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Japanische Onomatope – Ein Einblick in die Welt der japanischen Klängwörter (Entwicklung eines bildgestützten Wörterbuchs)

Japanische Onomatope – Ein Einblick in die Welt der japanischen Klängwörter (Entwicklung eines bildgestützten Wörterbuchs)

Eine inhaltliche und gestalterische Auseinandersetzung zum Thema Klangwörter, vor allem in der japanischen Sprache. Die Arbeit umfasst insgesamt drei Abschnitte.

Zunächst untersuche ich Klangwörter, ihre Bildung und deren Potential für unsere Kommunikation. Dabei liegt der Fokus auf der Untersuchung der Darstellung im Comic und in der Werbung.
Im zweiten Teil möchte ich dann die Eigenheiten und Besonderheiten der japanischen Sprache aufzeigen und mit der deutschen Sprache vergleichen. Den abschließenden Teil bildet ein bildgestütztes Wörterbuch, das allen Sprachbegeisterten die japanische Kultur ein Stück näher bringen und einen interessanten Aspekt der Sprache in humorvoller Art und Weise vermitteln soll.
Die Arbeit richtet sich an Japanischlernende, Sprachbegeisterte und all diejenigen, die mehr über die Wirkung von Sprache in der Kommunikation lernen wollen.

Das Ergebnis ist eine gebundene Arbeit in DIN A4, 156 Seiten im Kartonschuber. Zusätzlich ist im Rahmen der Bachelorarbeit noch eine Werkschau im selben Format mit eingeschlossen.

1. EINLEITUNG

Motivation und Intention der Bachelorarbeit

Die Idee zum Thema meiner Bachelorarbeit entwickelte ich während meines sechsmonatigen Praktikumsaufenthaltes in Japan.
Obwohl ich bereits im Vorfeld schon einige Zeit die Sprache erlernt habe, stellt einen die japanische Sprache vor viele Hürden: eine fremde Grammatik, unbekannte Vokabeln sowie Aussprache und eine schier endlos scheinende Menge an Schriftzeichen (Kanji) um Texte lesen zu können. Das führte mich zunächst zu dem Gedanken, ein Methode zu entwickeln, die beim Erlernen der Kanji helfen kann. Diese sorgen bei Lernenden immer für große Probleme, allerdings gibt es hier bereits eine Fülle an Medien und Methoden die sich diesem Thema annehmen. Es erschien mir als schwierig mich diesem spannenden aber vielschichtigen Thema im Rahmen einer Bachelorarbeit als Laie der japanischen Sprache zu nähern, da eine qualitative Arbeit hier eine längerfristige Auseinandersetzung benötigt.
Während meines Praktikums, besuchte ich unter anderem eine japanische Sprachschule in Tokio und unterhielt mich viel mit Freunden, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Dort fielen mir des Öfteren in der umgangssprachlichen Kommunikation, sowohl im digitalen Chat als auch im direkten Kontakt Begriffe auf, die nicht im Vokabelteil der Lehrbücher der Schule auftauchten. Diese Begriffe lassen sich den Onomatopoeia zuordnen, oder im deutschen auch als Klangwörter bekannt.
Allerdings sind diese japanischen Onomatope nicht nur Wörter die einem Geräusch aus der Umwelt nachempfunden sind, sondern auch solche, die Gefühle oder Bewegungen beschreiben und versuchen, bereits durch ihren Klang diesen Bedeutungen zu entsprechen. Das erschien mir schwer nachzuvollziehen, aber in der japanischen Sprache gibt es tausende dieser Onomatope, die eben vor allem im Alltag und außerhalb der Klassenzimmer der Sprachschule eingesetzt werden. Japaner haben dazu einen besonderen Bezug zu diesen Tönen und verstehen Sie als Teil ihrer Kultur, allerdings seien diese oft sehr schwer zu erklären.
Mich faszinierte der Gedanke, diese Thematik zu erschließen, die Besonderheit der Onomatope zu untersuchen und eine Möglichkeit zu schaffen, diese Wörter nachvollziehen und erlernen zu können.

