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8011160: Eine virtuelle Ausstellung über den Berliner HBF

8011160: Eine virtuelle Ausstellung über den Berliner HBF

8011160: Eine virtuelle Ausstellung über den Berliner HBF

Das finale Projekt

8011160 - Die Ausstellung

Mein finales Projekt ist eine virtuelle Ausstellung über meine Erfahrungen und Beobachtungen am Berliner HBF. Auf drei Ebenen können zum Teil interaktive Installationen und Texte einen Einblick in meine Sicht des HBFs geben.

Warum 8011160? Das ist einer der bahninternen Codes für den Hauptbahnhof Berlin.

Unter diesem Text ist ein kompletter Rundgang durch die Ausstellung als Video verlinkt, es ist auch möglich diese selbst im Webbrowser zu erkunden.

⚠️⚠️⚠️ Hinweis: Wegen einer technischen Gegebenheit, funktioniert die Steuerung bisher nur im Firefox-Browser. ⚠️⚠️⚠️

http://lucaknoblich.de/lcc_hbf/

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8011160: Der Prozess

Nach verschiedensten Experimenten (siehe Galerie unter diesem Text) mit den am HBF gesammelten Materialien war ich ein wenig verzweifelt. Noch hatte ich keine Idee, die mich komplett überzeugt hat. Ich arbeitete mit fotografierten Texturen und 3D Scans.

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Im Feedbackgespräch mit Susanne bin ich dann zu dem Thema „Virtuelle Ausstellung“ gekommen.

Warum virtuell?

Es gibt zwei Gründe: Erstens ist es eine Möglichkeit trotz minimaler Ressourcen und Zeit etwas auf die Beine zu stellen, das in echt so nicht möglich wäre. Außerdem wäre meine Idee mit 3 riesigen Stockwerken selbst mit einem gigantischem Budget eine Herausforderung und auch einfach ein Platzproblem. Die virtuelle Welt erlaubt mir hier gewisse Übertreibungen zu nutzen um meinen Eindruck vom HBF darzustellen.

Unter diesem Text sind erste Zeichnungen der Struktur und der Installationen zu sehen. Auch wenn der HBF in echt 4 Stockwerke hat, habe ich mich für 3 Ebenen der Ausstellung entschieden um die verschiedenen Stimmungen zu zeigen. Das ganze sollte wie eine Hölle oder Dungeon immer tiefer in die Erde gehen und hat deswegen auch eine abgerundete Form. Auf jeder Ebene sind dann verschiedene Installationen zu finden. Die Ebenen sind durch lange Rolltreppen verbunden die sich nicht bewegen. Das liegt natürlich nur daran, dass ich dem echten HBF treu bleiben wollte und nicht daran, dass ich nicht wusste wie man so etwas programmiert.

Hier sind ein paar meiner ersten Skizzen zu der Struktur und den Installationen der Ausstellung:

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Und hier noch digital gemalte Viz-Dev Bilder um die Stimmungen der Ebenen zu zeigen/planen.

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8011160: Der Prozess - Fotos

Für die visuelle Entwicklung der Ausstellung habe ich auch Fotos verwendet, die ich am Berliner HBF aufgenommen habe. Hier ist eine kleine Auswahl meiner Favoriten.

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8011160: Der Prozess - Arbeit in Blender & Godot (Game Engine)

Für die Umsetzung habe ich mich für die kostenlose und open source Game Engine Godot entschieden. Diese läuft auf fast allen Geräten, verbraucht kaum Ressourcen und außerdem kenne ich die Software schon von einem vorherigen Projekt und musste nicht bei Null anfangen.

Zu erst habe ich mit einem „Block-out“ in Blender angefangen und habe dort auch schon das räumliche Gefühl getestet in dem ich in dem 3D-Modell „herumgelaufen“ bin. Als ich mit dem groben Aufbau zufrieden war, habe ich angefangen das ganze in die Godot-Engine zu bringen. Hier gab es viel Iterationen und auch eine komplette Veränderung des Grundgebäudes. Schlußendlich wurden dann die Platzhalter für die Installationen durch die finalen 3D-Modelle ersetzt. Diese haben dann teilweise noch Animationen bekommen, wurden interaktiv durch Code und/oder wurden noch durch Soundeffekte ergänzt.

Im folgenden ein paar Screenshots aus diesem Prozess.

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8011160: Der Prozess - Soundkulisse und Video

Um die Ausstellung noch immerseriver zu machen habe ich mir von Jan Schütze ein Mikro ausgeliehen und bin auf die Ton-Jagd am HBF Berlin gegangen. Es ist jedes mal wieder komisch, wie viel man mit diesem Taser-ähnlichen Gerät angeschaut wird aber es war ok. Dabei ist mir auch aufgefallen, wie unglaublich viele Durchsagen an diesem Ort abgespielt werden.

Die Töne habe ich dann selektiert und geloopt. Schließlich habe ich pro Stockwerk einen individuellen Soundmix angelegt und teilweise auch mit 3D Audio gearbeitet. Der Wechsel des generellen Soundmixes der Stockwerke war zuerst eine Herausforderung, mit der Hilfe von ein paar Tutorials konnte ich dann aber ein Script schreiben, das den Ton je nach Höhe des Spielers mixt.

