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How to make Emotions visible in the room

How to make Emotions visible in the room

Abstract English

Most people find it hard to express what they feel. It may come from family, the environment in which one grows up, or just how one is. I have often wondered why I feel emotions so intensely and, at the same time, why there has always seemed to be a pressure to hide them. Often, I have been told I am “too much.” But what does that mean? Is the problem with the emotion or the surrounding expectations?

We live in a culture that invisibly regulates emotional expression. There is an unspoken injunction to be calm, composed, and in control. Some feelings are allowed to be displayed; others are suppressed. This is not new, for as Frevert (2021) has shown, emotions have always been shaped by the historical and cultural context in which they are felt. Each generation has its own norms regarding which feelings are fair to show and which must remain hidden. As Ahmed (2004) argues, these norms do not remain abstract; they become embodied, shaping how we move through the world and what we allow ourselves to feel.

Jealousy is one of those feelings pushed furthest inward. Unlike anger or joy, it is layered and complex to name. Almost everyone has experienced it, yet it is one of the most repressed feelings we have. That tension remained: if jealousy is so universal, why do we work so hard to control it? And what would change if it were allowed to be seen?

This thesis explores that question in terms of material and space. How might jealousy and its hiddenness be spatially expressed through glass, light, and shadow? Not by directly representing the emotion but by creating a condition under which something of it might be felt.

Abstract Deutsch

Die meisten Menschen finden es schwer auszudrücken, was sie fühlen. Es mag von der Familie kommen, von dem Umfeld, in dem man aufwächst, oder einfach davon, wie man ist. Ich habe mich oft gefragt, warum ich Emotionen so intensiv empfinde und warum es gleichzeitig immer einen Druck zu geben schien, sie zu verbergen. Oft wurde mir gesagt, ich sei „zu viel„. Aber was bedeutet das? Liegt das Problem bei der Emotion oder bei den Erwartungen des Umfelds?

Wir leben in einer Kultur, die den emotionalen Ausdruck auf unsichtbare Weise reguliert. Es gibt eine unausgesprochene Aufforderung, ruhig, gefasst und beherrscht zu sein. Manche Gefühle dürfen gezeigt werden, andere werden unterdrückt. Das ist nichts Neues, denn wie Frevert (2021) gezeigt hat, wurden Emotionen schon immer durch den historischen und kulturellen Kontext geprägt, in dem sie empfunden werden. Jede Generation hat ihre eigenen Normen darüber, welche Gefühle gezeigt werden dürfen und welche verborgen bleiben müssen. Wie Ahmed (2004) argumentiert, bleiben diese Normen nicht abstrakt; sie verkörpern sich und prägen, wie wir uns durch die Welt bewegen und was wir uns selbst zu fühlen erlauben.

Eifersucht ist eines jener Gefühle, die am weitesten nach innen gedrängt werden. Anders als Wut oder Freude ist sie vielschichtig und schwer zu benennen. Fast jeder hat sie schon erlebt, und dennoch ist sie eines der am stärksten unterdrückten Gefühle, die wir haben. Diese Spannung blieb bestehen: Wenn Eifersucht so universell ist, warum bemühen wir uns so sehr, sie zu kontrollieren? Und was würde sich ändern, wenn man sie sichtbar werden ließe?

Diese Arbeit untersucht diese Frage im Hinblick auf Material und Raum. Wie könnten Eifersucht und ihre Verborgenheit räumlich durch Glas, Licht und Schatten ausgedrückt werden? Nicht indem die Emotion direkt dargestellt wird, sondern indem ein Zustand geschaffen wird, unter dem etwas von ihr spürbar werden könnte.

Bachelorthesis (PDF)

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Werkschau 2026

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Entstehungszeitraum

Sommersemester 2026