So gliedert sich meine Arbeit in drei Teile;

Zunächst untersuche ich Klangwörter, ihre Bildung und deren Potential für unsere Kommunikation. Da mein fachlicher Schwerpunkt im Kommunikationsdesign liegt, lege ich besonderen Wert auf die Untersuchung der Darstellung im Comic und in der Werbung.
Im zweiten Teil möchte ich dann die Eigenheiten und Besonderheiten der japanischen Sprache aufzeigen und mit der deutschen Sprache vergleichen. Den abschließenden Teil bildet ein bildgestütztes Wörterbuch, das allen Sprachbegeisterten die japanische Kultur ein Stück näher bringen und einen interessanten Aspekt der Sprache in humorvoller Art und Weise vermitteln soll.

Verbindung zum Studiengang Kommunikationsdesign

Die Fachhochschule Potsdam deklariert auf der eigenen Homepage »die Aufgabe gelungenen Kommunikationsdesigns ist es, Informationen und Nachrichten zielgerichtet, verständlich und emotional wirksam zu vermitteln. [...] Kommunikationsdesign macht aus Information mittels Gestaltung Kommunikation.«[36]
Diese Gestaltung spricht einen formalen Aspekt der Arbeit an. Inwiefern wurde die Arbeit mit den Methoden des Design umgesetzt um den Inhalt aufzuarbeiten und verständlich zu vermitteln. Zusätzlich habe ich aber auch studiengangsspezifisch die Mittel der Kommunikation (Werbung, Comic, Sprache) untersucht und in einem theoretischen Teil zusammengefasst.

Inhaltlich
Zunächst einmal ist natürlich Sprache ein Mittel der Kommunikation. Im Speziellen befasst sich die Arbeit auch mit sprachlichen Zeichen und ihrer Entwicklung. Semiotik ist auch ein fundamentaler Bestandteil des Studiums für Kommunikationsdesign, vor allem bezogen auf visuelle Zeichen. In dieser Arbeit kann ich darlegen, wie ikonische und symbolische Zeichen auch in der Sprache existieren und somit ein breiteres Verständnis für den Begriff schaffen.
Weiterhin habe ich untersucht, inwiefern Form und Farbe eingesetzt werden können, um die Symbolik der Sprache zu vermitteln.
Da wir im deutschen Sprachraum die Verwendung von Klangwörtern vor allem im Comic kennen, habe ich hier eine ausführliche Analyse der Begriffe durchgeführt und mit einem japanischen Manga verglichen. Die Analyse, sowie Struktur und textliche Aufarbeitung entspricht dabei dem Anspruch an eine Bachelorarbeit.

Formal
Design übernimmt in dieser Arbeit überwiegend die Rolle als Instrument zur Vermittlung von Wissen. Von der Wahl des Formats, über die Schriftwahl und Illustration hin zur Bindung der Arbeit, wurden alle gestalterischen Aspekte berücksichtigt, um ein konsistentes und angenehmes Leseerlebnis zu gewährleisten und somit dem Inhalt eine adäquate Form zu verleihen. Die einzelnen Entscheidungen bezüglich der Gestaltung werde ich im Folgenden näher erläutern.

2. PROZESS & ENTWICKLUNG DER ARBEIT

Inhaltliche Recherche

Der erste Teil der Arbeit behandelt das Thema Sprache und Klangwörter ganz allgemein, sodass ich hier größtenteils auf Quellen zurückgegriffen habe, die nicht japanische Onomatope behandeln. Das meiste konnte ich dafür im Internet recherchieren. Allerdings benötigte ich den zweiten und dritten Teil der Arbeit Quellen, die japanische Onomatope differenziert betrachten und die theoretischen Hintergründe näher erläutern. Zusätzlich musste ich natürlich die Begriffe für das Wörterbuch zusammenstellen und mit Beispielen versehen. Fündig wurde ich in der japanischen Bibliothek im Deutsch-Japanischen Zentrum Berlin die eine Vielzahl an japanischen Medien bereitstellen. Dabei waren die Quellen ausschließlich auf Englisch veröffentlicht. So nutzte ich dabei überwiegend das Buch »Jazz Up Your Japanese« von Hiroko Fukuda für die Theorie. Beispiel fand ich in den Wörterbüchern »Nihongo Pera Pera« (Susanne Millington), »An Illustrated Dictionary Of Japanese Onomatopoeic Expressions« (Gomi Taro) und in Gesprächen mit Freunden. Im Anschluss überprüfte ich die Definitionen mit dem online Wörterbuch www.jisho.org. Satzbeispiele suchte ich unter www.tatoeba.org, eine Plattform für Beispielsätze, wobei ich die Sätze noch inhaltlich abgewandelt habe. Nach Fertigstellung der Arbeit haben eine Linguistin sowie eine japanische Muttersprachlerin den Inhalt überprüft, woraufhin ich die Änderungen mit eingefügt habe.

