In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Hallo:)
Thema des Kurses war es, ein Redesign für die Campusambulanz zu gestalten. Die Campusambulanz ist eine Organisation von Studierenden für Bewerbende des Fachbereichs Design an der FH Potsdam. Sie berät bei Fragen und leitet durch den Bewerbungsprozess bis hin zum Studienstart. Sie soll die Angst nehmen und unterstützend beiseite stehen.
Ziel des Kurses war es, den Fachbereich Design lebendig und modern widerzuspiegeln. Dabei haben wir die Website, Instagram und physische Anwendungen gestalterisch überarbeitet.
Viel Spaß beim Durchlesen!
Kritik am alten Design:
1. Das alte Design ist veraltet, repräsentiert unseren Fachbereich nicht und sagt erst recht nicht aus, dass hier Design studiert wird.
2. Der Name und das Erscheinungsbild passen nicht zusammen und erzählen keine Geschichte.
3. Dadurch, dass jedes Jahr ein neues und so ein sich änderndes Team die Gestaltung übernimmt, entsteht keine wirkliche Struktur. Und nur durch den Namen und das Weltall Thema gibt es eine Wiedererkennung.
Fragen für das neue Design:
1. Braucht es das Weltall Thema (in der Schwebe sein, verloren und orientierungslos sein)?
2. Wofür steht unser Fachbereich und wie kann man den Charakter nach außen übersetzen?
3. Wie kann das neue Design für die Sichtbarkeit der Campusambulanz sorgen? - am Fachbereich und für Bewerbende
4. Braucht es einen neuen Namen? Oder einen Charakter, der Bewerbende an die Hand nimmt?
Am Anfang meines Prozesses habe ich mich damit beschäftigt, was den Fachbereich Design für mich eigentlich ausmacht. Dabei sind mir drei Kategorien besonders aufgefallen:
1. Interdisziplinär
Das Besondere an der FH ist die Möglichkeit, interdisziplinär zu studieren: Kommunikationsdesign, Produktdesign und Interfacedesign sind eng miteinander verknüpft. Dadurch entsteht ein breites, vielseitiges Feld, in dem uns die verschiedenen Disziplinen viele Möglichkeiten bieten.
2. Praxisnähe
Die vielen Werkstätten der FH bieten uns die Möglichkeit, unsere projekte selbst und praxisnah zu gestalten. So wird das Handwerk und das analoge und selbständige Arbeiten gefördert.
3. Gemeinschaft
Dadurch, dass es kein festes Jahrgangssystem gibt, sind wir sehr flexibel und können Studierende aus verschiedenen Semestern und Studiengängen kennenlernen. Das sorgt für einen lebendigen Austausch auf dem Campus und eine offene, nahe Atmosphäre. Außerdem ist die Nähe zu den Dozierenden groß, und wir bekommen viel Freiraum, um uns individuell und selbstständig aufzustellen.
Diese Punkte wollte ich in meinem Entwurf vereinen. In mein Erscheinungsbild wird die Vielfältigkeit des Fachbereichs und die einzelnen Studiengänge widergespiegelt. Mehrere unterschiedliche Bausteine setzten sich zu einem ergänzenden System zusammen. Außerdem war es mir wichtig, laut und mutig und mit einer klaren visuellen Sprache zu gestalten, die Präsenz zeigt. So soll die FH selbstbewusst nach außen treten und Vielfalt sowie Kreativität sichtbar machen.
Schrift:
Um den kreativen, handwerklichen Ansatz zu zeigen, habe ich eine analoge Schrift aus Materialien selbst gebaut. Sie dient plakativ bei Überschriften und hebt Wichtiges hervor. Bei Überschriften habe ich mit einer der Whyte Inktrap und bei Lesetexten mit der IBM Plex Mono in Light gearbeitet, um die geometrische klare Displayschrift mit meinen analogen Buchstaben zu verbinden. Generell habe ich viel mit Hervorhebungen, wie Unterstreichungen, Konturen, Schatten oder Positiv/Negativ gearbeitet. So sollten klare Hierarchien in einem komplexen System entstehen.
Farben:
Bei den Farben bin ich bei Graustufen und dem leuchtenden Pink geblieben. Sie sorgen für Ruhe und unterstützen die verschiedenen visuellen Mittel.
Illustrationen:
Ich habe mich gegen einen Charakter und für kleine Pixel Icons entschieden. Sie stehen für das Digitale und Strukturierte und helfen gleichzeitig, Inhalte klar und bildlich zu vermitteln.
Meine Erwartungen an den Kurs waren es, zufrieden mit meinem Projekt aus dem Kurs zu gehen. Es gab ein paar Anlaufschwierigkeiten, hatte aber während des Prozesses Spaß am Gestalten und den Raum Vieles auszuprobieren. Das Semester über habe ich gerne an meinem Konzept gearbeitet, dabei mehr Sicherheit in den Programmen gewonnen und mich gestalterisch weiterentwickelt. Durch das Arbeiten an verschiedenen Medien wurde ich aus meiner Komfortzone geholt. Vor allem bei der Website Gestaltung bin ich einige Steps näher gekommen. Nach meinem Auslandssemester ohne Designkurse war der Kurs ein wertvolles Projekt und bin sehr dankbar für die Learnings. Das konzeptionelle und praktische Arbeiten hat mir geholfen, meine Stärken und Schwächen besser einzuschätzen. Zusammenfassend kann ich sagen, es war ein nices Projekt auf meinem Weg, ausdem ich viel mitnehmen konnte.
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