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Augen zu. Film ab.

Aktuelle Tendenzen im deutschen Hörspiel · Eine Neuausrichtung

Die Geschichte des Hörspiels beginnt mit einem Stromausfall. Vor genau 90 Jahren wurde das erste Hörspiel A Comedy of Danger vom BBC produziert und gesendet. Im Laufe seiner Geschichte wird das Hörspiel vom Radio dominiert, trotzt mehreren prognostizierten Krisen und erfährt viele Umdeutungen. So wird es mal als nur wortbasiertes, mal als klangexperimentelles und mal dokumentarisches Radioformat interpretiert. Der traditionelle Hörspieldiskurs sieht das Hörspiel als genuin radiofone Kunstform.

Die vorliegende Arbeit hinterfragt dies und untersucht Tendenzen anhand konkreter und aktueller Hörspiele. Diese und viele weitere Beispiele begleiten den Text in auch Form von Hörbeispielen, welche die Lektüre nicht willkürlich unterbrechen, sondern in der akustischen Form versuchen, so dem Hörspiel gerecht zu werden. Zudem bereichert das einstündige Interview mit der Hörspielautorin und -regisseurin Johanna Steiner die Arbeit.

Neben herausgearbeiteten Tendenzen und traditioneller Hörspielgeschichte wird die inzwischen 50-jährige Geschichte der Freien Szene nachgezeichnet: Ab 1964 ändert sich durch die massenhaft verkauften Kinderhörspiele wie Die drei ??? und Die Hexe Schrumpeldei massiv die Rezeption. Das Hörspiel wird so vom Radio gelöst und eine Untersuchung der dramaturgischen und ästhetischen Aspekte angestrebt, um ohne institutionelle Grenzen die Frage zu beantworten: Was ist ein Hörspiel?

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Ein Projekt von

Fachgruppe

Europäische Medienwissenschaften

Art des Projekts

Bachelorarbeit

Betreuung

foto: Dr. Susanne Müller foto: Prof. Dr. Heiko Christians

Zugehöriger Workspace

APPLAUS⁹ Ausstellerworkspace

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2014