Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

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Basics Interface 02/22

1. Digitales Buch | Stars and Planets

In der ersten Aufgabe ging es um die Digitalisierung eines Buches unserer Wahl in Partnerarbeit. Zusammen mit Nina Kahmke wählten wir das Buch „Stars and Planets“ (2008) einem englischem Guide to the Stars and Planets, Galaxies, and Solar System.

Für die Aufgabe galt es in zwei Formaten zu arbeiten:

-großes Format: XGA (1024x768 px)

und

-kleines Format: QVGA (240x320 px)

Das Buch besteht aus je einem Bild pro Seite und Informationstext und einer augenscheinlich tollen Strukturierung. Während wir das Buch genauer analysierten, wurde immer deutlicher, wie chaotisch der Aufbau des Buches eigentlich ist. Es galt für uns also die Bilder des Buches einzubinden und eine verbesserte Navigation durch den Inhalt zu ermöglichen.

Wir entschieden uns für eine Art Webseite, anstelle eines z.B. Ebooks. Zum Einen wollten wir das doch recht alte Buch modernisieren, zum anderen ist das Thema sehr komplex und der Abruf von Informationen soll leicht und überschaubar gestaltet sein.

Für Titel und Überschriften wählten wir die Font Iceland und für normale Textstellen die Font Inter.

Home.pngHome.png
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2. Graphical User Interface (GUI) | ColorMade

Die zweite Aufgabe bestand darin eine App für iOS oder Android zu entwickeln, die Designer*innen in ihrer alltäglichen Arbeit unterstützt. Hierbei sollten statische Screens und ein Userflow der App entworfen und sich gleichzeitig mit den Human Interface Guidelines von Apple bzw. den Material Design Richtlinien von Google auseinandergesetzt werden.

In Partnerarbeit mit Yevheniia Shyrchenko entschieden wir uns für eine iOS App zum Erstellen von Farbpaletten, inspiriert durch Adobe Color.

Mit ColorMade soll man Farbkombinationen mit bis zu 5 Farben erstellen, speichern und teilen können. Außerdem kann man Farben aus Bildern oder Fotos extrahieren, Paletten speichern oder durch die Suchfunktion entdecken. Man kann die App mit einem weiterem Gerät verbinden, um das Exportierten der Farbpaletten zu vereinfachen.

Die Bearbeitung der Aufgabe erwies sich anspruchsvoller als gedacht, durch die Guidelines hatte man nur wenig kreativen Freiraum. Außerdem ist das Installieren der Apple Font (San Francisco) und den Apple Icons (SF Symbols) auf Windows nicht möglich, wodurch wir immer wieder im Gestaltungsprozess aufgehalten wurden. Auch kleine Fehler wie unterschiedliche Schriftarten in den Frames schlichen sich gern ein. Die einzige Lösung hierfür war es, alle Frames und Elemente immer wieder zu prüfen.

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NAVIGATION.pngNAVIGATION.png

3. 1000 Worte | Orca-Ökotypen

In der dritten und letzten Aufgabe ging es um die Gestaltung einer wort- und zahllosen Infografik. 

Nach langer Überlegung entschied ich mich die Unterschiede zwischen den verschiedenen Jagdstrategien der Orca zu visualisieren.

Es gibt drei Ökotypen des Schwertwales, die sich in ihrem Aussehen, ihrer bevorzugten Beute und ihrer Jagdmethodik unterscheiden.

Die Grafik ist fast vollständig digital gezeichnet und anschließend im Querformat und durch ergänzende Elemente zusammengefügt.

Orca1000WorteAnina.pngOrca1000WorteAnina.png

Eine ergänzende Erklärung zur Infografik:

- Der Ökotyp Resident bevorzugt Fisch als Nahrungsmittel und hält sich in Küstennähe auf. Orcas erzeugen durch das Schwimmen im Kreis einen Strudel, der die Fische zusammentreibt. Mit der Rückenflosse schlägt ein Orca vereinzelt Fische nach Unten, die ein anderes Mitglied frisst.

- Bigg Orcas (früher Transients) jagen ebenfalls in Küstennähe, sind aber auch in weiterer Entfernung der Küste zu finden. Sie ernähren sich von Meeressäugetieren wie Seehunden, Delfinen, Seelöwen und gelegentlich Walen.

Seelöwen und Seehunde stoßen Orca gern von ihrer Fluchtplattform ins Wasser.

Delfine werden bis zur Erschöpfung verfolgt und durch Schläge mit der Rückenflosse gelähmt.

Wale werden von der Wasseroberfläche ferngehalten, nach unten gedrückt und somit ertränkt.

- Der dritte Ökotyp Offshore hält sich, wie der Name verrät, weit von der Küste entfernt auf und frisst präferiert Haie. Dem Hai wird mit der Rückenflosse auf den Kopf geschlagen und orientierungslos gemacht.

4. Fazit

Dieser Kurs war fordernd und arbeitsintensiv, wodurch ich unglaublich viel gelernt habe. Auch wenn es manchmal stressig wurde, jede Woche ein neues und verbessertes Ergebnis zu präsentieren, hat es sehr geholfen um mit den Aufgaben hinterherzukommen. 

Nebenbei habe ich gelernt, Aufgaben auch einfach abschließen zu müssen, egal wieviel man gern noch verbessert hätte. 

Vor allem das Feedback von Prof. Boris Müller fand ich unheimlich wertvoll, motivierend und ganz besonders: lehrreich.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Interfacedesign

Art des Projekts

Studienarbeit im ersten Studienabschnitt

Betreuer_in

foto: Prof. Boris Müller

Zugehöriger Workspace

Basics Interface 02|22

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2022 / 2023