In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Cinector ist ein Unternehmen, das sich auf virtuelle Kommunikation und Videoproduktion spezialisiert. Mit der eigenen Software „Cinector STAGE“ können Unternehmen professionelle Videos, Präsentationen und virtuelle Events erstellen. Dabei kommen Technologien wie Greenscreen, virtuelle Studios und 3D-Elemente zum Einsatz, um digitale Inhalte ansprechend und interaktiv zu gestalten.
Während meiner Zeit bei Cinector erhielt ich spannende Einblicke in die Bereiche Design, Videoproduktion und digitale Kommunikation. Besonders interessant fand ich, dass die Software für viele verschiedene Formate genutzt wird, darunter Corporate Meetings, Schulungsvideos, Produktpräsentationen und Experteninterviews. Dadurch wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, visuelle Gestaltung an die jeweiligen Anforderungen anzupassen.
Die Arbeit bei Cinector war für mich besonders spannend, weil sie kreative Gestaltung mit technischen Prozessen verbindet. So konnte ich nicht nur meine gestalterischen Fähigkeiten erweitern, sondern auch lernen, wie virtuelle Produktionen geplant und umgesetzt werden.
Von September 2022 bis April 2023 war ich als Werkstudent im Bereich Visual Communication bei Cinector tätig. Meine Hauptaufgabe bestand darin, Video-Templates mit der Cinector-Software zu gestalten und weiterzuentwickeln. Dabei arbeitete ich vor allem mit 3D-Elementen, virtuellen Kameras und verschiedenen visuellen Gestaltungselementen, die später für unterschiedliche Kommunikationsformate eingesetzt wurden.
Bevor ein neues Template gestaltet werden konnte, war zunächst Recherche gefragt. Je nach Anwendungsbereich, beispielsweise für Corporate Meetings, Schulungsvideos, Produktpräsentationen, Experteninterviews oder virtuelle Events, mussten unterschiedliche Anforderungen berücksichtigt werden. Ich beschäftigte mich daher zuerst mit der Frage, wie ein bestimmtes Format typischerweise aufgebaut ist und welche visuellen Elemente benötigt werden, um die Inhalte sinnvoll zu unterstützen. Auf dieser Grundlage entwickelte ich anschließend passende Konzepte und setzte diese innerhalb der Software um.
Neben der Arbeit mit der Cinector-Software erhielt ich auch Einblicke in die Videoproduktion selbst. Für mich war das besonders spannend, da es meine ersten praktischen Erfahrungen in diesem Bereich waren. Ich konnte die Arbeit mit Kameras und Greenscreen-Setups aus nächster Nähe kennenlernen und besser verstehen, wie virtuelle Produktionen technisch umgesetzt werden. Darüber hinaus war ich gelegentlich auch an Aufgaben der Postproduktion beteiligt und arbeitete dabei mit Adobe After Effects.
Besonders interessant fand ich die große gestalterische Freiheit bei der Entwicklung der Templates. Obwohl die Vorlagen später für bestimmte Zwecke genutzt wurden, bot jedes Projekt die Möglichkeit, unterschiedliche Ideen auszuprobieren und visuelle Lösungen zu entwickeln. Dadurch war die Arbeit abwechslungsreich und bot immer wieder neue Herausforderungen.
Während meiner Zeit bei Cinector konnte ich viele neue Kenntnisse im Bereich visueller Kommunikation und Videogestaltung sammeln. Besonders wertvoll war für mich die Arbeit mit 3D-Elementen, da ich dadurch ein besseres Verständnis für räumliche Gestaltung in digitalen Umgebungen entwickeln konnte. Ich lernte, wie Objekte im virtuellen Raum platziert werden und wie ihre Position, Größe und Bewegung die Wirkung einer Szene beeinflussen.
Ein weiterer wichtiger Lernbereich war das Thema Licht. Sowohl bei realen Greenscreen-Aufnahmen als auch bei der Gestaltung virtueller Szenen wurde deutlich, wie stark Licht die Wahrnehmung von Räumen und Objekten beeinflusst. Dabei konnte ich nachvollziehen, wie durch gezielten Einsatz von Licht bestimmte Stimmungen erzeugt und Inhalte besser hervorgehoben werden können.