Formale Idee, Planung und Gliederung

Das »Herzstück« sollte das visuelle Wörterbuch werden. Dabei ist das Konzept so angelegt, dass sich die Vokabeln theoretisch noch in großer Vielzahl erweitern lassen. Im Anschluss an die Bachelorarbeit plane ich die Arbeit zu veröffentlichen und um einige Begriffe zu erweitern, sodass über 100 Illustrationen entstehen. Der theoretische Background ist wichtig, um das Konzept hinter den Klangbegriffen nachhaltig zu verstehen. Dementsprechend wurden diesem genauso viel Sorgfalt in Layout und Illustration gewidmet.
Die Gliederung ist dreiteilig, und fasst die Arbeit als Gesamtwerk zusammen. Die Teile lassen sich aber unabhängig voneinander betrachten und sind in sich selbst abgeschlossen.

Wörterbuch

Lernen im Kontext
Gelegentlich werden die gleichen Wörter mit unterschiedlichen Definitionen und Erklärungen angeführt. Das liegt an der Natur der Onomatope, je nach Kontext kann eine Situation dem Klang einer anderen Situation entsprechen.
Denken wir an ein »Chakachaka«, könnte man zunächst an eine Rassel oder vielleicht das Fahren eines Zuges denken. Ohne Kontext ist es oft nicht möglich die Bedeutung dieser Wörter eindeutig zu bestimmen. Diese Schwäche liegt auch vielen Wörterbüchern inne, die eine Vielzahl von Klängen abbilden können, aber oftmals Zusammenhänge nicht gut darstellen können. Deswegen habe ich ein visuelles Wörterbuch entwickelt, welches nicht alphabetisch vorgeht, sondern Kategorien aufzeigt und somit ein lernen im Kontext möglich macht. Im Anschluss findet sich ein alphabetisches Glossar, um Onomatope schnell nachschlagen zu können. Ich hoffe, dass die Illustrationen und Beispielsätzen, allen Sprach- und Japaninteressierten eine Unterstützung bieten kann, beim Kennenlernen der japanischen Kultur der Geräuschwörter.
Abschließend möchte ich dazu sagen, das ich der Meinung bin, dass nichts die eigene Erfahrung ersetzen kann. Somit können die folgenden Illustrationen und Beispiele eine Hilfestellung bieten, allerdings ist es am effektivsten, sich eigene Beispiele auszudenken und die Onomatope, sofern möglich, einmal in echten Situationen anzuwenden.
Warum ist das von Interesse? Wir können dies für unsere Kommunikation nutzen, sei es im direkten freundschaftlichen Kontakt oder im werblichen Kontext. Gestalten wir unsere Sprache lebendiger und bedienen uns einer Lautmalerei mit einem hohen Grad an Tonsymbolik, werden wir leichter verstanden und transportieren den Inhalt viel effektiver und nachhaltiger. In der japanischen Sprache werden diese lautmalerischen Klänge in der täglichen Konversation stark genutzt, während im deutschen Sprachraum vor allem die mimetischen Wörter nur eine kleine Rolle spielen. Im Gegenteil, eine zu bildliche Sprache wirkt oft infantil, dementsprechend scheuen sich einige Lernende der japanischen Sprache vor dem Gebrauch der Onomatopoiea. Dies ist allerdings vollkommen unbegründet, da diesen nichts kindliches anhaftet.
Die Definitionen der Onomatope entnehme ich dem Onlinewörterbuch www.jisho.org. Beispielsätze stammen von der Seite www.tatoeba.org und wurden von Muttersprachlern auf ihre Richtigkeit überprüft.

Ergebnispräsentation

Exemplarisch zeige ich einige Fotografien des gebundenen Ergebnisses.

Einige weitere Beispiele in der Galerie.

