Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

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360° Fulldome.Laboratory.01

360° Fulldome.Laboratory.01 – Field of Vision. Psychophysikalische Untersuchungen zu Sichtfeld, peripherem Sehleistungen und Augenbewegungen in immersiven Bildräumen.

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Einleitung

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Die Paradigmen der zweidimensionalen Bild- und Schriftproduktion sind im 360°-Gestaltungsraum der Kuppel als archetypischer Idealform für immersive Medien-Inszenierungen nicht uneingeschränkt anwendbar, denn „die Konzentration auf einen hervorgehobenen Punkt, Bereich oder Gegenstand der Betrachtung entfällt. An die Stelle der Ereignisverdichtung des klassischen Tafelbildes tritt die mit dem Raum der Präsentation nahezu deckungsgleiche Repräsentation“ (Prof. Dr. Christian Janecke; HFG Offenbach; „Immersion in der Kunst“), in der es die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit des Zuschauers in spezifischer Weise zu lenken gilt. Diese Anforderungen an die audio-visuelle Gestaltung gelten sowohl für die Intention, den Zuschauer von Entertainment- oder Bildungsangeboten „rundum“ in eine Illusion eintauchen zu lassen, als auch den Nutzer wissenschaftlicher Informationsvisualisierungen von hochkomplexen Datenstrukturen und Simulationen zum sinnlichen und sinnvollen Verständnis zu führen.

In der kinematographischen Entwicklung für die normierten planaren Projektionen im Seitenverhältnis 4:3, 16:9 oder den vielfältigen Projektions-Standards des Kinos haben sich feste bildsprachliche Konventionen hinsichtlich Kamera-Ausschnitt, damit verbundener Einstellungsgröße, Konstruktion von Handlungsachsen, sowie die Konstruktion von zeitlicher und räumlicher Kontinuität mittels der Bild- und Ton-Montage entwickelt, die allesamt auf dem Paradigma der „Cadrage“ (von französisch le cadre, der Rahmen), - dem „Fenster, das Welt abbildet“ basieren. Solche Verhältnisse in Konzeption und Entwurf auch für ein neues Medium wie die 360° Kuppelprojektion zu gestalten ist eine zentrale Aufgabe in Lehre und angewandter Forschung im Fachbereich Design.

Welche Bedeutung hat das periphere Sehen – in Unterscheidung zum fovealen Sehen – für Aufmerksamkeit, Formerkennung, Raumwahrnehmung und andere kognitive Prozesse innerhalb immersiver Bildräume?

Die Untersuchung gliedert sich in folgende Abschnitte: 01. Erfassen 02. Erkennen 03. Fixation und Aufmerksamkeit 04. Suchen

Welche Gestaltungs-Strategien und -Methoden lassen sich für Visualisierung und Interaktions-Design aus diesen Beobachtungen ziehen hinsichtlich - der Gestaltung immersiver Bildräume und - artverwandte Gestaltungsaufgaben, die in besonderem Maße periphere Sehleistung adressieren?

> siehe „Ziele und Relevanz der Untersuchung“

Die Ergebnisse der Untersuchung dienen als Grundlage für die Entwicklung einer Taxonomie von Gestaltungslösungen für den immersiven Bildraum. > Fulldome Laboratory.02 – Fulldome Design Pattern

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Video:

Eyetracking Analyse: A: planare Version; B: pseudo-planare Dome-Version; C: Fulldome Version

Als Filmvorlage dient der Fulldome-Kurzfilm „Listen Carefully“ (3:00 min; 2012) von Sebastian Hilgetag. „Listen Carefully“ entstand im Wintersemester 2011/12 unter der Leitung von Prof. Klaus Dufke im Seminar cutup.23 und wurde beim 6. Fulldome Festival in Jena 2012 mit dem DissolvingSpace- und Publikums-Award ausgezeichnet.

