In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Im Rahmen dieses Kurses haben wir uns damit beschäftigt, Interaktionskonzepte für Dashboarding Tools zu entwickeln, die die Arbeit von Datenanalyst:innen und Co. vereinfachen können. Wir haben Interviews geführt und die gewonnen Insights genutzt um unsere Konzepte auszuarbeiten. Außerdem haben wir viel über Datenvisulisierungsformen, UI-Elemente und Interaktionsarten gelernt. In meinem Projekt habe ich mich damit beschäftigt, wie Wissensdatenbanken in einem Dashboard verknüpft werden können.
Die Researchphase hat recht früh im Kurs und noch vor dem eigentlichen Interview begonnen. Um ein Gefühl für Dashboardingtools zu entwickeln sollten wir uns verschiedene „Tools und deren Möglichkeiten“ anschauen und diese in einem FigJam analysieren. Ich habe mich hier für Google Analytics, Looker / Data Studio (Google) und dem BI-Tool von Domo beschäftigt. Im Rahmen dieser Analyse sind mir einige Punkte aufgefallen die ich dann später in meinem Interview in den Vordergrund gerückt habe. Grobgesagt lag mein Fokus auf „Chancen und Probleme bei kollaborativem Arbeiten“.
Das Interview habe ich dann mit einem befreundeten BI-Analysten, der bei einem europaweit-agierenden E-Commerce Unternehmen arbeitet, geführt. In einem einstündigen Zoomcall habe ich Einblicke in die Tools die er nutzt sowie seine üblichen Workflows erhalten. Ich habe das Interview immer wieder gezielt auf das Thema „Kollaboration“ gelenkt und konnte so wichtige Erkenntnisse in diesem Bereich ausmachen.
Anhand dieses Interviews habe ich dann eine User Journey für einen typischen Workflow erstellt und auch hier Painpoints und eventuelle Lösungen identifiziert.
Aus meinem Research heraus habe ich folgende Features als Opportunity Areas identifiziert:
Nachdem ich diese Ideen sowohl im Kurs als auch meinem Interviewpartner vorgestellt habe wurde schnell klar, dass besonders die „kollaborative Dokumentation“ eine interessante Opportunity Area ist. Allerdings kam hier auch von beiden Seiten das Feedback, dass viele Firmen schon Wissensdatenbanken nutzen und pflegen und eine neue Datenbank innerhalb eines Dashboarding Tools nicht unbedingt auf so viel Zuspruch stoßen könnte wie die Integration einer bestehenden. Da auch mein Interviewpartner in seiner Firma Confluence als Wissensdatenbak nutzt habe ich also für mein finales Konzept überlegt wie eine Confluence Integration in ein vorhandenes Tool aussehen könnte.
In den folgenden Galerien zeige ich einige finale Screens die jeweils den oben beschriebenen Userflow visualisieren.
Angefangen mit dem Flow zur Verknüpfung eines kompletten Dashboards mit einer bestehenden Confluence-Page:
In der nächsten Galerie zeige ich ein paar Screens die visualisieren wie der Nutzer eine neue Confluence Seite im Dashboarding Tool erstellen kann statt einer bestehenden zu verknüpfen:
Neben der Möglichkeit eine komplette Dashboard Seite per Confluence zu dokumentieren sollen User:innen auch einzelne Widgets verknüpfen können. Nachdem erfolgreich ein Confluence Account mit dem Dashboarding Tool verbunden wurde erscheint bei Mousover über ein Widget auch hier ein „Confluence-Button“
Weitere Screens zur Verknüpfung einzelner Widgets sind in der folgenden Galerie zu finden:
Nachdem die User:in nun entweder ein komplettes Dashboard oder ein einzelnes Widget mit einer Confluence Page verknüpft hat kann über einen Klick auf den aktiven „Confluence-Button“ diese Seite eingesehen, bearbeitet, geteilt oder die Verknüpfung entfernt bzw. angepasst werden.
Wie schon in den vorherigen Galerien zu sehen war mir die Interaktion mit den Fenstern besonders wichtig. Dank Feedback aus dem Kurs und Rücksprache mit Dashboard-Expert:innen wurde mir schnell klar, dass Dokumentation nicht außerhalb des Dashboards oder weit entfernt vom Widget entsteht sondern immer wieder entsprechende Seiten angeschaut und kontrolliert werden. Natürlich ist auch zu bedenken, dass gerade Datenanalyst:innen oft nicht nur mit einem Bildschirm in Standardgröße sondern mit mehreren teils riesigen Bildschirmen arbeiten.
Ich habe mich dementsprechend dazu entschieden die Fenster komplett frei verschiebbar zu gestalten. Sie können natürlich auch minimiert werden um den Blick auf das zu dokumentierende Element freizugeben und auch skaliert werden um in jedem Szenario einen gute Usability zu bieten.
Das Projekt hat mir eine Menge Spaß gemacht und es war wirklich gut, dass wir uns im Rahmen des Kurses nicht nur mit Visualisierungsmöglichkeiten von Daten sondern auch Interaktionskonzepten, Design Systemen und Research beschäftigt haben. Da ich vorher noch kein Peer-Interview geführt habe war das ein spannender neuer Teil der Arbeit im UX/UI Bereich. Daneben haben wir auch viele Insights in die Branche bekommen und auch Prozesse und Strukturen einer typischen UX Abteilung kennengelernt. Ich bin ziemlich zufrieden mit meinen Ergebnissen auch wenn in der kurzen Zeit des Wintersemesters der Feinschliff vielleicht etwas kurz kam. Wenn ich an dem Projekt weiterarbeite kann ich mir vorstellen noch Fokus auf Alerts (die über Änderungen der Dokumentation informieren), die generelle Hervorhebungen von Überarbeitungen in Form eines visuellen Change-Logs in der inline Confluence Page und vielleicht einer Kommentarfunktion zu setzen.