2.1 VERGLEICHBARE ARBEITEN

Gestalterische Recherche

Im Fokus der Arbeit steht das visuelle Wörterbuch. Somit lag es nahe, zunächst eine Form für diesen Teil zu finden und aus den visuellen Parametern die Gestaltung für die anderen Teile abzuleiten.
Zunächst untersuchte ich zweisprachige Wörterbücher und überprüfte, wie sich Vokabeln am Besten aufbereiten lassen. Persönlich lerne ich auch am Liebsten mit illustrierten Wörterbüchern, sodass ich bereits auf eine Vielzahl an Beispielen zurückgreifen konnte. Illustrationen können eine emotionale und visuelle Verbindung zum Wort schaffen. Sie erhöhen die Lernfähigkeit und steigern die Motivation beim Lesen und Lernen. Allerdings sind die Vorstellungen von Klangbegriffen insbesondere in Deutschland überwiegend von Comics geprägt und nicht als sprachliches Phänomen im Bewusstsein. Dementsprechend wollte ich mich in der Darstellung von Comics abgrenzen und eine nüchterne Form für die Typographie wählen, im Stile eines Sachbuches. Die Illustrationen bilden dabei einen emotionalen Kontrast und sind frei im Raster angeordnet.

Folgende Beispiele sehe ich dabei als exemplarisch für meine gestalterischen Entscheidungen:

»Moomin Englisch Dictionary« ①
Ein zweisprachiges Wörterbuch mit japanischen Beispielsätzen für Kinder um Englisch zu lernen. Hier gefiel mir vor allem die Einfachheit der Sätze, die mir als Lernenden das Verständnis erleichtern.

»An Illustrated Dictionary Of Japanese
Onomatopoeic Expressions« ②

Ein visuelles Wörterbuch der japanischen Onomatope, leider fehlen hier Satzbeispiele und Kategorien.

»First Thousand Words In Japanese« ③
Ein klassisches visuelles Wörterbuch für Kinder, in vielen Sprachen verfügbar. Dadurch geht es leider nicht auf kulturelle Besonderheiten der einzelnen Länder ein. Positiv schätze ich hier den gezeigten und kategorisierten Kontext ein.

2.2 METHODEN

Moodboard

Um ein Gefühl für die Visualisierung und den Stil der Arbeit zu bekommen, fertigte ich früh ein Moodboard an. Viele Inspirationen sind hier auch in die finale Gestaltung mit eingeflossen. So gab es zunächst noch eine wilde handschriftliche Font für die Titel, die der Konseqzuenz im nüchternen Satz später gewichen ist. Auch die illustrative Ästhetik von Kugelschreiber Zeichnungen und Skizzen habe ich übernommen, auch wenn sich die Darstellungen noch stark vereinfacht haben.

Analyse von Comic und Manga

Bei der Analyse und dem Vergleich von Comic und Manga habe ich eine quantitative Erhebung vorgenommen und alle Onomatope in den Werken ausgezählt, die mir im Original vorliegen. Die Ergebnisse meiner Untersuchung habe ich in einem Tortendiagramm dargestellt und im Anschluss meine Rückschlüsse aufgeführt.

Einsatz von Schaubildern

Die theoretische Arbeit wird kontinuierlich von Schaubildern durchzogen und erleichtert somit das Verständnis.

Interviews

Die Interviews habe ich online im Messenger geführt und anschließend originalgetreu und unkorrigiert übernommen. Damit wahre ich die Authentizität und lasse den Texten ihren natürlich, spontanen Charme.

Gestalterische Dokumentation

Die Gestalterische Dokumentation umfasst die Begründungen meiner Entscheidungen für den Entwurf des Layouts der Arbeit. Die Punkte umfassen:

- Layout
- Raster, Ränder und Spalten
- Illustration
- Typographie
- Gestaltung Wörterbuch

Um die Onlinedokumentation übersichtlich zu halten, verzichte ich darauf, diese Punkte hier weiter auszuführen und verweise auf die Dokumentation in der Thesis, die hier auch als PDF heruntergeladen werden kann.

2.3 DESIGNVORSCHLAG

Japanische Schriftzeichenbanderole

Als stärkstes Element der Konsistenz habe ich eine Banderole aus Katakana entwickelt, welche vom Schuber über das Cover hin bis zu den Kapiteltrennern im Buch immer wieder verwendet wird.

