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United By Colours | Colour in Storytelling mx20

United By Colours | Colour in Storytelling mx20

Ein Projekt, dass sich farb-analytisch mit dem Eurovision Song Contest in einem Kurzformat auseinandersetzt.

Der Kurs „mx20 | Colour in Storytelling“ unter der Leitung von Prof. Klaus Dufke im Winter-Semester 2025/26 hat sich mit Farbe und Storytelling durch diese beschäftigt.

THEORIE

Farbe ist ein wichtiger Bestandteil der Filmindustrie, ob subtil eingesetzt für Gefühle oder zwischenmenschliche Beziehungen zwischen Charakteren oder kennzeichnend für verschiedene Figuren bis hin zu Stimmung. Als essenzieller Bestandteil fungiert Farbe nicht nur in Film, sondern auch in anderen Medien. Im Kurs haben wir uns vor allem mit Spielfilmen und auch Kurzformaten auseinandergesetzt und den Fokus auf Farbe gelegt. 

Für das Grundverständnis des Kurses haben wir auch Beispielfilme gesehen, wie kann auch beispielsweise vergleichende Farbanalyse aussehen, was kann überhaupt analysiert werden? - Schnell wurde klar, wie groß das Thema Farbe ist. Von Konzepten im Kostümdesign bis hin zur vollständigen Farbigkeit von Szenen war alles möglich. Auch Veränderungen im Film und Kurzformaten von Farben hat Bedeutung. Dies war hier eine der zentralen Fragen - Warum wird Farbe wie eingesetzt und welche Wirkung wird und/oder soll damit erzielt werden? Eine Annäherung und Bewegtbildformate von einer anderen Seite mit dem Ziel, Farben selber gezielter einsetzen zu können.

Farbe im Zeichentrick | Vortragsreihe

Neben der Analyse von Farbe stand auch theoretisches Wissen im ersten Abschnitt des Kurses im Fokus. In einer Vortragsreihe von diversen Themen rund um Farbe (z.B. Farbe im Charakterdesign, Farbwahrnehmung und Farbe in Werbespots, /Gender and Color: The History of Pink and Blue, Farbwahrnehmung und Farbe in Film Titel, Gegen die Erwartung - Was passiert, wenn Filmemacher:innen die „Bedeutungscodes“ von Farben gezielt umkehren oder verfremden?) habe ich mich für Farbe im Zeichentrick entschieden. Mir war es wichtig, bevor ich mich mit einer Farbanalyse beschäftige, mich zunächst mit dem historischen Kontext auseinanderzusetzen, da allein das Erfinden des Farbfilms einen Meilenstein für Bewegtbild gesetzt hat und erst den Weg für Farben in diesem geebnet hat. Da mein Projektthema zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststand, habe ich mich für den Zeichentrick entschieden, da ich mir eine Analyse von einem Zeichentrickserienformat recht gut vorstellen konnte und hier auch historischen Kontext mir aneignen wollte, um diesen in einer möglichen Analyse mit einzubeziehen.

farbeimzeichentrick.pdf PDF farbeimzeichentrick.pdf

Die Recherche für meine Präsentation war sehr aufschlussreich, mir war vorerst nicht bewusst, wie experimentell die Phase von Zeichentrick war. Zumal man als Allgemeinwissen meint zu wissen, dass die Anfänge bei Walt Disneys „Mickey Mouse“ liegen, dem ist allerdings nicht so. Anfänge liegen hier schon bei Fantasmagorie, 20 Jahre bevor Mickey Mouse realisiert wurde. Der Vortrag war sehr aufschlussreich für mich, da auch der Einsatz von Farbe selbstverständlich durch die Möglichkeit in der Technik begrenzt war, jedoch auch in der Historie schon diverse Anwendung fand. 
Bei „The Adventures of Prince Achmed“ von Lotte Reiniger ging es vor allem noch um ein Gefühl, eine Stimmung die vermittelt werden sollte. (Genau genommen ist dies kein Zeichentrickfilm, jedoch wollte ich diesen benennen, da dies einen weiteren Meilenstein der Filmhistorie war und es nah an der Produktionsart von Zeichentrick liegt.) 

