Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

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Die Rosa-Hellblau Falle

Ein Erklärfilm zum Thema geschlechtsspezifischer Farbzuordnung bei Kindern. Angelehnt an die Erklär-Filme der „Sendung mit der Maus“. Mit einem Mix aus Filmbildern und animierten Scherenschnitten, mit erklärender Sprachspur im Hintergrund.

Zwischenpräsentation

AudioVideo_Zwischenpräsentation_Paula.pdf PDF AudioVideo_Zwischenpräsentation_Paula.pdf

Exposee

Exposee.pdf PDF Exposee.pdf

Inspiration

Meine Inspiration sind erzählerisch die Filme der Sendung mit der Maus.

Beispiele: 

https://www.wdrmaus.de/filme/sachgeschichten/lichtelefant.php5

https://www.youtube.com/watch?v=pf47LgbYWug 

Stilistisch möchte ich neben den Realbildern, die ebenfalls an Videos der Sendung mit der Maus angelehnt sind, Scherenschnitte verwenden (für die Erklärteile).

Beispiele:

https://www.youtube.com/watch?v=Xo2ioUYugMA 

https://www.youtube.com/watch?v=1jzWccHW_UM 

Inhaltlich nehme ich die meisten Informationen aus dem Buch „Die Rosa- Hellblaufalle“ von den Autor:innen Almut Schnerring und Sascha Verlan.

https://rosa-hellblau-falle.de/rosa-hellblau-falle/

Script

Das Script habe ich mehrmals umgeschrieben und auch im Laufe des Film-Prozesses angepasst.

Film_Script_V3.pdf PDF Film_Script_V3.pdf

Film-Prozess

Da ich während des Filmens leider zu sehr mit der Arbeit selbst und nicht mit der Dokumentation beschäftigt war, habe ich nur ein Bild, das meinen „hoch professionelles“ Stop-Motion-Aufbau zeigt.

Stop-Motion-Aufbau.JPGStop-Motion-Aufbau.JPG

Die Figuren der einzelnen Szenen habe ich getrennt voneinander in gefaltetem Papier aufbewahrt, um vor allem die Buchstaben nicht jedes Mal einzeln heraussuchen zu müssen.

Als Stativ für meine Kamera diente mir ein Bügeleisen, mit mobilem Stativ angehängt, in dem sich mein Handy befand. Bei der Belichtung habe ich viel herumprobiert mit verschiedensten Lampen aus verschiedensten Richtungen, bis ich bei einer Tageslichtlampe bei mittlerer Helligkeit, abgesoftet mit einem Tuch gelandet und geblieben bin. Das natürliche Tageslicht habe ich so gut wie möglich abgeschirmt. Der Effekt des sich leicht ändernden Lichts gefällt mir im finalen Film allerdings sehr gut, da es die Handarbeit unterstreicht und dem Film einen spielerischen Charakter gibt.

Gearbeitet habe ich mit der App „Stop-Motion Studio“ aus dem Apple App-Store. Für eine hohe Bildqualität musste ich mir die Premium-Version kaufen, die 7€ kostete.

Die App hat den Bildaufnahme Prozess extrem vereinfacht und die Aufgenommenen Bilder direkt zu Filmen in der gewünschten Bildrate zusammengesetzt. Zusätzlich zu den finalen Filmen der einzelnen Szenen konnte ich die einzelnen Bilder exportieren, was mir beim Schnitt geholfen hat, das Tempo etwas zu reduzieren. 

Eingestellt hatte ich (alles in der App) den Fokus bei 5,6, beim Weißabgleich habe ich die Einstellung „Glühlampe“ und ISO lag bei 640.

Die Filme der einzelnen Szenen habe ich dann von meinem Handy zum Laptop gespielt, auf dem ich die Szenen auf einem großen Bildschirm direkt bei Premiere hintereinander und auf die passenden Tonspuren gesetzt habe, und so auf mögliche Fehler oder Auffälligkeiten kontrollieren konnte.

1. Screening am 12.03.25

Feedback nach dem 1. Screening

Das Feedback war insgesamt positiv, allerdings gibt es noch Verbesserungspunkte bei Ton und Geschwindigkeit. Es ist ratsam, den gesprochenen Text mit einem besseren Mikrofon erneut aufzunehmen. Außerdem sollte das Tempo etwas reduziert werden. Schön wäre es, wenn noch zusätzliche Geräusche integriert werden könnten.

2. Screening am 25.03.25

Für das 2. Screening habe ich, wie empfohlen den Text mit einem besseren Mikrofon (Røde Caster Pro) komplett neu aufgenommen und das Tempo etwas reduziert.

Feedback nach dem 2. Screening

Nach dem 2. Screening wurde positiv angemerkt, dass der Ton deutlich besser sei. Allerdings könnte der Film noch durch Zusätzliche Geräusche wie lachende Kinder, o.ä. verbessert werden.

Finaler Film

Beim finalen Film sind auch die Credits der Hochschule integriert. Aus Kapazitätsgründen konnte ich die Hintergrundgeräusche leider nicht hinzufügen.

Fazit

Insgesamt hat mir der Kurs viel Spaß gemacht. Am besten gefallen hat mir die Stop-Motion-Aufnahme. Es hat insgesamt ca. 3 volle Tage gedauert, diesen Teil des Videos aufzunehmen, die Arbeit, die Figuren und Buchstaben auszuschneiden nicht eingerechnet. Dennoch hat mich die Handarbeit und das kleinteilige Arbeiten sehr begeistert. 

Letztendlich habe ich im Verhältnis zu den Credits „zu viel“ Arbeit und Zeit investiert, finde aber es hat sich gelohnt und würde es direkt wieder so machen.

Zukünftig würde ich vermutlich einen strikteren Zeitplan erstellen und einhalten, was mir bei der Umsetzung hier geholfen hätte.

Die Recherche zu Beginn des Films, zu Fakten, Daten und Inhalten, die zu filtern waren, hat aufgrund meiner begrenzten Film-Erfahrung viel Zeit in Anspruch genommen. Die Überlegungen der Einbindung bestimmter Themen, welche Themen nicht inkludiert werden und in welcher Reihenfolge der Film erzählt werden soll, hat mich sehr gefordert. Diese Forderung war aber im Nachhinein sehr wichtig, weil sie mir auch für Zukünftige Projekte geholfen hat. Es hat meinen Erzähl-Stil und die dazugehörige Recherche geübt.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Werkstattpraxis

Art des Projekts

Studienarbeit im ersten Studienabschnitt

Betreuer_in

foto: Jan Schütze

Zugehöriger Workspace

Audio-/Videowerkstatt: Einführung in das audio-visuelle Arbeiten »№20 – SINN/FREI/COLLAGE – FARBE«

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2025 / 2026