In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
// Lichtfänger I: Der Kurs zielt auf die Schulung des Sehens und die Beobachtung des Lichtes. Thema ist die bewusste Wahl fotografischer Mittel wie z.B. Schärfe/Unschärfe, Schärfeverlauf, Kontrastumfang, Lichtführung etc. Zum Verständnis werden beispielhafte Positionen aus der Fotografiegeschichte vorgestellt. „Was ist ein gutes Bild? … und was macht dessen Zauber aus?“ sind die zentralen Fragen des Kurses und der gemeinsamen Bilddiskussionen. Hierbei wird das Sprechen über Fotografie entwickelt. Die Kompetenz des Bilderlesens und Bewertens der Qualität von Fotografien ermöglicht bewusste Auswahl, Bearbeitung, Zusammenstellung und die Entwicklung einer Dramaturgie.
Neben kleineren Zwischenaufgaben entwickelt jede/r Teilnehmende eine eigene fotografische Serie mit kurzem Text zu dem Thema „Verortung“.
Aufgabe: Beschäftigt Euch mit dem Thema Herbst: emotional, persönlich, meteorologisch, sachlich, beschreibend oder literarisch. Ihr könnt Euch von Rilkes Gedicht inspirieren lassen oder auch Euren eigenen Wegen folgen. Seht Euch das Wetter an, den Himmel, das Herbstlaub, schaut in den Spiegel oder auf die Welt vor Eurer Tür: folgt Gegebenheiten, die es nur in dieser Jahreszeit gibt.
Aufgabe: Wie hängen die fundamentalen Grundlagen der Fotografie zusammen? Es geht um das technische Beherrschen der Handgriffe, die man später aus dem Bauch heraus macht, wenn man sie verinnerlicht hat.
- Ein Mensch, ein Tier oder ein Ding
(Scharf, Unscharf durch Bewegung, Unscharf durch Fokus, Lange Brennweite (Tele), Kurze Brennweite (Weitwinkel))
- Ein Raum
_(Weitwinkelaufnahme; __Aufnahme mit Normalobjektiv)_
- Ein persönlicher Gegenstand
_(Offene Blende - Wenig Tiefenschärfe, _Abgeblendet - Viel Tiefenschärfe)
Aufgabe:
1. Licht und Schatten: Strukturen die die Sonne oder eine Lampe gibt. Etwas scheint durch und bildet sich woanders ab. Als Schatten. In einem schwarz-weißem Bild.
2. Das große Grau: Ein Bild, das nur aus Grautönen besteht. Eine einheitliche Suppe, ohne Kontraste, weil es kein Licht und kein Schatten gibt, weil es neblig ist, dämmert oder vielleicht Kunstlicht alles vermatscht. Kein Schwarz und kein Weiß, nur alles dazwischen. Eine Welt in Grau.
Aufgabe:
Aufnahme eines Hauses von außen
(Der Morgen, Die Mitte des Tages, Der Abend, Die Nacht)
Portrait eines Menschen im Innenraum
(Tageslicht, Künstliches/ vorhandenes Licht, Blitzlicht von der Kamera, Blitzstudio)
rigid / ity
(Starrheit)
// process of moving during the winter in berlin
Deeply experiencing the new way of perception that is formed by this diversion.
Drowning in the emptiness of long and stiff seasons and meanwhile finding peace and beauty in every little detail.
// Treptow-Neukölln
In dieser Serie habe ich mich vor allem mit Fragmenten des zu sehenden beschäftigt. Durch die kalte Farblichkeit und die Klarheit in Ausschnitt habe ich Ausschnitte meiner Wahrnehmung im Winter nach einem Umzug aufgefangen.
Der Druck auf hochglänzendem Papier unterstützt die überzogene Sachlichkeit der Bilder.