmen wir an (wie auch viele Kritiker*innen dieses Modells bereits angemerkt haben), dass das Durchlaufen dieses Prozesses nicht linear geschieht. Ein Kernaspekt unserer Behandlungsmethoden ist daher die Individualisierung für die einzelne zu behandelnde Person. Daher wird vor jeder Behandlung durch das Assessment erneut festgestellt, in welchem Stadium sich die Patient*innen befinden.

Auf der Website geben wir ein Beispiel für eine mögliche Assessmentvorgehensweise. Diese ist eine minimalisierte Version, die den Besucher*innen der Website in etwa zeigen soll, was dann vor Ort in den Centern ablaufen wird.

Assessment-Video 1, Passwort: heartbreak

Assessment-Video 2, Passwort: heartbreak


5 Procedure

Hier eklären wir wie die Behandlungsmethoden und die Räume zusammen gehören. Denn die Architektur unserer Treatment Center ist an die 5 Stages of Grief angepasst. Im ersten Stock findet das Assessment statt. Hier wird festgestellt, in welcher Phase man sich befindet. Hier wird entsprechend eine Behandlungsmethode im 2. Stock empfohlen.

Ziel der Behandlungen ist es die Phase Acceptance zu erreichen.

Procedure-Video, Passwort: heartbreak


6 Artefakte

Die Artefakte sind Tools zur Behandlung des jeweiligen Status der trauernden Person. Durch das Einlesen von Körperdaten, Gesundheitshistorie, Verhalten und einer Befragung wird ermittelt, was der Person gerade am besten hilft um den akuten Schmerz zu verringern und zu einem Status der Acceptance zu gelangen.

Nach dem Assessment erhält man Informationen zu der bevorstehenden Behandlung. Welches Artefakt muss ich nutzen? Wie lange dauert die Behandlung? Wo im Raum befindet sich das Artefakt? Ist die Behandlung ein Quickfix oder ist der Effekt länger anhaltend?

Gestaltungsentscheidungen

Wie auch der Prozess, durch den die zu behandelnden Personen geschickt werden, so ist auch die Architektur der Treatmentcenter rund. Die einzelnen Phasen werden durch eine zugehörige Farbe visualisiert. Da die Phasen ineinander übergehen und nicht scharf abzugrenzen sind, wird der komplette Durchlauf alle Phasen durch einen Farbverlauf dargestellt.

Eine fundamentale Zwickmühlen dieses Projekts besteht in der visuellen Ausarbeitung  der Artefakte sowie der gestalterischen Szenerie des COG's. Dabei fokussiert sich die Gestaltung auf aussagekräftige konzeptionelle Schöpfung, ohne zu dekliniert zu wirken. Das COG ist ein Blick in die nahe Zukunft in der die Iteration und das Hinterfragen des gestalterischen Grundbausteins genug Raum benötigt, um Platz für Fragen oder Kritik frei zu geben.

Die Ausarbeitung der Artefakte als auch die Darstellung des Raumes sind als visueller Ankerpunkt zu verstehen, sollen zukünftig jedoch nicht das Skizzieren von neuen Artefakten oder Prozessen einschränken gleichzeitig aber auch ein klare Aussagekraft vertreten über das was im COG passiert. 

So werden Artefakte durch Illustrationen vertreten und nicht durch klare Renderings. Zudem wird der Raum schemenhaft dargestellt, aber nicht detailliert ausgearbeitet.

2.1. REFLEXION

Mit sehr viel Research fingen wir an uns dem Thema Heartbreak zu nähern. Zum einen hatten wir dadurch einen sehr weiten Blick ins Thema, andererseits fiel es uns dadurch nicht unbedingt leichter einen Fokus zu setzen.

Um dem Abhilfe zu schaffen, bildeten wir verschiedene HMW-Fragen über allgemeine Hilfestellung für Leute, welche eine Trennung durchlaufen wie aber auch spezifische Fragen wie psychische Werteaufteilung von physischen Dingen um nur einige zu nennen oder der Umgang einer Trennung während Physical Distancing.

Zu den einzelnen Themen fanden wir viele interessante Studien vor und stimmten nach jeder Diskussionsrunde ab zu welchem Bereich wir noch tiefer einsteigen mögen. Im Regelfall kamen meist drei Themen/Ideen weiter. Der Gruppe fiel es relativ schwer sich in eine bestimmte Richtung Ansätzen.

Die Erkenntnis von einer gleichen Verhaltensweise eines Trennenden mit einer süchtigen Person bildete für unsere Gruppe einen klareren Weg in Hinblick unseres Projektes.

Sehr viel Research ging in den Ausgangspunkt der Cortisolsteigung im Körper nach einer Trennung. Hier verwendeten wir sehr viel Zeit, auch aufgrund dessen dass unser Kurs auf einen gleichen Stand kommen sollte. Der weitere Research zu dieser Thematik hielt uns ein wenig auf, da wir eigentlich schon einen Schritt weiter waren.

Zwischenzeitlich als körperliche und situative Trigger wie auch persönliche Maßnahmen in Form von Ritualen näher untersucht wurden, wurde anfangs angenommen, dass der Research zu Cortisol zu viel Zeit in Anspruch genommen hätte, da wir zu diesem Zeitpunkt uns stark von diesen Erkenntnissen entfernten.