Die japanischen Schriftzeichen am Rand bilden ein Muster um das Thema aufzugreifen. Sie befinden sich im Anschnitt, als Symbol für den kleinen Anteil der Arbeit an einem großen Komplex der Onomatope, welches über die Grenzen des Buches noch hinausgeht. Dabei bildet sich ein Variantenreichtum, durch immer wieder unterschiedlich zufällig generierte Schriftbilder. Der Text ergibt keinen Sinn und soll auch nicht gelesen werden. Dementsprechend sind nur wenige Schriftzeichen zu erkennen und durch geringen Zeilenabstand ineinander verschoben. Nach wie vor bleiben sie aber zu entziffern und könnten so auch wieder Teil vorhergehender Ausdrücke sein, was auch durch das Flattern an der rechten Satzkante verstärkt wird.

Coverkonzept

Das Cover grenzt sich stilistisch mit einer Fotografie auf der Rückseite stark vom rein illustrierten Inhalt ab und erfüllt somit zwei Funktionen: Es gibt der Arbeit einerseits einen klar definierten Rahmen. Außerdem transportiert die Fotografie die Thematik in die Realität. Damit möchte ich deutlich machen, dass Onomatope kein „Kunstbegriff“ sind, sondern Vokabeln des alltäglichen Lebens in Japan und die Sprache bereichern. Das zeigt auch die langzeitbelichtete Fotografie: (verschwommene) Menschen in Bewegung im belebten Ausgehviertel Shinjuku in Tokio. Ein idealer Ort um tatsächlich vielen Onomatope in der Kommunikation zu begegnen!
Die Werkschau übernimmt das Prinzip und zeigt die Kreuzung in Shibuya. Die Aufnahmen habe ich während meines Praktikums in Japan selbstständig erstellt.

Bau des Schubers

Der Schuber ist aus schwarzem Fotokarton gebaut und ebenso Matt wie die Softcover Bücher im inneren. Als visuelles Highlight habe ich die Banderole mit schwarz glänzender ORACAL Klebefolie als Folienplott erstellt und aufgeklebt.
Die Schachtel ist elegant, hält Bachelorarbeit sowie Werkschau zusammen und schützt vor Abnutzung.

Markierungslaschen des Wörterbuchs

Das Wörterbuch ist mit Laschen versehen, die auch im Anschnitt des Buches zu sehen sind und die einzelnen Kategorien der Begriffe im Wörterbuch aufzeigen. Das Prinzip wird zum Beispiel im Duden angewandt, um somit eine leichte Navigation zu ermöglichen. Bei den aktuell 32 Seiten ist das System noch nicht sonderlich effektiv. Allerdings ist eine Erweiterung des Wörterbuchs in der Zukunft geplant, sodass bei einer Vielzahl an Seiten die Markierungen hilfreich sein können.

3. FAZIT

Das Projekt war sehr umfangreich und für mich mit einer steilen Lernkurve verbunden. So habe ich den ersten Monat meiner Bearbeitungszeit mit der inhaltlichen Recherche und dem Schreiben der Bachelorarbeit verbracht, bevor ich mich den Illustrationen im Wörterbuch und dem Layout widmen konnte. Dabei konnte ich viel über die japanische Sprache lernen und mich mit japanischen Freunden austauschen, die mir auch immer gutes Feedback zu meiner Arbeit gegeben haben. Auch gestalterisch hat mich der Mix aus Layout und Illustration stets motiviert meine Vision umzusetzen. Ich bin froh mich der Herausforderung gestellt zu haben und glaube, dass die Arbeit in der Lage ist, das Konzept der Onomatope anschaulich und unterhaltsam zu vermitteln.
Von Beginn an stand dabei das Wörterbuch im Mittelpunkt der Arbeit und an diesem werde ich auch definitiv weiterarbeiten. So lassen sich noch hunderte Begriffe hinzufügen und illustrieren, von den Onomatope existieren tausende. Im Anschluss möchte ich das fertige Wörterbuch im Selbstverlag online veröffentlichen. Die Bachelorarbeit möchte ich nutzen, um Kontakte im Japanisch-Deutschen Netzwerk zu knüpfen, um weitere Projekte und Kooperationen anzustoßen.

