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Grundlagen der Typografie

Gestaltung einer gebundenen Dokumentation für den Kurs „Grundlagen der Typografie“

Einleitung

Der Kurs kombiniert theoretische und praktische Übungen mit dem Ziel, die verschiedenen Elemente der Typografie zu studieren und damit zu experimentieren. Das Format ist 20cm x 20 cm für die meisten Aufgaben und für die Übungen 1-4 sind die Typeschriften Akzidenz-Grotesk, Baskerville, Bodoni und Garamond zu Verfügung.

Jede Woche würden wir ein neues Thema besprechen und am Ende die entsprechende Hausaufgabe erhalten. Diese Aufgabe würde die folgende Unterrichtsstunde zusammen besprechen und Feedback bekommen. Zusätzlich haben wir Referat Präsentationen gemacht.

Aufgaben

Wir haben mit der Buchstabe als die kleinste Einheit der Typografie angefangen, dazu haben wir mit ihr Größe und Positionierung experimentiert (Übung 1: Raum, Übung 2: Zoom). Übung 3: Verfremdung war eine von meine Lieblingsaufgaben. Die Aufgabe fördert uns auf eine Buchstabe zu schneiden und mit die Teilen eine neue Symbol zu bauen. Daraus kommen so viele interessante Ergebnisse!

Beim Kerning, oder auf deutsch: Unterschneidung, wird der Abstand zwischen den Zeichen proportional und optisch ansprechend angepasst. In Übung 4: Spationieren mussten wir Kerning mit unserem eigenen Namen implementieren, dafür standen Akzidenz Grotesk und Garamond zur Verfügung. Da hatte ich ein Probleme, denn es ist nicht so einfach als man denkt.

Für die Übung 5: Semantische Typografie haben wir eine Liste mit Wörter bekommen; wir mussten den Typeschrift und Stil zu die Bedeutung die sogenannte Wörter anpassen. Wir dürften auch eigene Wörter benutzen und die Idee war viele unterschiedliche Konzepte zu herstellen. Einige Wörter waren einfacher zu bearbeiten als andere, aber man muss sich nicht für nur die erste Idee zufriedengeben, sonst interessante Varianten suchen.

Die Letze Drei Aufgaben fördert auf alles was im Kurs gelernt zu benutzen. Wir hatten Freiheit zu entscheiden welche Typeschriften zu benutzen. Für die Übung 6: Negativfläche der Typografie mussten wir eine Visitenkarte gestalten und mit die Negativfläche experimentieren. Ich fand es schwierig die richtige Typeface zu finden, die die mich repräsentiert kann. Also versuchte ich die Aufgabe ohne Illustrationen, also nur mit Typografie zu schaffen. Trotzdem glaube ich, dass es so viel mehr zu dieses Aufgabe gibt und ich werde mehr Vorschlage schaffen bis ich zufrieden bin.

Übung 6: Negativfläche der Typografie treibt die Kreativität durch die Organization von wenige Elemente an. Anders ist der Fall von die nächste Aufgabe, Übung 7: Anordnung; hier mussten wir eine Einladung für das Triadische Ballet gestalten. Wir haben uns mit viel mehr Information beschäftigt, für die lange Texte achteten wir auf Weißräumen, Buchstabeninnenräumen, Zeichenabtsänden sowie Wort- und Zeilenabständen sodass der Inhalt gut lesbar und gut gegliedert ist. Außerdem gab es ein Thema das wir folgen mussten: Bauhaus, da es mit das Triadische Ballet bezogen ist. Alle Entwürfe waren verschieden und wir haben Feedback zu einander gegeben. Meins war am Anfang viel zu generisch, man konnte nicht schätzen das es etwas mit Bauhaus zu Tun hat. Im Buch sind die letzte Varianten, die beste Versionen habe ich am Ende gelassen.

