Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

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Graphic AR LAB: Dokumentation

Im Kurs Graphic AR Lab: Einführung in Augmented Reality bekam ich einen Einblick in viele verschiedene Tools zur AR Erstellung und eine Vorstellung davon, was mit AR alles möglich ist.

WOCHE 1

Zum Beginn des Semesters bekamen wir einen Input zum Thema AR und durften verschiedene AR Programme ausprobieren. Ich testete verschiedene Apps von Unity, die besonders spannend waren, da sie meist eine Geschichte erzählten und sich zwischen Realität und Virtualität bewegten. Außerdem waren sie interaktiv. Ich konnte Dinge anklicken, umdrehen etc. Generell fand ich heraus, dass einem mit Unity keine Grenzen gesetzt sind. Von Ankern im Raum, über Objekte, Gesichter und Körper und sogar GPS Verknüpfungen ist alles möglich. Der Nachteil war, dass manche Apps teilweise sehr groß waren und es knapp 10 min dauerte sie herunterzuladen.

Woche 3

Nachdem der Kurs in Woche 2 aufgrund des Feiertags nicht stattfand, schauten wir uns in der darauffolgenden Woche die 2D Plakatentwürfe bei Artivive an, an denen wir zuhause gearbeitet hatten. Ich habe dafür bei After Effects eine Animation erstellt. Ich wollte schon immer mal probieren Wasser bei After Effects zu animieren und setzte dies deshalb in dieser Aufgabe um. Danach bekamen wir eine Einführung in die Erstellung von 3D Elementen bei Illustrator und einen Input zum Programm Aero.

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Woche 4

Nachdem Input in Woche 3 erstellten wir eigene 3D Plakate bei Aero, die am Anfang der Stunde besprochen wurden. Ich erstellte ein Disco Plakat mit einer farbigen Kugel, die erst beim Scannen des Posters angezeigt wird und sich dreht.

Disco-Disco.pngDisco-Disco.png
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Wir bekamen danach eine Einführung wie Polygone der 3D Elemente in Blender reduziert werden können. Außerdem haben wir einen Einblick in Reality Composer erhalten und eigene kleine Welten erstellt. Reality Composer gibt es bisher nur als App für iPad oder iPhone und ist generell nur auf iOS Geräten abspielbar. Deshalb sollten die 3D Elemente, die eingefügt werden, usdz Dateien sein. Im Reality Composer können Anker im Raum, Objekte und Gesichter sein. Außerdem kann alles multisensorisch dargestellt werden. Bei Sketchfab können 3D Elemente und 3D Animationen heruntergeladen werden.

Woche 5

In Woche 5 war ich leider krank. Es wurden jedoch die Ergebnisse der Versuche mit dem Reality Composer vorgestellt.

In dieser Woche wurden 3D Objekte in Vectary erstellt und dann im Reality Composer oder im gITF Editor umgewandelt.

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Woche 6

Als nächstes durften wir mit dem Programm Meta Spark Studio arbeiten, mit dem es möglich ist AR für Instagram (bzw. für das ganze Metaverse) zu erstellen. 

Wir haben anhand einer Vorlage eigene Face Filter erstellt, was es uns anfangs erleichtert hat, da viele Einstellungen schon vorhanden waren.  Es hat viel Spaß gemacht mit Meta Spark zu arbeiten, da es auch im Programm noch möglich ist, Änderungen vorzunehmen. Es ist möglich mit Body, Hand und Face Ankern zu arbeiten. 

Wir haben den Tipp bekommen, dass es bei der Erstellung eigener Filter praktisch sein kann Chatgbt nach den richtigen Schritten zu fragen.

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Mir hat die Arbeit damit tatsächlich so gefallen, dass ich während der Semesterferien noch etwas mit YouTube Videos und ChatGBT herum probiert habe.

Woche 7

In Woche 7 lernten wir das Programm Scenery kennen und bauten mithilfe eines Geo Tracking Ankers eine Szene vor die Fachhochschule. Da ich in dieser Woche in Weihnachtsstimmung war, habe ich mich für eine kleine Weihnachtsszene entschieden. Das Programm hat mir sehr gut gefallen, da es viele Möglichkeiten bietet. Es ist möglich Audiodateien einzufügen oder Objekte auf verschiedenste Arten zu bewegen. Es bietet viele Möglichkeiten, um sich auszuprobieren. Leider hat die Anmeldung auf meinem Handy mit der Apple-Id jedoch nicht geklappt und ich konnte das Ergebnis daher nicht im realen Leben anschauen.

Finales Projekt

Für mein Abschlussprojekt habe ich im Rahmen des Black History Month  an drei verschiedenen Orten in Berlin, deren Straßennamen auf Grund rassistischer oder kolonialer Vergangenheit umbenannt werden sollen oder bereits umbenannt wurden, eine Augmented Reality Installation veröffentlicht. Ich habe dafür mit Adobe Aero gearbeitet, da ich das Projekt für Menschen mit Android und iOS zur Verfügung stellen wollte. Die 3D Elemente habe ich mit Illustrator erstellt. Die Schrift habe ich dafür selbst gestaltet. Dank der Beta Version sind die Installationen auch location-based. Mithilfe eines QR Codes kann die Installation geöffnet werden. Beim Klicken auf die Fragezeichen werden mithilfe von Audiodateien Informationen zu den neuen Namensgeber*innen und Orten vermittelt. Die Installation sorgt dafür, dass diese oft tristen Orte etwas bunter und Menschen aufgeklärt werden. Mit dem Programm kam ich ganz gut zurecht, ich fand es aber schade, dass Adobe Aero die Texturen der 3D Elemente teilweise verändert hat. Ich fand es teilweise schwierig die Größen einschätzen zu können und musste (aufgrund der location-based Installation) dann häufiger durch Berlin fahren, um das an den Orten anzuschauen. Außerdem stimmen die Böden im Programm nicht mit der Realität überein, sodass an einem Ort die 3D Elemente unterirdisch angelegt werden mussten, damit sie in der Realität richtig angezeigt werden. Es ist alles noch nicht perfekt, aber ich habe auf jeden Fall viel Spaßdabei gehabt und ich habe Lust in Zukunft noch mehr AR in meine Arbeiten zu integrieren.

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Ein Projekt von

Fachgruppe

Werkstattpraxis

Art des Projekts

Keine Angabe

Zugehöriger Workspace

Graphic AR Lab: Einführung in Augmented Reality

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2023 / 2024