Kurz darauf mussten wir langsam auch in die Ideenfindung. Bei diesem Teil fiel es uns relativ schwer sich auf ein Themenfeld zu beschränken, da wir wieder sehr viele unterschiedliche Ideen hatten und demzufolge bei einem Voting von jeweils drei Stimmen pro Person auf kein eindeutiges Ergebnis stießen. Dem entgegneten wir mit Zuordnungen mit Oberthemen.

Aufgrund das jeder von uns nun zu seiner Präferenz der Themen: mit anderen in Kontakte treten/austauschen, Wohnung, Sexualität, akute Hilfe und digitalen Erinnerungen weiter arbeiten konnten, kamen wir zu konkreten Ideen unter denen die jeweils anderen sich ein Bild machen konnten.

Dieser Schritt tat der Gruppe sehr gut, da wir uns nun aus dem weiten Feld in einen kleinen Bereich fokussieren konnten. Der weite Blick ermöglichte uns allerdings auch ein besseres Verständnis für Zusammenhänge wie auch Ursachenerkennung und Lösungsvorschläge.

Die Einordnung von kurzfristigen und langfristigen Tools, später in Zusammenspiel mit dem Kübler-Ross-Modell stellte einen wichtigen Anhaltspunkt dar.

Sehr wichtig für uns waren wissenschaftliche Studien, da wir nichts aus der Luft greifen wollten, sondern mit Hilfe von wissenschaftlichen Erkenntnissen kuriose Hilfestellungen geben wollen.

Bezüglich der Erstellung der Artefakte hatten wir eine sehr ähnliche Vorstellung: hilfreich, fiktiv und researchbasiert. Diese Zuordnung half uns unsere Artefakte passender als Gesamtheit zu gestalten.

Für das Medium zur Präsentation unseres Circle of Grief entschlossen wir uns für eine Website, da diese Form der Präsentation gleichzeitig auch ein Weg ist wie sich potenzielle Besucher (Leidende) über unser Konzept informieren können.

Zusammenfassend haben wir sehr viel Research betrieben und haben viele unterschiedliche Bereiche beleuchtet. Dementsprechend war die Zeit kurz für die Ausgestaltung unserer Idee. Dennoch finden wir, dass ohne den tiefgründigen Research es auch nicht zu diesem Projekt gekommen wäre und das ein tiefgründiges Fundament der Weg zu einem durchdachten Konzept darstellt.

3. FAZIT

The Inconvenience Space ist ein Kurs der in verschiedenen Geschwindigkeiten seine eigene Grunddynamik entwickeln konnte und entwickelt hat. Der Kurs bot jedem Kursteilnehmer/in ein weitreichendes Spektrum seine bisherigen Kenntnisse auszureizen und auf die Probe zu stellen.

Die Fachvorträge von Henrik Rieß haben das Momentum des Kurses zum Guten bewegt, eigenverantwortliches Arbeiten vorangetrieben und zu jedem einzelnen Kursabschnitt einen herausragenden Input geliefert.

Darüber hinaus bot The Inconvenience Space eine große Herausforderung für Teams auf „Kurs“ zu bleiben, Rückschritte einzugehen, Ideen zu verwerfen, noch einmal komplett neu zu beginnen, Ideen noch einmal zu verwerfen und noch einmal komplett neu zu denken. 

Ein maßgeblicher Einfluss des Kurses lag in der Verlagerung der Kommunikation und des Kursgeschehens in eine digitale Umgebung, bedingt durch die Sicherheitsmaßnahmen der COVID-19 Pandemie. Hierbei stoß der Kurs teilweise, durch die allgemeine Gruppengröße an seine Grenzen jedoch gleichzeitig auch auf ein Großaufgebot an Akzeptanz, falls es zu technischen Komplikationen oder organisatorischen „Mittelwegen“ kam. Abschließend erscheinen die Ergebnisse des Kurses als durchaus beständig und erfolgreich, bedenkt man das sich alle Kursteilnehmer/-in während der Bearbeitungszeit nicht ein einziges Mal persönlich kennengelernt haben und dennoch innerhalb der Teamstrukturen harmonisiert haben, was wohlmöglich auf die schnelle Anpassungsfähigkeit und Empathie der Hörerschaft zurückzuführen ist.

REFERENZEN/QUELLEN

Hier listen wir einige Quellen auf, auf die wir in unserer Recherche gestoßen sind und die wir in unserer Ideen-Phase oder in de Ausarbeitung unserer Prototypen zu Rate gezogen haben.

Research / Quellen, auf denen Artefakte basieren:

Trennung und Körper:

Trennung und Suchtverhalten:

Breakup as a Service: Hilfe bei Liebeskummer

Wie mache ich im Corona Shutdown Schluss?:

Breaking up online + Stressfaktoren

Breakup in Kunst verarbeitet:

APPENDIX / ANHANG

Miro-Board mit Research und Projektphasen Dokumentation: https://miro.com/app/board/o9J_kuyrJPk=/

Fachgruppe

Design Master

Betreuung

Henrik Rieß

Zugehöriger Workspace

💭💥 The Inconvenience Space

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2020