Listen Carefully: planare Version > @Vimeo Fulldome Version > @Vimeo Projektdokumentation > @Incom Seminar > cutup.23

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Robert Musil; „Der Mann ohne Eigenschaften“ Erster Teil: Eine Art Einleitung. Woraus bemerkenswerter Weise nichts hervorgeht.

Er stand hinter einem der Fenster, sah durch den zartgrünen Filter der Gartenluft auf die bräunliche Straße und zählte mit der Uhr seit zehn Minuten die Autos, die Wagen, die Trambahnen und die von der Entfernung ausgewaschenen Gesichter der Fußgänger, die das Netz des Blicks mit quirlender Eile füllten; er schätzte die Geschwindigkeiten, die Winkel, die lebendigen Kräfte vorüberbewegter Massen, die das Auge blitzschnell nach sich ziehen, festhalten, loslassen, die während einer Zeit, für die es kein Maß gibt, die Aufmerksamkeit zwingen, sich gegen sie zu stemmen, abzureißen, zum nächsten zu springen und sich diesem nachzuwerfen; kurz, er steckte, nachdem er eine Weile im Kopf gerechnet hatte, lachend die Uhr in die Tasche und stellte fest, daß er Unsinn getrieben habe. - Könnte man die Sprünge der Aufmerksamkeit messen, die Leistungen der Augenmuskeln, die Pendelbewegungen der Seele und alle die Anstrengungen, die ein Mensch vollbringen muß, um sich im Fluß einer Straße aufrecht zu halten, es käme vermutlich - so hatte er gedacht und spielend das Unmögliche zu berechnen versucht - eine Größe heraus, mit der verglichen die Kraft, die Adas braucht, um die Welt zu stemmen, gering ist, und man könnte ermessen, welche ungeheure Leistung heute schon ein Mensch vollbringt, der gar nichts tut.(...)

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360° Kuppelprojektionsanlage

Seit 2010 betreibt der Fachbereich Design eine 360°-Fulldome-Projektionsanlage für den Einsatz in Forschung und Lehre . Das Powerdome-System der Firma Carl Zeiss wurde speziell dafür in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut FIRST technisch erweitert. Das neuartige System ermöglicht es, beliebige visuelle Formate in der Kuppel darzustellen und mit diesen in Echtzeit zu interagieren. Diese technische Konfiguration stellt eine enorme konzeptionelle Innovation der Projektionstechnologie dar. Sie versetzt die Entwickler und Gestalter in die Lage, eine große Bandbreite von interaktiven Echtzeitvisualisierungen zu entwickeln. Diese Fulldome-Projektionsanlage ist studiengangsübergreifend in Forschung und Lehre des Fachbereiches verankert und wird gemeinsam mit dem URANIA–Planetarium „Wilhelm Foerster“ Potsdam e.V. betrieben. Diese gleichzeitige Nutzung eines Großgerätes in Forschung und Lehre auf Seiten der Fachhochschule Potsdam, sowie im öffentlichen Bildungssektor durch die Urania spricht von Innovation und Effizienz.

Weitere Informationen zur Kuppelprojektion und deren Einsatz der in der Lehre: -> 360° Fulldome.ShowReel

-> Fraunhofer-Institut FIRST -> Carl Zeiss Planetarium Business Unit

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Theoretische Vorbetrachtung

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(...)

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(...)

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Fragestellung und Hypothese

(...)

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Versuchsaufbau

(...)

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Kuppelprojektion

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(...)

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Versuchspersonen (...)

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Versuchablauf (...)

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Fulldome-Perimeter

perimeter.jpgperimeter.jpg

FD_Perimeter is developed by Prof. Dufke Code by Paul Vollmer @processing-version 1.2.1 @author Paul Vollmer @modified 2012.06.07 @version 0.1.4b Download -> FD-Perimeter_014b(MAC).zip

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DomeVideo (Pre-Rendered Bildsequenzen)

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Video:

Beispiel Domevideo-Testsequenz

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Ziele und Relevanz der Untersuchung

(...)