In „Flowers and Trees“ von 1932 ging es dann schon um die Verwendung von Farbe als Erzählelement. Die farbliche Darstellung hatte hier allerdings auch etwas mit dem revolutionären Verfahren von Technicolour zu tun. Examplarisch aus dem Realbild ist hierfür „The Wizzard of Oz“.

Über die Zeit hat sich der Farbeinsatz dazu entwickelt, Charaktere voneinander zu unterschieden. Das war vor allem den Produktionskosten geschuldet zu damaliger Zeit, doch der Einsatz in diesem Gebiet blieb, auch bei Weiterentwicklung des Produktionsverfahrens.

Zwischenfazit

Allein durch die Entwicklung von Zeichentrick kann man verschiedene Einsatzbereiche von Farbe ableiten. Diese Auseinandersetzung mit Farbe nicht nur im Zeichentrick, sondern auch mit Realbildfilmen (Spielfilme, Serien etc.) hatte auch persönlichen Einfluss auf mich. Serien und Filme fing ich nun an anders wahrzunehmen. Hier erinnere ich mich an einen Filmabend an dem ich „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ geschaut habe. Hier ist mir zum ersten Mal der bewusste Einsatz von Farbe aufgefallen, wie Vergangenheit und Gegenwart allein durch den Einsatz von Farbe visuell getrennt wurden. Dies war eins meiner Highlights des Kurses, dass ich in meiner eigenen Wahrnehmung anfange zu selektieren. Filme zu schauen hat allein schon nach dem theoretischen Teil des Kurses sich für mich verändert und meinen Blick auf Farben geschärft.

An dieser Stelle möchte ich einmal die „Moviebarcodes“ benennen als Analysetool. Ein Moviebarcode ist ein Bar-Code, der die Farben im Verlaufe eines Films/Szene/Videos wiedergeben kann. Für mich eines der wichtigsten Analysetools, die ich im Theorieteil bzw. im Kurs kennengelernt habe.

UNITED BY COLOURS

Das Projekt des Kurses sollte nun eine eigene Analyse von einem selbstgewählten Format sein. Hier waren wir frei vom Medium, welches wir analysieren, auch in Format und Gegenstand des Vergleichs. Wie bereits vorangegangen benannt, wollte ich mich zunächst mit Zeichentrick bzw. Animationsfilm beschäftigen, hier stand „Der Winxclub“ mit auf meiner Liste. Hier wollte ich mich mit Farben im Charakterdesign und Bedeutung beschäftigen. Allerdings sah ich hier Schwierigkeiten für mich, dort wirklich in die Tiefe zu gehen und nicht nur an der Oberfläche zu kratzen. Daher habe ich mich für die Analyse der Farben bei den Auftritten beim Eurovision Song Contest entschieden. An dieser Stelle war es mir wichtig, eine etwas unerwartete Sache zu analysieren, die sich auch von den anderen Themen bzw. Analysegegenständen meiner Kommilitonen abhebt.

Eurovision Hintergrund

Um meine Entscheidung der Themenwahl etwas mit Hintergrundwissen zu füttern: Ich bin seit 2014 ein großer Fan vom Eurovision Song Contest, nicht nur begeistert dieser mich musikalisch und kulturell, auch ist der ESC ausschlaggebender Punkt für mein Designer-Da-Sein, erst dieser hat mich auf diesen Weg gebracht. Hier bringe ich bereits sehr viel Hintergrundwissen mit, welches es mir erleichtert, mich fokussierter mit der Farbe zu beschäftigen. Das Thema des Kurses heißt „Colour in Storytelling“, da empfand ich den ESC bzw. die Beiträge als äußerst passend, da die Sänger und Sängerinnen versuchen, in drei Minuten Europa und die Welt zu begeistern und eine Geschichte zu vermitteln, nicht nur mit auditiv sondern auch visuell, und hier sind Farben ein, wenn nicht sogar das entscheidende Element.