Außerdem beschäftigte ich mich intensiv mit der Bewegung von Elementen und virtuellen Kameras. Dabei lernte ich, dass Motion Design nicht nur dekorativ ist, sondern eine wichtige Rolle dabei spielt, Aufmerksamkeit zu lenken und Informationen verständlich zu vermitteln. Schon kleine Bewegungen oder Kamerafahrten können einen großen Einfluss darauf haben, wie professionell und lebendig eine Präsentation wirkt.
Für meine Aufgaben bei Cinector arbeitete ich intensiv mit der Cinector-Software, Adobe Dimension und Adobe After Effects.
Neben den technischen und gestalterischen Fähigkeiten habe ich auch gelernt, Projekte strukturierter anzugehen. Die Entwicklung eines Templates begann meist mit Recherche und Analyse, bevor die eigentliche Gestaltung startete. Dadurch wurde mir bewusst, wie wichtig es ist, die Zielgruppe und den Verwendungszweck eines Projekts zu verstehen, bevor gestalterische Entscheidungen getroffen werden.
Rückblickend hat mir die Arbeit bei Cinector nicht nur neue technische Fähigkeiten vermittelt, sondern auch gezeigt, wie eng Design, Technologie und Kommunikation miteinander verbunden sind. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf digitale Medien erweitert und mein Interesse an der Gestaltung interaktiver und audiovisueller Inhalte weiter gestärkt.
PIABO Communications ist eine in Berlin gegründete Kommunikationsagentur, die sich auf Unternehmen aus der Digital- und Technologiebranche spezialisiert hat. Seit 2006 unterstützt die Agentur Start-ups, Scale-ups und etablierte Unternehmen dabei, ihre Marken sichtbar zu machen und ihre Kommunikationsziele zu erreichen. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Public Relations, Social Media, Content Marketing, Branding, Influencer Relations sowie Grafik- und Designleistungen. Zu den betreuten Branchen gehören beispielsweise Künstliche Intelligenz, Fintech, Healthtech, E-Commerce, Greentech und weitere technologieorientierte Bereiche.
Im Vergleich zu meiner vorherigen Tätigkeit bei Cinector lernte ich bei PIABO eine deutlich größere und stärker strukturierte Unternehmensumgebung kennen. Die Agentur arbeitet mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kundinnen und Kunden zusammen und betreut Kommunikationsprojekte oft in interdisziplinären Teams. Dadurch erhielt ich einen Einblick in professionelle Kommunikations- und Marketingprozesse sowie in die Zusammenarbeit zwischen Design, Strategie, PR und Marketing.
Besonders interessant fand ich, dass Gestaltung bei PIABO nicht als isolierte kreative Aufgabe betrachtet wird, sondern als Teil einer umfassenden Kommunikationsstrategie. Design dient hier dazu, Inhalte klar zu vermitteln, Markenidentitäten zu stärken und eine konsistente Außendarstellung über verschiedene Medien hinweg sicherzustellen.
Von April 2023 bis August 2023 war ich bei PIABO als Design Assistant tätig und unterstützte das Design- und Marketingteam. Zu meinen Aufgaben gehörten die Gestaltung von Präsentationen, die Erstellung von Unternehmensunterlagen nach Corporate-Identity-Richtlinien sowie die Bildretusche für verschiedene Kommunikationsmaterialien.
Dabei lernte ich, Inhalte visuell klar und professionell aufzubereiten und Corporate-Design-Vorgaben konsequent anzuwenden. Außerdem bearbeitete und optimierte ich Bildmaterial für Präsentationen und Marketingunterlagen.
Die Arbeit bei PIABO war weniger technisch als meine vorherige Tätigkeit bei Cinector, dafür aber deutlich stärker organisiert und prozessorientiert. Besonders wertvoll waren für mich die Einblicke in die Arbeitsabläufe einer größeren Agentur sowie die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb verschiedener Teams.
Für die Umsetzung meiner Aufgaben arbeitete ich intensiv mit Adobe Photoshop und Adobe Illustrator, die mir halfen, sowohl Bildmaterial als auch grafische Inhalte effizient und präzise zu bearbeiten.
