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Frutex Interactius & MOMO

Ziel dieses Kurses war es mit Hilfe von Mikro-Elektronik eigene Musikinstrumente zu entwickeln. Dabei enstanden Frutex Interactius und das Instrument MOMO.

Key Boardhack: Frutex Interactius

Mit dem Keyboardhack bekam ich einen ersten Eindruck inwiefern dieses Medium die Kreativität eines jeden Gestalters erweitern kann.
Keyboardhack bedeutet, dass die Platine einer bestehenden Tastatur verwendet wird um schnell und konstruktiv einem Produkt prototypische Funktionen zu verleihen. Hier habe ich das erste mal überhaupt gelötet.

Insgesamt bekamen wir für diese Aufgabe lediglich eine Woche Zeit.
Jeder präsentierte seinen Keyboardhack auf der gleichnamigen Party an der FHP. Einen besseren Start in das Themenfeld des Physical Interaction hätte es für mich nicht nicht geben können.

Hauptprojekt MOMO

Hier war es Hauptziel des Kurses, dass ein musikalisches Interfaces konzipiert und Umgesetzt wird. Mittels Arduino-Software, einem Musikprogramm und einem Teensy sollte ein Objekt als In- oder Output entwickelt werden.

Die Idee

Inspiriert durch das Beobachten eines Mannes beim Spielen mit der Hang wollte ich auch ein Instrument bauen, welches harmonische Klänge erzeugt und sich dabei an einen bestehenden Sound anpasst anpasst. Des Weiteren fand ich es spannend ein Instrument zu gestalten womit jeder spielen kann, auch wenn man kein Spezialist auf diesem Gebiet ist.

Die Umsetzung

Ich habe bei Momo´s Umsetzung sehr viel dazu gelernt. Erstmalig habe ich mich mit dem Programmieren in Ardiuno und diversen Musikprogrammen beschäftigt. Des Weiteren habe ich mir lange darüber Gedanken gemacht, wie ich es schaffe ein Instrument zu bauen, wo man wie bei Frutex Interactius die Sensoren nicht sieht. Deshalb habe ich mich entschieden Momo aus zwei unterschiedlich verstärken Mdfplatten zu bauen umso Zwischenwände zu haben, welche später biegsam die Pushbuttons aktivieren. Des Weitern habe ich mit verschieden Habtiken Experimientiert, damit das Feelling einfach angenehmer wird.

Fazit

Ich kann jedem der Design studiert, diesen Kurs absolut empfehlen. Es hat wahnsinnig Spass gemacht so viel zu tüfteln aber auch zu scheitern und daraus zu lernen. Vor allem an meine Kommilitonen im Produktdesign. Lasst euch diese spannende Designdisziplin nicht entgehen.

Danke Stefan Hermann für deine Geduld und deine Ratschläge. Auf jedenfall möchte ich mich weiter mit dem Thema Physical Computing beschäftigen und wenn dies erst im Hauptstudium sein sollte.

Danke für diesen schönen Kurs.

Momo Video

Das Skript

const int streichbutton1 = 10;
const int streichbutton2 = 9;
const int streichbutton3 = 8;
const int streichbutton4 = 7;
const int beatbutton1 = 6;
const int beatbutton2 = 5;
const int beatbutton3 = 4;
const int beatbutton4 = 5;
const int beatbutton5 = 4;
const int beatbutton6 = 3;
const int beatbutton7 = 2;
const int beatbutton8 = 8;

int potPin = A0;
int value;// lichtsensor

int streichbutton1State = 0;
int streichbutton2State = 0;
int streichbutton3State = 0;
int streichbutton4State = 0;
int beatbutton1State = 0;
int beatbutton2State = 0;
int beatbutton3State = 0;
int beatbutton4State = 0;
int beatbutton5State = 0;
int beatbutton6State = 0;
int beatbutton7State = 0;
int beatbutton8State = 0;

void setup() {

pinMode(streichbutton1, INPUT);
pinMode(streichbutton2, INPUT);
pinMode(streichbutton3, INPUT);
pinMode(streichbutton4, INPUT);
pinMode(beatbutton1, INPUT);
pinMode(beatbutton2, INPUT);
pinMode(beatbutton3, INPUT);
pinMode(beatbutton4, INPUT);
pinMode(beatbutton5, INPUT);
pinMode(beatbutton6, INPUT);
pinMode(beatbutton7, INPUT);
pinMode(beatbutton8, INPUT);
// photoresitor
}

void loop(){
streichbutton1State = digitalRead(streichbutton1);
streichbutton2State = digitalRead(streichbutton2);
streichbutton3State = digitalRead(streichbutton3);
streichbutton4State = digitalRead(streichbutton4);
beatbutton1State= digitalRead(beatbutton1);
beatbutton2State= digitalRead(beatbutton2);
beatbutton3State= digitalRead(beatbutton3);
beatbutton4State= digitalRead(beatbutton4);
beatbutton5State = digitalRead(beatbutton5);
beatbutton6State = digitalRead(beatbutton6);
beatbutton7State = digitalRead(beatbutton7);
beatbutton8State = digitalRead(beatbutton8);

Serial.begin(9600);// damit wird serielle übertragung gestartet zum test ohne ableton
if (streichbutton1State == HIGH) {
Serial.println(„Momo1“);
}
if (streichbutton2State == HIGH) {
Serial.println(„Momo2“);
}
if (streichbutton3State == HIGH) {
Serial.println(„Momo3“);
}
if (streichbutton4State == HIGH) {
Serial.println(„Momo4“);
}
if (beatbutton1State == HIGH) {
Serial.println(„Momo5“);
}
if (beatbutton2State == HIGH) {
Serial.println(„Momo6“);
}
if (beatbutton3State == HIGH) {
Serial.println(„Momo7“);
}
if (beatbutton4State == HIGH) {
Serial.println(„Momo8“);
}
if (beatbutton5State == HIGH) {
Serial.println(„Momo9“);
}
if (beatbutton6State == HIGH) {
Serial.println(„Momo10“);
}
if (beatbutton7State == HIGH)
Serial.println(„Momo11“);
}
if (beatbutton8State == HIGH) {
Serial.println(„Momo12“);
}
else
{
Serial.println(„geht nicht“);
}
Serial.println(value);
value = analogRead(potPin);
value = map(value,300,700,0,127);
analogWrite(potPin, value*4);

usbMIDI.sendNoteOn(value,127,1);

delay(200);
usbMIDI.sendNoteOff(value,127,1);

delay(100);

}

Ein Projekt von

Art des Projekts

Studienarbeit im Grundstudium

Betreuung

Stefan Hermann

Zugehöriger Workspace

Musical Interfaces 2012

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2012 / 2013