Zum Abschluss mussten wir zehn Lieder auswählen und ein CD-Booklet entwerfen. Übung 8: Gestaltung folgt Inhalt fördert uns auf den Arbeit mit excel oder ähnliche Tabelle-Programme um die Information zu organisieren. Wichtig war Beziehungen zwischen die Elemente zu zeigen, möglich durch gleiche Schriftart, Größe oder Standort, uzw. Es hat lange gedauert, bis ich die richtige layout gefunden habe. Die größte Problem war die Information klar und zusammenhängen zu gestalten ohne das musikalisches zu verlieren.

besucherkasrteGOOD-5.pngbesucherkasrteGOOD-5.png
Einladung best-1.pngEinladung best-1.png
CDmuestra1.pngCDmuestra1.png
CDmuestra2.pngCDmuestra2.png
CDmuestra3.pngCDmuestra3.png

Idee und Konzept der gebundenen Dokumentation

Seit Anfang des Kurses fand ich lustig die Buchstaben zu schneiden und kleben. Es fühlte sich gut mit die Hände zu Arbeiten und deswegen habe ich mich ausgedacht das Buch selbst zu schneiden und kleben. Klar, es hat am Ende extra Zeit genommen, aber ich entschied mich für diese Textur von Papier über Papier für das gänze Dokumentation und am Ende war ich zufrieden. Besonders gut hat mir das Buchcover gefallen, da es Texturen nach innen mit Texturen nach außen kombiniert.

Am Anfang habe ich alle Blatter auf dem Boden gelegt um eine Idee von das Endprodukt zu haben. So könnte ich auch wissen welche Seiten sind vor einander; wahrscheinlich würde es einfacher gewesen alles digital zu machen aber ich habe nicht so genug Erfahrung mit die Programe und ich hatte Lust es Analog zu machen. Danach habe ich alle Entwürfe geschnitten und auf die Buchblätter geklebt, und am Ende habe ich alles zusammengebunden.

Meine Schwierigkeiten während des Prozess waren die folgende:

Erstens, die überall Organization von die Übungen im Buch, da ich war nicht sicher ob ich alle Entwürfe hinzufügen wollte. Ich finde ein Buch ist schöner wenn es etwas dick ist und deswegen habe ich endlich fast alle Entwürfe rein getan. Also können viele Entwürfe meine Entwicklung besser zeigen als nur ein paar oder nur die beste.

Ich habe viel zu viel Zeit genommen um die Buchblätter zu schneiden und dann alles zu messen sodass es ein Quadrat von 20cm x 20cm gibt und so es gleich in alle Blätter ist. Es gibt bestimmt ein effizienter Weg.

Buchbinden macht Spaß wenn man die richtige Werkzeuge hat, ich musste ein bisschen improvisieren. Löcher mit ein Pin machen und unregelmäßige Kante schneiden dauert und manchmal ist es besser das für die Profis zu lassen. Wenn das Buch komplett geworden ist habe ich die Kante in ein Kopyshop geschnitten und dann war alles fertig.

Typo1_4.pngTypo1_4.png
indice.pngindice.png
typo1_2.pngtypo1_2.png
Ubung1.pngUbung1.png
verfremdung2.pngverfremdung2.png
Ubung2.pngUbung2.png
verfremdung.pngverfremdung.png
einladung.pngeinladung.png
libro1.pnglibro1.png
Info.pngInfo.png

Fazit

Die gesamte Erfahrung des Kurses war sehr lehrreich und interessant. Mehr über Typografie zu wissen und was damit erreicht werden kann, hat mein Interesse nur erhöht. Mir hat es gefallen, etwas über experimentelle Arten von Typografie zu lernen und wie es mehr als nur Text sein kann. Es schien mir, dass der Kurs sehr gut organisiert war. Es gab Momente als ich hinterher geblieben bin weil ich mein Zeit nicht gut eingeschätzt habe und trotzdem war ich in der Lage am Ende das Buch zu fertigen. Ich hatte auch das Gefühl, dass es eine wettbewerbsfähige, aber gleichzeitig motivierende Atmosphäre gab, die mich dazu veranlasste, mehr von mir selbst zu fordern. Mit den digital durchgeführten Übungen konnte ich mich mit InDesign vertraut machen und dank der Referaten in der Vorlesung erweiterte ich meine Möglichkeiten und hatte mehr Ideen beim Durchführen der Übungen.

Am Ende kann ich nur sagen, dass ich eine neue Liebe für Typografie und Lust auf meine neue Kenntnisse zu implementieren habe. Ich freue mich auf ähnliche Kurse nächste Semester.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Keine Angabe

Betreuung

foto: Katrin Holst

Zugehöriger Workspace

Grundlagen der Typografie

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2019 / 2020