Konzept

Was sagen die Farben aus? Welche Konzepte stecken hinter den verschiedenen Farbpaletten bei Auftritten? Wichtige und leitende Fragen in meiner Konzeptentwicklung. Nachfolgend sieht man ein erstes Brainstorm-Konzept vor dem ersten Elevator Pitch.

konzept_idee.pdf PDF konzept_idee.pdf

Schon früh hatte ich diverse Beiträge auf dem Schirm und konnte schon erste Clusterungen vornehmen, in die sich ESC-Beiträge farblich aufteilen lassen.

Elevator Pitch | How to Pitch?

Methodisch durfte ich mich an dieser Stelle mit dem „Elevator Pitch“ auseinandersetzen bzw. generell, wie pitche ich und welche Entscheidungen muss ich bereits im Konzept treffen?

ArbeitsTitel:
„United by Colours“ - Farbeinsatz bei den Beiträgen vom Eurovision Song Contest.

Format: In welchem Format wird erzählt?
Video-Essay/ Supercut - mit Voice-Over

Gegenstand:
Wie werden Farben in Licht, Animation, Staging und im Bühnenoutfit eingesetzt und welche Bedeutung kann man ihnen zuschreiben?
Live-Auftritte von ESC-Beiträgen 2010-2025

Für wen ist er gedacht?
Altersgruppe 14-80
Eurovision Fans
Staging-Interessierte

Dauer: Wie lang wird das Video sein?
min: 3 min, max: 8 min

Welches Ziel verfolgen Sie mit dem Beitrag?
Herausstellen von Mustern in Farbeinsatz
mögliche Zusammenhänge herausstellen mit Resultat des Beitrages
Aufzeigen von vielfältigem Einsatz von Farbe auf der ESC-Bühne

TONE

informativ, sympathisch, erzählerisch, teils humoristischer/sarkastischer Unterton

PLOT

Das Lied ist nur die halbe Miete, denn das Auge isst mit. Der Farbeinsatz auf der Bühne sorgt für den nötigen visuellen Input, der über Erfolg und Niederlage entscheiden kann. Neben den Lyrics erzählst du mit Visuals, Lichtern, Kostümen deine Geschichte.

THEME

Farbe unterstreicht die Nachricht, die man mit einem ESC-Beitrag in die Welt entsenden möchte.

ELEVATOR PITCH

In dem informativ-erzählerischen Video-Essay „United by Colours“ wird gezeigt, wie ESC-Auftritte (2010 bis 2025) mit Farben in Licht, Animation, Staging und Outfits nicht nur die Bühne, sondern ganze Geschichten erfüllen – und wie sie dabei Botschaften, Emotionen und sogar Nationalstolz farblich aufladen.

Tagline

Der (Farb-)Ton macht die Musik.

Cluster

Ich habe die Beiträge bzw. meine Analyse geclustert. Zunächst gehe ich auf offensichtliche Farbgebungen ein (z.B. Thema Feuer = rotes Farbkonzept). Dann gehe ich auf Beiträge ein, die die Nationalfarben in ihren Beiträgen darstellen, weiter geht es dann mit dem Farbschema Pink-Blau - sind Beiträge mit diesem Farbkonzept zum Scheitern verurteilt?. Nach Eindeutigen Farbpaletten beschäftigt sich das Video mit Farbveränderung bei ESC-Beiträgen und die (Be-)Deutung dahinter. Das Video schließt mit konsequenten Farbpaletten ab und stellt diese Gegenüber.

ideensammlung.pdf PDF ideensammlung.pdf

Brainstorm zum Videoverlauf mit Notizen

Style

Vom Style habe ich mich stark am Eurovision Song Contest orientiert, nicht nur weil mein eigener Stil sich sowieso an diesem orientiert und dadurch entwickelt hat, sondern auch um es visuell logisch aufzubauen und zu gestalten. Planmäßig möchte ich das Video nämlich nicht nur im Hochschulkontext nutzen, sondern auch auf meinem eigenen nicht-kommerziellem YouTube-Kanal, der sich mit dem Eurovision Song Contest beschäftigt. Dazu später mehr. 