4. DANKSAGUNG

In der Arbeit habe ich viele Themengebiete angeschnitten, die nicht explizit Teil meines Studiums in Kommunikationsdesign sind. So mischen sich viele Teile aus der Linguistik und logischerweise aus der japanischen Sprache, um am Ende mittels der Methoden der Gestaltung aufbereitet zu werden. Für eine gute Gestaltung ist es meiner Meinung nach unerlässlich, sich das jeweilige Thema so gut wie möglich selbst anzueignen, um Entscheidungen vor allem in der Konzeption optimal treffen zu können. Es ist ein besonders spannender Aspekt des Arbeitsfeldes Design, stets offen, interessiert und lernbegeistert an einer Vielzahl an unbekanntent Themen und neuen Erkenntnissen zu sein. Dennoch liegt mein Schwerpunkt im Kommunikationsdesign, sodass ich ich glücklicherweise auf fachkundige Hilfe zurückgreifen konnte, um den Inhalt fehlerlos aufzubreiten.

Danke an Minh für die Überprüfung des sprachwissenschaftlichen Teils und der leidigen Rechtschreibkorrektur. Ein großes Dank an Saori, die mir viel bei den japanischen Beispielen geholfen und erklärt hat und einige Korrekturen vorgenommen hat. Weiterhin Danke an Shion für das tolle Interview und an Tetsu und Tabea für ihre Kommentare.

Danke auch an meine Dozenten für die regelmäßige Unterstützung und das wertvolle Feedback während der Erstellung der Arbeit.

