In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
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Im Vertiefungskurs „Riso Paraíso“ haben wir verschiedene Übungen gemacht, um die Technik der Risografie besser kennenzulernen. Dabei haben wir mit bis zu vier Farben gearbeitet und sowohl CMYK als auch RGB verwendet.
Als erste Aufgabe haben wir Postkarten gedruckt. Dafür sollten wir ein Foto und eine Illustration auswählen, um die Ergebnisse des Risodrucks zu vergleichen. Das Foto wurde im RGB gedruckt, die Illustration im CMYK.
Ein wichtiger Teil der Aufgabe war die Bildbearbeitung in Photoshop. Das war für mich besonders hilfreich, weil mir dieser Bereich vorher immer schwergefallen ist. Juliana hat uns viele Tipps gegeben, wie man die einzelnen Farben bearbeiten und optimal für den Risodruck vorbereiten kann.
Obwohl es verschiedene Möglichkeiten gibt, Dateien für den Risodruck vorzubereiten, gefällt mir die Methode, die ich in diesem Kurs gelernt habe, besonders gut. Ich denke, dass ich sie auch in Zukunft weiter verwenden werde.
Für die nächste Aufgabe sollten wir ein Zine gestalten, bei dem jede Person aus dem Kurs sechs Seiten entwirft. Da die Seiten paarweise gedruckt wurden, haben wir alle im CMYK gearbeitet.
Das Thema unseres Zines war „PARAÍSO“. Wir sollten unser eigenes Verständnis von Paradies darstellen. Am Anfang war ich mir nicht sicher, was ich auf meinen Seiten zeigen wollte. Nach einiger Überlegung entschied ich mich dafür, meine Kindheit darzustellen, da diese Zeit für mich mit vielen positiven Erinnerungen verbunden ist.
Die Gestaltung der Seiten war eine Herausforderung, weil ich von Anfang an mit Fotos arbeiten wollte, aber gleichzeitig auch Illustrieren wollte.
Nachdem ich mir verschiedene Inspirationen angesehen hatte, erinnerte ich mich an die Zeichnungen, die ich als Kind immer wieder gemacht habe: Blumen, Tiere, Sterne und andere einfache Motive. Dadurch entstand die Idee, diese Elemente in mein Zine einzubauen und meine Vorstellung von einem Paradies aus der Kindheit darzustellen.
Zusätzlich zu den Fotos und Zeichnungen habe ich verschiedene Sätze eingefügt, die mich an diese Zeit erinnern. Um die Gestaltung persönlicher zu machen, habe ich diese Texte auf Spanisch geschrieben.
Ich möchte einige Close ups der Drucke zeigen, die mir besonders gut gefallen haben. Beim Scannen sieht man die Struktur des Risodrucks und die kleinen Details, die den Druck besonders machen
Im letzten Semester konnte ich zum ersten Mal mit Riso arbeiten, und ich muss sagen, dass mich diese Technik sofort interessiert hat. Die Farben haben mich sofort beeindruckt und mein Interesse an der Technik geweckt. Es hat mich gefreut, diesen Kurs gemacht zu haben, weil ich dadurch mehr über die Technik lernen konnte.
Der Risodruck hat aber auch seine Herausforderungen, besonders beim Arbeiten mit Fotos und CMYK. Es war nicht einfach, die Farben richtig aufeinander abzustimmen. Durch Juliana habe ich aber gelernt, dass gerade die kleinen Unperfektheiten den Risodruck besonders machen.
Ich hoffe, dass ich während meines Studiums weiterhin mit dieser Technik arbeiten und durch die Praxis noch mehr darüber lernen kann.
¡Gracias!