In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Der Kurs vermittelt das visuelle Geschichtenerzählen und die Entwicklung eines eigenen grafischen Ausdrucks.
Als Gruppe haben wir uns der Herausforderung des Jodelns gestellt.
Jodeln kann helfen sich auf sich selbst zu konzentrieren.
Das Video zeigt den Kurs bei der Einstimmen zum Tönen.
Dada wurde dem Kurs als künstlerische Bewegung vorgestellt, die mit Konventionen bricht. Auch wenn ich mich nicht völlig aus meinen bürgerlichen Konventionen lösen konnte habe ich den Diskurs als motivierend empfunden.
Wenn auch nicht Teil des Words and Picture Kurses war der Willkommenskurs des Design- Fachbereichs zur Kostümierung vielleicht im Geiste Dadas.
Das Tagebuch ist Sammlung der täglichen Abenteuer und Spielplatz der grafischen Umsetzung.
Dazu stellte sich jeder Teilnehmer seine Palette an Farben, Stiften und weiteren Hilfsmitteln zusammen. Neben Bleistiften, Pigmentlinern und Aquarellfarben habe ich einen Mini- Fotodrucker mitgenommen.
Mit dem Tagebuch im Gepäck habe ich mich auf meine täglichen Reisen durch Berlin begeben, um Szenen mit Kamera und Stift festzuhalten. Ich habe dann die gezeichneten Bilder aquarelliert.
Später kamen Kollagen und Bilder aus dem Fotodrucker dazu.
Auch die Resultate aus den Experimenten der Monotypien und des Risographen sind im Buch archiviert.
Im Kurs wurden verschiedene Verfahren der Monotypie vorgestellt. Ich habe mit verschiedenen Techniken, auch mit Cyanotypien experimentiert.
Nachdem der Kurs im Grafiklabor eine kurze Einführung in die Risografie erhalten hatte konnten wir aus unseren Vorlagen Risodrucke herstellen. Meine Vorlagen habe ich aus Linolschnitten gewonnen. Ich fand, dass der Linoleumdruck sich gut mit dem Risografien verbinden läßt. In einem zweiten Schritt wurden Vorlagen verschiedener Studenten im Risografen in unterschiedlichen Farben kombiniert.
Meine Abschlussarbeit ist ein Magazin. Grundidee für die grafische Umsetzung war das Drucken von Linolschnitten auf dem Risografen. Inhaltlich ist mein Thema '12 Gerichte, die die Welt retten', eine Serie von Interviews und Fotografien von 12 Berliner Persönlichkeiten größtenteils aus der Gastronomie,. Die Portraitierten erzählen wie ein Gericht großen Einfluß auf ihr Leben hatte. Die fotografierten Portraits habe ich auf Linoleum abgezeichnet, gedruckt und als Illustration verwendet. Illustration und Texte bildeten jeweils eine Doppelseite. Die Risografien sind zweifarbig ausgedruckt und per Fadenheftung gebunden. Das Papier ist ein 150gr, gelbliches Munchen Papier.
Das Plakat ist auf dem gleichen Papier in Din A3 auf dem Riso zweifarbig gedruckt. Das Motiv ist der Titel des Magazins.
Die Postkarten sind grafisch abgewandelte einzelne Seiten aus dem Magazin, in Din A5 Größe, ebenfalls auf dem Riso gedruckt.
Ein Stadtplan zeigt auf der einen Seite die Geschäftsadressen der Interviewten und auf der anderen Seite ihre Internetadressen.
Die Tasche ist aus grobem 250gr.- Baumwollstoff. Sie ist mit schwarzem, sichtbarem Faden genäht. Farblich passt sie zum Papier des Magazins. Einseitig ist mit Linoleumdruck der Titel '12 Gerichte die die Welt retten' aufgedruckt. Die Tasche bietet Platz für das Magazin und das Plakat. Aufgesetzte Taschen können mit den Postkarten und dem Stadtplan gefüllt werden.
Der Kurs hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe mich gerne in die Aufgaben und Projekte gestürzt, sie waren auch zeitaufwendig.
Ich habe die vorgestellten Künstler_innen und Grafiker_innen als hilfreichen und eingebungsvoll verstanden; der Jodelkurs war eine Überraschung. Die Einführung in die Risografie ist für mich eine wichtiger Bestandteil des Studiums. Das Tagebuch hat meine Sicht und Wahrnehmung auf die Stadt nachhaltig verändert.