Der ESC arbeitet vor allem mit vollflächigen Farben und teilweise Farbverläufen. Hier werden vor allem Blautöne genutzt, aktuell auch Blautöne mit höherem Grünanteil. Daher habe ich mich für ein Türkis entschieden. Im Schriftzug orientiere ich mich am Style (2015-2025). Hier verwende ich die Schriften „Gotham“ im Schriftschnitt Black und „Eurovision Font“.
Die Gotham wird vor allem im Logo (2015-2025) für die Wort „Song Contest“ verwendet, die Eurovision Font für die Glyphen bei dem Wort „Eurovision“. (Das Corporate Design wurde für das Jahr 2026 angepasst und typografisch vollständig neu-entworfen, da die aktuellen Schriften nicht freierhältlich sind und der derzeit etablierte Stil der aus den Jahren 2015-2025 ist, habe ich mich aus authentizitätsgründen für den noch-etablierten Stil entschieden, auch weil ich mit diesem vertrauter bin und mein Umgang gekonnter.)

screendesign.pdf PDF screendesign.pdf

Im Video verwende ich vollflächige Bauchbinden, auch diese sind üblich beim ESC sowie bei eurovision-thematisierten Videos (z.B. Rankingvideos). Hier lege ich vor allem den Fokus auf das jeweilige Land und das Jahr in dem der Beitrag gesendet wurde. Im unteren Bereich findet man dann auch jeweils den Analysegegenstand, den ich analysiere. Weiterhin arbeite ich mit Vergleichen und Gegenüberstellungen in meinem Video. Im Verlauf des Prozesses habe ich mich weiterhin dafür entschieden, Farbpaletten als weiteres Tool mit in meine Analyse einzubeziehen.

Umsetzung

Video

Für das Video habe ich mit AfterEffects und PremierePro gearbeitet, Animationen für visuelle Elemente sowie Typografie habe ich in AfterEffects animiert, den vollständigen Zusammenschnitt mit den Videos habe ich mit PremierePro geschnitten.

Audio

Für die auditive Ebene habe ich mich für eine KI-Sprecherstimme entschieden. Mir war an dieser Stelle eine qualitativ-hochwertige und konstante Audiospur sehr wichtig. Es sollte eine Art Moderationscharakter erreicht werden um die Eurovision-Nähe weiter auszubauen. Für die KI-Stimme habe ich die Empfehlung von Prof. Klaus Dufke wahrgenommen und https://elevenlabs.io/ verwendet. Für die Nachbearbeitung der Stimme habe ich mich für die Mischung aus Audacity und Audition entschlossen. Ich habe mich für eine internationale Ansprache entschieden, daher ist mein Video vollständig auf englisch, ebenfalls weil ich dieses auf meinem eigenen YouTube-Kanal verwenden möchte und dieser sich an ein internationales Publikum richtet.

erste Konsultation 11.01.2026

Abschlusspräsentation

Am 20.01.2026 fand die Abschlusspräsentation statt, zu diesem Tag war mein Video auf einem recht finalen Stand, allerdings gab es zu dieser Zeit noch Feinheiten, die ich ausbessern wollte und ein inhaltlicher Fehler lag ebenfalls noch vor. In meiner Präsentation gehe ich nochmal genauer auf den Aufbau des Videos sowie stilistische Bezüge ein.

Repke_Endpraesentation.pdf PDF Repke_Endpraesentation.pdf

Stand zur Abschlusspräsentation am 20.01.2026

Bezug "Kurapka Eurovision"

Wie vorangegangen benannt möchte ich das Video auf meinem YouTube-Kanal verwenden. Diese pflege ich mehr oder weniger seit 2015, seitdem ich mich aktiv mit dem ESC beschäftige existiert dieser. Bisher habe ich mich vor allem mit Ranking-Videos auf diesem beschäftigt, möchte meinen Content allerdings ausbauen und mehr Diversität in meine Videos bringen. Hier erreiche ich meine Zielgruppe am besten, sodass mein Video auch „Gehör“ findet. 
Das Corporate Design meines Kanals ist zum Stand Januar 2026 allerdings bereits drei Jahre alt und soll kommend überarbeitet werden bzw. der Stil der in meinem Video „United by Colours“ ist, ist ein Vorbote auf das, was ich mir zukünftig für meinen Kanal vorstelle.
Für Interessierte befindet sich hier der Link zu meinem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@KurapkaEurovision

United by Colours | Colour Concepts of Eurovision (Video)

