In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Dieses Projekt untersucht die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den Landkreisen Brandenburgs zwischen 2014 und 2024 anhand einer datenbasierten Visualisierung. Im Fokus stehen sowohl Kurzzeit- als auch Langzeitarbeitslosigkeit sowie deren Veränderung über einen längeren Zeitraum.
Bei der Datensammlung haben wir Google Colab und Python genutzt, um die Daten zu visualisieren. Dadurch konnten wir Entwicklungen, Unterschiede und Muster besser erkennen und die Daten einfacher analysieren und auswählen. Die Visualisierungen dienten außerdem als Grundlage für unser späteres Gestaltungskonzept.
Für die textile Umsetzung wurde das grafische Motiv mithilfe eines programmierten UR-Roboters auf eine gespannte Leinwand getuftet. Nach dem Tufting wurde die Rückseite des Teppichs mit Klebstoff fixiert, um die Fäden dauerhaft zu sichern. Anschließend haben wir die Oberfläche auf der Vorderseite mit einer Schermaschine bearbeitet und ungleichmäßige Stellen gekürzt, damit eine gleichmäßigere Struktur entsteht. Danach wurde der Teppich auf einer Holzplatte befestigt und stabilisiert. Zum Schluss wurden die Kanten mit Haarspray fixiert, damit die Fasern aufrechter stehen und der Teppich insgesamt sauberer und präziser wirkt.
Die Arbeit beschäftigt sich dabei nicht nur mit der grafischen Darstellung von Daten, sondern auch mit der Frage, wie statistische Informationen materiell erfahrbar gemacht werden können. Deshalb wird die Visualisierung in ein textiles Medium übertragen: einen Teppich. Dieser dient als Form der Datenübersetzung und bewegt sich zwischen Informationsdarstellung und ästhetischem Objekt. So entsteht eine Verbindung zwischen Datenvisualisierung, Materialität und Wahrnehmung.