In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Im Atelier-Kurs „One Chair a Day“ bei Anna Rosine beschäftigten wir uns mit der zeichnerischen Darstellung dreidimensionaler Objekte anhand des Motivs: Stuhl. Ziel war es, Perspektive, Proportion und Plastizität mithilfe verschiedener zeichnerischer Methoden zu erproben und diese durch kontinuierliche wöchentliche Übungen zu verinnerlichen sowie in einem Skizzenbuch festzuhalten.
Wie der Kurstitel bereits verrät, bestand die Aufgabe darin, täglich einen Stuhl in einer frei gewählten Technik zu zeichnen und dabei die erlernten theoretischen Grundlagen anzuwenden. Im Verlauf des Kurses konnte nach dem Experimentieren mit verschiedenen zeichnerischen Mitteln feststellen, welche Materialien und welche Darstellungsweise am besten bei meinen Zeichnungen funktioniert und womit ich am besten arbeiten kann.
Viele meiner Skizzen entstanden mit schnellen Fineliner-Linien und harten Kontrasten mit einem Edding, die ich durch das regelmäßige Feedback lernte, gezielt zu setzen und so effektiv einen Fokus- und Spannungspunkt festzulegen.
Zum Abschluss des Kurses entstand ein A2-Plakat im Risodruck, auf dem die Stuhlskizzen konzeptuell zusammengeführt wurden.
Für meine finalen Zeichnungen wollte ich mich intensiver mit der Funktion und den Eigenschaften von Stühlen auseinandersetzen und entschied mich dafür, Stühle in einem gestapelten Zustand darzustellen, da sie häufig auch entsprechend konzipiert sind.
Auf meinem Plakat sind fünf Stuhlstapel aus jeweils einer anderen Art und Form von Stuhl abgebildet, die unterschiedliche Wirkungen erzeugen, indem sie den Raum auf verschiedene Weise füllen. Beim Risodruck, bei dem sich die Farbebenen schnell ungewollt verschieben können, bot es sich an, die Farbflächen bei der Gestaltung bewusst zu versetzen. Den starken Linien in meinen Zeichnungen passte ich die Farbgebung des Plakates an und entscheid mich für kräftige, kontrastreiche Töne. Passend zur Thematik wählte ich ein vertikales Format und stapelte auch die Wörter des Schriftzugs übereinander, um ein einheitliches Gesamtkonzept zu erzeugen.