Projektfazit

Ich bin sehr zufrieden mit dem Endergebnis. Nicht nur habe ich es geschafft eine sehr hohe Informationsdichte in knappen sechs Minuten abzuhandeln, ebenfalls habe ich es geschafft, mich auf das wesentlich zu konzentrieren und trotz Kurzformat in die Tiefe zu gehen. 
Handwerklich konnte ich mich im Projekt weiterentwickeln und konnte mein Wissen und Arbeitsweise vertiefen, vor allem in Bezug auf Ebenen und Unterkompositionen hat sich mein Workflow verbessert und sich entwickelt. Jedoch sehe ich auch hier noch Luft nach oben, ich glaube die Realisation des Projekts wäre mit weniger Unterkompositionen bzw. weniger AfterEffects-Dateien möglich gewesen, hier versuche ich mich noch intensiver mit Verschachtelungen auseinanderzusetzen und meine Daten noch strukturierter aufzubauen, jedoch habe ich mich in meiner Struktur schon deutlich gesteigert im Vergleich zu früheren Projekten und auch innerhalb des Projekts habe ich die Struktur kontinuierlich angepasst und überarbeitet für den besten Workflow. 
Nicht nur habe ich mich in diesem Punkt gesteigert, auch beim arbeiten mit Formatgrößen. Früher habe ich wenig darauf geachtet, in welchem Format meine Daten vorliegen, hiermit meine ich Pixelangaben. Ich habe Daten in Illustrator einfach irgendwie angelegt und auch Bilder habe ich in bester Auflösung verwendet ohne mein Endformat in die Vorbereitung der Daten überhaupt mit einzubeziehen. In diesem Projekt lief das anders, ich habe mich früh für ein Format (1920 x 1080 Pixel) entschieden und meine Daten auch in diesem Format vorbereitet. Dies half vor allem im Sparen von Speicherplatz und flüssigerem Workaround innerhalb des Projektes. Unter anderem habe ich mich für das Format entschieden, da mir die ESC-Videos lediglich in HD zu Verfügung standen, daher wäre ein besser aufgelöstes Format nicht notwendig gewesen.

Als Eurovision-Fan bin ich selbst begeistert von meinem Video und glaube es entspricht den Interessen meiner Zielgruppe sehr gut. Getrieben wurde ich in diesem Projekt vor allem durch meine Leidenschaft zum Eurovision Song Contest, daher erzielte ich schon recht früh und schnell ein meiner Meinung nach mehr als vorzeigbares Ergebnis.

KURSFAZIT

Ich muss zugeben, ich bin mit einer anderen Erwartungshaltung an den Kurs gegangen, möglicherweise bin ich die Kursbeschreibung nur flüchtig durchgegangen, ich dachte erst, wir werden einen Kurzfilm animieren mit besonderem Fokus auf Farbeinsatz. Als ich erfuhr, was die Semesteraufgabe wird, war ich zunächst etwas enttäuscht, konnte jedoch schnell Freude und Begeisterung am Thema finden, dies trug zu meiner Motivation bei, weshalb der Kurs dann auch stark in meinen Semesterfokus rückte. Ich durfte viel Wissen in Farbtheorie und Analyse mitnehmen, geschichtlich sowie methodisch. Auch habe ich gelernt einen richtigen Elevator Pitch nach Liz Blazer zu erstellen. Weiterhin durfte ich meine Kompetenzen im Umgang mit den Programmen AfterEffects und PremierePro ausbauen und vertiefen, somit haben sich Workflows vertieft und gefestigt. Für weitere Projekte in diesem Bereich setze ich mir das Ziel, eine noch bessere Struktur in den Aufbau meiner Dateien zu bringen und mutiger neue Methoden und Darstellungen auszuprobieren. Ich nehme aus dem Kurs einiges auch für meine privaten Eurovision-Projekte mit und die Möglichkeiten an Animation. Erstaunlich, was die Auseinandersetzung mit Farbe in einem Bewegtbildformat doch mit sich bringt.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Studienarbeit im zweiten Studienabschnitt

Betreuer_in

foto: Prof. Klaus Dufke

Zugehöriger Workspace

mx20 | Color in Storytelling

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2025 / 2026