5. REFERENZEN/QUELLEN

[1] Susanne Millington (1993): »Nihongo Pera Pera«, S. 13.
[2] vgl. Jonas Geldschläger, Rebekka Willing: »Onomatopoesie«,
unter http://wortwuchs.net/stilmittel/onomatopoesie/ (abgerufen am 11.12.2017)
[3] C.M. Doke (1935): »Bantu linguistic terminology«, S. 119
[4] vgl. Online-Wörterbuch: »Lautmalerei (Deutsch)«,
unter http://www.wortbedeutung.info/Lautmalerei/ (abgerufen am 15.12.2017)
[5] vgl. Wörter aus Seite »Cross-linguistic ...« In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Bearbeitungsstand: 2. Dezember 2017 um 15:26 Uhr, unter https://en.wikipedia.org/w/
index.php?title=Cross-linguistic_onomatopoeias&oldid=813228956 (abgerufen am 11.12.2017)
[6] Fritz Mauthner (1912): »Zur Sprachwissenschaft,
Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Zweiter Band«, Kapitel IX Die Metapher
[7] vgl. Seite »Arbitrarität« In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Bearbeitungsstand: 27. Januar 2017 um 16:15 Uhr, unter https://de.wikipedia.
org/w/index.php?title=Arbitrarit%C3%A4t&oldid=162047589 (abgerufen am 11.12.2017)
[8] Umberto Eco (1977): »Zeichen. Einführung in einen
Begriff und seine Geschichte.«, S. 170
[9] Winfried Nöth (2000): »Handbuch der Semiotik« 2. Aufl. Stuttgart, S.178-184
[10] Gwilym Lockwood (2014): »Sound symbolism in language:
»Does nurunuru mean dry or slimy?«, unter http://ideophone.org/sound-symbolism-in-
japanese-does-nurunuru-mean-dry-or-slimy/ (abgerufen am 11.12.2017)
[11] Gwilym Lockwood, Mark Dingemanse, Peter Hagoort, (2016):
Studie »Sound-symbolism boosts novel word learning.«
[12] vgl. Jonas Geldschläger, Rebekka Willing: »Onomatopoesie«,
unter http://wortwuchs.net/stilmittel/onomatopoesie/ (abgerufen am 11.12.2017)
[13] vgl. Vilayanur S. Ramachandran (2003): »Purple Numbers and Sharp Cheese«,
unter www.bbc.co.uk/radio4/reith2003/lecture4.shtml (abgerufen am 11.12.2017)
[14] vgl. Marlene Stadler: »Farbanmutungen nach Nationen -
kulturspezifische Farbbedeutungen«, unter www.farbenundleben.de/kultur/
kulturen_farbbebeutungen.htm (abgerufen am 11.12.2017)
[15] zitiert nach Fran Wrigley: »What’s the fastest-sounding Japanese word?«,
unter www.en.rocketnews24.com/2014/02/21/
whats-the-fastest-sounding-japanese-word-hint-its-the-noise-a-bullet-train-makes/ (abgerufen am 11.12.2017)
[16] Ronald M. Filkas (2016): »„Räusper“: die sogenannte Comic-Sprache«,
unter www.ronaldfilkas.de/raeusper-die-sogenannte-comic-sprache/ (abgerufen am 11.12.2017)
[17] Marc Reichwein (2011): »E wie Erikativ«, unter www.welt.de/print/die_welt/
kultur/article13781726/E-wie-Erikativ.html (abgerufen am 11.12.2017)
[18] Seite »Lustiges Taschenbuch« In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Bearbeitungsstand: 1. Dezember 2017 um 16:12 Uhr, unter https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Lustiges_Taschenbuch&oldid=171570989 (abgerufen am 11.12.2017)
[19] Seite »Doraemon« In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.
Bearbeitungsstand: 24. Mai 2017 um 05:45 Uhr um 16:12 Uhr, unter
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Doraemon&oldid=165773667 (abgerufen am 11.12.2017)
[20] innovation marketing (2004): »Slogans in der Werbung – Werbeslogan«,
unter www.innovation-marketing.at/index_newsaktuell_4_n6__1_0_b292_.html (abgerufen am 11.12.2017)
[21] Normandy Madden (2016): »Soy Sauce flavored Kit Kats?
In Japan, they‘re number one«, unter http://mediabuzz.monster.com/news/articles/
872-soy-sauce-flavored-kit-kats-in-japan-theyre-no-1 (abgerufen am 11.12.2017)
[22] Dean Irvine (2012): »How did Kit Kat become king of candy in Japan?«,
unter https://web.archive.org/web/20160208054752/http://eatocracy.cnn.com/2012/02/02/how-did-kit-kat-became-king-of-candy-in-japan/?hpt=hp_bn8 (abgerufen am 11.12.2017)
[23] The Guardian (2015) »Nestle Japan strikes gold Kit Kat
in single fingered salute to itself«, unter https://www.theguardian.com/world/2015/nov/20/nestle-japan-strikes-gold-kitkat-in-single-fingered-salute-to-itself (abgerufen am 11.12.2017)
[24] Danielle Demetriou (2015):
»How the KitKat became a phenomenon in Japan«, unter http://www.telegraph.co.uk/food-and-drink/features/how-the-kitkat-became-a-phenomenon-in-japan/ (abgerufen am 11.12.2017)
[25] aus Media Asia Haymarket Business Publications Ltd: 39. (2005),
zitiert nach Wikipedia unter https://en.wikipedia.org/wiki/Kit_Kats_in_Japan (abgerufen am 11.12.2017)
[26] vgl. Hiroko Fukuda (2003): »Jazz Up Your Japanese«, S. 33 f.
[27] vgl. Hiroko Fukuda (2003): »Jazz Up Your Japanese«, S. 9 f.
[28] vgl. Hiroko Fukuda (2003): »Jazz Up Your Japanese«, S.16 f.
[29] Meedia (2011): »„He, he“: Was Lachen über den Status verrät«,
unter www.meedia.de/2011/08/10/he-he-was-lachen-uber-den-status-verrat/ (abgerufen am 12.12.2017)
[30] vgl. Hiroko Fukuda (2003): »Jazz Up Your Japanese«, S.16 f.
[31] vgl. Hiroko Fukuda (2003): »Jazz Up Your Japanese«, S. 20
[32] vgl. Kristen Dexter (2015): »Japanese Onomatopoeia: The Definitive Guide«,
unter https://www.tofugu.com/japanese/japanese-onomatopoeia/ (abgerufen am 12.12.2017)
[31] vgl. Hiroko Fukuda (2003): »Jazz Up Your Japanese«, S. 20
[32] vgl. Kristen Dexter (2015): »Japanese Onomatopoeia: The Definitive Guide«,
unter https://www.tofugu.com/japanese/japanese-onomatopoeia/ (abgerufen am 12.12.2017)
[33] vgl. Hiroko Fukuda (2003): »Jazz Up Your Japanese«, S. 24–29
[34] vgl. Hiroko Fukuda (2003): »Jazz Up Your Japanese«, S. 29 ff.
[35 ]vgl. Hiroko Fukuda (2003): »Jazz Up Your Japanese«, S. 22 f.

Ein Projekt von

Art des Projekts

Bachelorarbeit

Betreuung

Prof. Hans-Jörg Kotulla Prof. Dr. Rainer Funke

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2017 / 2018