In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
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Punkt
Die erste Aufgabe beschäftigt sich mit dem Punkt als elementarster visueller Einheit der Gestaltung. Trotz seiner Einfachheit besitzt der Punkt ein breites Spektrum an wahrnehmungsbezogenen Eigenschaften, die durch seine Position im Raum, seine Beziehung zu anderen Elementen und die umgebende Leere beeinflusst werden.
Im Zentrum steht die Frage, wie ein isoliertes grafisches Element durch gezielte Platzierung unterschiedliche Anmutungen und Bedeutungen erzeugen kann.
Linie
Die zweite Aufgabe innerhalb der Grundlagen der visuellen Gestaltung untersucht die Linie als dynamisches Gestaltungselement. Im Gegensatz zum Punkt, der primär über Position wirkt, entfaltet die Linie ihre Wirkung vor allem durch Richtung, Rhythmus und Veränderung.
Im Fokus steht hierbei das Prinzip der Progression als visuelles Organisationssystem.
Fläche
Die dritte Aufgabe im Bereich der Grundlagen der visuellen Gestaltung beschäftigt sich mit der Fläche als räumlich wirksames Gestaltungselement. Im Gegensatz zu Punkt und Linie besitzt die Fläche eine deutlich stärkere Präsenz im Bildraum und definiert aktiv Figur-Grund-Beziehungen.
Im Fokus steht die Untersuchung, wie sich durch Anordnung, Transformation und Tonwertveränderung unterschiedliche visuelle Spannungen innerhalb eines zweidimensionalen Systems erzeugen lassen.
Transformation
Die vierte Aufgabe im Bereich der Grundlagen der visuellen Gestaltung beschäftigt sich mit der systematischen Transformation von Zeichen. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie sich visuelle Elemente durch kontrollierte Variation von Form, Linie und Zeichenstärke in nachvollziehbaren Schritten verändern lassen.
Dabei wird Gestaltung als ein prozesshaftes System kontinuierlicher Übergänge verstanden, in dem Bedeutung nicht statisch ist, sondern aus Transformation entsteht.
Zusatz: Transformation als Animation
Im Rahmen der linearen Transformation wurde die zuvor statisch konzipierte Aufgabenstellung um eine zeitbasierte Komponente erweitert. Die 7-stufigen Transformationsprozesse geometrischer Grundformen wurden nicht nur als Einzelphasen dargestellt, sondern mittels eines Skripts in kontinuierliche Animationen überführt.
Siehe angefügten Download für Darstellung einzelner Proben (html Seite als .zip)