Zusätzlich wollte ich noch eine Installation mit einem Video bespielen. Dabei wollte ich einen besonderen Look haben und habe mir dafür die alte Digicam von meinem Opa ausgeliehen. Diese kann sehr weit zoomen und hat sich daher perfekt für Beobachtungen am HBF geeignet. Dafür ist die Qualität aber genauso wie man sich das vorstellt, das hat aber perfekt gepasst. Ich habe vieles gefilmt aber am Ende im Schnitt einen Fokus auf Aufnahmen von Werbung/Geschäften gelegt, weil das auch das Thema der Installation ist. Außerdem wollte ich auch von niemandem die Persönlichkeitsrechte verletzten.

8011160: Der Prozess - Die Installationen

Dieses PDF ist eine Art Guide zu den verschiedenen Installationen. Dieser beinhaltet auch die Texte, die ich zu den jeweiligen Installationen geschrieben haben. Zusammen sind sie eine generelle Reflexion über den Berliner Hauptbahnhof und meine Erfahrungen dort.

Diese Texte sind auch in der virtuellen Ausstellung auf Displays zu lesen.

8011160_installationsTexte_v06.pdf PDF 8011160_installationsTexte_v06.pdf

FAZIT

Dieser Kurs hat das letzte Semester für mich sehr außergewöhnlich gemacht. “Nicht-Orte” interessieren mich ohnehin sehr und das Thema sowohl theoretisch als auch praktisch anzugehen und sich dabei oft in die beobachtende Rolle zu begeben (in meinem Fall am Hauptbahnhof) war sehr spannend.

Ich gebe zu, die Reading-Response Aufgaben waren manchmal ein wenig anstrengend und fordernd, aber auch immer bereichernd. Außerdem habe ich dabei die Entdeckung gemacht, wie viel Freude ich am Schreiben habe.. Diese Erkenntnis nehme ich mit Vorfreude in meine zukünftigen Semester und Projekte mit.

Bei dem Projekt selbst habe ich mir am Anfang schwer getan, aber sobald die Idee mit der Ausstellung da war, ging es recht flüssig voran. Ich wollte schon immer mal eine Ausstellung machen und auch wenn es jetzt „nur“ eine virtuelle war, war es ein bereicherndes Projekt und hat mir eine neue Möglichkeit eröffnet Geschichten zu erzählen und zu gestalten. Ja, ich habe zwischendurch auch viel geflucht und bin an meine Grenzen gestoßen, aber ich finde, dass es sich gelohnt hat. Jetzt fehlen nur noch die Besucher für die Ausstellung und deshalb würde ich mich extrem freuen, wenn ich das Projekt auf der Werkschau zeigen kann.

Zu guter Letzt möchte ich auch nochmal betonen, wie unvergesslich der Trip nach London für mich war! Es war mein erster Besuch in London und ich war wirklich positiv überrascht von der Stadt und hatte nicht nur Spaß an der Zusammenarbeit mit dem LCC, sondern fand es auch total schön, alle aus dem Kurs etwas besser kennenlernen zu können.

Eine wirklich tolle Erfahrung, vielen Dank dafür!

(An alle die bisher gelesen haben, hier als Belohnung Darth Vader den ich am HBF gespottet habe)

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Weitere Ergebnisse aus dem Kurs: Analyse einer Kreuzung

Aufgabe war es sich einen öffentlichen Ort auszusuchen, der nur Mittel zu Zweck ist und an dem wir normalerweise nicht länger als nötig verweilen.

Wir sollten an diesem Ort bewusst Zeit verbringen und diesen beobachten und sammeln was wir dabei finden. Diese Beobachtungen und Gesammeltes sollten wir dann in irgendeiner Form dokumentieren.

Als meinen Ort habe ich hierfür die Kreuzung Alt-Nowawes/Friedrich-List/Rudolf-Breitscheid-Straße in Babelsberg gewählt. Diese Kreuzung passiere ich wegen meinem Wohnort in der Nähe mehrmals täglich, ohne ihr je wirklich Beachtung zu schenken.

Ich habe mir verschiedene Beobachtungstechniken ausgesucht, zum Beispiel das Zählen von roten Autos, das Messen der Länge der Ampelphasen oder das Fotografieren aller Sticker die ich an dieser Kreuzung finden konnte.

Für das Dokumentations-Medium habe ich mich für ein Video entschieden, in diesem könnt ihr auch die restlichen Beobachtungen sehen.

Weitere Ergebnisse aus dem Kurs: Zeitreise mit Streetview

Um uns auf die Gruppenarbeit mit dem LCC in London vorzubereiten, konnten wir uns in Gruppen eine Straße aussuchen, die vom Kreisel Elephant Castle (am College) abzweigen. Diese sollten wir auf eine selbst gewählte Art und Weise analysieren. Ich fing zu erst mit dem Beobachten von interessanten Dingen an und hielt es in einem Protokoll fest. Dann entdeckte ich die Funktion, ältere Streetviewaufnahmen anzusehen und untersuchte die Veränderung der Straße durch die Zeit von 2008 bis heute. Das ganze ist in folgendem PDF festgehalten.

lcc_virtualWalk_lucaKnoblich_v01.pdf PDF lcc_virtualWalk_lucaKnoblich_v01.pdf

Ein Projekt von

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Studienarbeit im zweiten Studienabschnitt

Betreuer_in

foto: Prof. Susanne Stahl foto: Prof. Dr. Helga Schmid

Zugehöriger Workspace

Collaboration LCC + FHP

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2026