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gimme shelter 24++

Kleinarchitektur, die Grenzen auslotet. Grenzen, die sich in der Laubenverordnung und Vereinsgesetzen von Schrebergartenvereinen ergeben.

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aus den ersten Informationen zu Lauben, wurde ein Haus mit 24m² Grundfläche entworfen, das auf dieser Fläche möglichst großen Wohnkomfort bieten soll. Das Haus ist um einen Meter in die Erde versenkt um für ein großzügiges Raumemfinden, die Deckenhöhe im Wohnraum zu erhöhen und die Fläche des Bades in einer zweiten Ebene als Schlaffläche zu nutzen. Die Küchenzeile lässt sich in denVersorgungsraum hinter dem Bad schieben, wo sich auch Wasseranschluss und Heizung befinden. Ferner ist angedacht, aber noch nicht visualisiert, dass der Platz unter der Treppe als Schrank oder Regal genutzt wird.

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erstentwurf

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Einem weiterern Entwurf eines Hauses, das nicht in die engen Grenzen der Laubenverordung passt, liegt die Überzeugung Hundertwassers zugrunde, der Natur auf dem Dach des Hauses mittels Gras wieder Fläche zurückzugeben. Die Ebene des Hauses liegt etwa einen Meter unter null. Der große Raum ist als Wohnraum und Küche vorgesehen, die hinteren als Schlafraum und Bad. Zugunsten einer funktionierenden Statik müssen wahrscheinlich weitere Wände hinzugefügt werden.

weitere Ansichten hillhouse1

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tubehouse

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Das Tubehouse besteht aus einem handelsüblichen Kanalrohr, das mit Fenster, Tür und Interior ausgestattet als Wohnskulptur oder Raum mit Zusatznutzen wie Sauna, Arbeitraum, Bad usw. abgesetzt und ggf. wieder abtransportiert werden kann. Gestaltungsbedarf findet sich vor allem beim Interior. Momentan recherchiere ich noch immer nach Kosten von Fertigbetonrohren bzw. nach der Möglichkeit, leichteren, mit Styropor gefülltem Beton zum Guss zu verwenden. Von den Antworten auf diese Fragen hängt die Relevanz für das Laubenprojekt ab.

Modul5

Dieses Haus besteht aus Modulen zu je 5m². Die Module können bereits allein funktionsfähig sein. Weitere Module, wie Gewächshaus, Schlafmodul, Badmodul usw. können bei bedarf angedockt werden. Die Module bestehen aus Metallprofielen, zwischen denen Bretter geschraubt werden. Zwischen der Innen-und Außenbeplankung befindet sich eine Dämmschicht.

Ansichten Modul 5

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Hillhouse

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Der Entwurf für dieses Haus geht auf die Überlegung zurück, welche Art von Raum im ursprünglichen Sinn ihrem Nutzen entspricht und wie diese Räume unter Einbeziehung der Ästhetik des „hügel“ (zweiter Entwurf in diesem Projekt) zueinander stehen können. Der Schlafraum und das Bad sind in eine „Höhle“ versetzt, in die sich zurückgezogen werde kann. Der Wohnraum ist offener strukturiert und schließt einen Kreisrunden Hof ein.

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Fusion

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Um zu einem konkreten Entwurf zu gelangen, entschied ich mich zwei Entwürfe miteinander zu kombinieren. Der raumoptimierte halbuntergeschossige Entwurf vom Anfang und das hillhouse, das sich in der Tradition Hundertwassers unter dem Matel der Natur verbirgt.

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Der Entwurf wurde nochmals überarbeitet. da die geraden Flächen und Kanten des ersten Entwurfs in zu starker Konkurrenz zur geschwungenen Gesamtform stand, wurden Fassade und Dach zu Kurven. Da Tür und Fenster nicht klar und sinnvoll verortet werden konnten, wird die neue Fassade durch aufrecht stehende Balken gerastert, wodurch Tür und Fenster in den Hintergrund treten. Die erweiterte Wohnfläche im Souterrain ist nicht mehr beliebiger Haufen, sondern besitzt das Profil des Hauptgebäudes. Um einen besseren Übergang der beiden Baukörper zu schaffen, setzt ein Wintergarten die Form des Hauptgebäudes fort und auf dem Hügel auf.

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hill24 innenansicht

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In der Mitte des Hauses befindet sich ein Kamin, der sich in seiner Grundfläche in einen Grundofen und Schornstein fortsetzt. Dieses wärmende Zentrum des Hauses ist von beiden Räume aus sichtbar. Die Ummantelung des Kamins soll die Last des Daches abfangen und damit auch das statische Zentrum darstellen.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Produktdesign

Art des Projekts

Studienarbeit im zweiten Studienabschnitt

Betreuung

foto: Jörg Hundertpfund

Entstehungszeitraum

SoSe 08 – WiSe 08 / 09