SCHMIDT+HAENSCH ist ein Unternehmen mit Sitz in Deutschland, das sich auf hochpräzise Mess- und Analysesysteme spezialisiert hat. Die Produkte des Unternehmens werden vor allem in der Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie eingesetzt, um verschiedene Stoffe zu analysieren und Qualitätskontrollen durchzuführen. Dabei steht die Kombination aus technischer Präzision und wissenschaftlicher Anwendung im Mittelpunkt, wodurch die Produkte sehr spezialisiert und erklärungsbedürftig sind. In der Kommunikation des Unternehmens spielt daher eine klare und verständliche visuelle Darstellung der Geräte und ihrer Funktionen eine wichtige Rolle.
Von März 2024 bis Juli 2024 war ich bei SCHMIDT+HAENSCH als Graphic Designer im Marketing-Team tätig. Zu meinen Aufgaben gehörte die Gestaltung von Social-Media-Post-Templates sowie die Entwicklung von Unternehmensunterlagen im Corporate Design. Zusätzlich arbeitete ich an Printprodukten wie Flyern und Roll-ups, die für Veranstaltungen und Messen eingesetzt wurden.
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit bestand darin, technische Produkte visuell so darzustellen, dass sie verständlich und ansprechend wirken. Dabei war es besonders wichtig, komplexe Inhalte einfach zu visualisieren und gleichzeitig die hochwertige und präzise Wirkung der Geräte beizubehalten. Diese Aufgabe war oft herausfordernd, da die Produkte sehr spezifisch sind und eine klare, aber dennoch kreative Gestaltung erfordern.
Für meine Tätigkeiten arbeitete ich intensiv mit Canva sowie Adobe Photoshop, wodurch ich sowohl in der schnellen Erstellung von Design-Templates als auch in der detaillierten Bildbearbeitung Erfahrung sammeln konnte.
Die Arbeit bei SCHMIDT+HAENSCH war für mich besonders anspruchsvoll, da ich gelernt habe, Designlösungen für sehr technische und spezialisierte Produkte zu entwickeln. Dadurch habe ich ein besseres Verständnis dafür bekommen, wie wichtig visuelle Klarheit ist, wenn es darum geht, komplexe Inhalte für unterschiedliche Zielgruppen verständlich zu machen.
Die Arbeit in den drei Unternehmen hat mir gezeigt, wie unterschiedlich die Anforderungen an Designerinnen und Designer je nach Arbeitsumfeld sein können. Während im Studium oft einzelne Projekte im Mittelpunkt stehen, habe ich in der Praxis gelernt, Gestaltung als Teil größerer Prozesse zu verstehen. Design entsteht selten isoliert, sondern immer in Zusammenarbeit mit anderen Menschen, unter zeitlichen Vorgaben und mit konkreten Zielen.
Besonders wertvoll war für mich die Erfahrung, mich immer wieder auf neue Themen, Arbeitsweisen und Teams einzulassen. Dadurch habe ich nicht nur meine fachlichen Fähigkeiten weiterentwickelt, sondern auch mehr Sicherheit im Umgang mit neuen Herausforderungen gewonnen. Rückblickend haben die verschiedenen Tätigkeiten mein Verständnis von Gestaltung erweitert und mir geholfen, meine eigenen Stärken und Interessen besser zu erkennen.
Außerdem habe ich gelernt, dass im Berufsalltag nicht nur fachliche und technische Fähigkeiten wichtig sind. Genauso wichtig sind Soft Skills wie Kommunikation, Zuverlässigkeit, Teamarbeit und der Umgang mit Herausforderungen. Durch die Arbeit in verschiedenen Unternehmen konnte ich nicht nur meine gestalterischen Fähigkeiten weiterentwickeln, sondern auch an meiner Persönlichkeit arbeiten. Ich habe gelernt, verantwortungsvoller zu handeln, selbstständiger zu arbeiten und mich besser auf unterschiedliche Situationen einzustellen.
Diese Entwicklung sehe ich bis heute als einen der wichtigsten Teile meiner beruflichen Erfahrungen. Fachliches Wissen kann man immer weiter ausbauen und neue Programme kann man lernen. Für mich ist es aber genauso wichtig, den eigenen Charakter weiterzuentwickeln, offen für Neues zu bleiben und aus jeder Erfahrung etwas mitzunehmen. Ich glaube, dass man nie aufhört zu lernen, sowohl beruflich als auch persönlich.