Verkehrswesen Das periphere Sehen, insbesondere der peri- und parazentrale Bereich bis etwa 30° Abstand vom Zentrum, ist von kardinaler Bedeutung für viele Bereiche des modernen Verkehrswesens, für den Straßenverkehr genauso wie für den Schiffs-, Flug- oder Bahnverkehr.

B. Lachenmayr „Gesichtsfeld und Verkehr - Wie funktioniert das periphere Sehen?“ Ophthalmologe 2006 · 103:373–381 DOI 10.1007/s00347-005-1268-5 Online publiziert: 22. November 2005 © Springer Medizin Verlag 2005 -> Volltext PDF

Werbewirksamkeits-Forschung Christian Scheier „Wie wirken Plakate? - Messung der Werbewirkung von Plakaten“ Neue Methoden und Erkenntnisse: Periphere und fokussierte Wahrnehmung von Plakaten -> Volltext PDF

Sport-Medizin Dieter Schnell „Wieviel Auge braucht der Sport?“ Deutsches Ärzteblatt 96, Heft 14, 9. April 1999 -> Volltext PDF

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Untersuchung 01.1: Erfassen; horizontal

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1.) Fragestellung / Hypothese (...)

2.) Methode (...)

3.) Ergebnisse (...)

4.) Diskussion (...)

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Untersuchung 01.2: Erfassen; vertikal

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1.) Fragestellung / Hypothese (...)

2.) Methode (...)

3.) Ergebnisse (...)

4.) Diskussion (...)

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Untersuchung 01.3: Erfassen (vor Distraktor)

Tabelle_Erfassen02kirche-1.jpgTabelle_Erfassen02kirche-1.jpg

1.) Fragestellung / Hypothese (...)

2.) Methode (...)

3.) Ergebnisse (...)

4.) Diskussion (...)

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Untersuchung 01.4: Erfassen; skaliert

Tabelle_Erfassen03spot-1.jpgTabelle_Erfassen03spot-1.jpg

1.) Fragestellung / Hypothese (...)

2.) Methode (...)

3.) Ergebnisse (...)

4.) Diskussion (...)

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Untersuchung 02.1: Erkennen (Text)

Tabelle_Erkennen-01-2.jpgTabelle_Erkennen-01-2.jpg

1.) Fragestellung / Hypothese (...)

2.) Methode (...)

3.) Ergebnisse (...)

4.) Diskussion (...)

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Untersuchung 02.2: Erkennen (Bild)

Tabelle_Erkennen-02-1.jpgTabelle_Erkennen-02-1.jpg

1.) Fragestellung / Hypothese (...)

2.) Methode * FD_Perimetrie_TestApp is developed by Prof. Dufke * Code by Paul Vollmer * http://www.wrong-entertainment.com (...)

3.) Ergebnisse (...)

4.) Diskussion (...)

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Untersuchung 03: Fixation und Aufmerksamkeit

Tabelle-LC-1.jpgTabelle-LC-1.jpg

1.) Fragestellung / Hypothese (...)

2.) Methode Filmvorlage: Listen Carefully (3:00 min; 2012) planare Version > Vimeo Fulldome Version > Vimeo Projektdokumentation > Incom Author: Sebastian Hilgetag DISSOLVING SPACE AWARD und AUDIENCE AWARD beim Fulldome Festival Jena 2012

(...)

3.) Ergebnisse (...)

4.) Diskussion (...)

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Untersuchung 04: Suchen

Tabelle_Suchen-02-1.jpgTabelle_Suchen-02-1.jpg

1.) Fragestellung / Hypothese (...)

2.) Methode (...)

3.) Ergebnisse (...)

4.) Diskussion (...)

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Literatur

Strasburger, Hans (2003). Indirektes Sehen: Formerkennung im zentralen und peripheren Gesichtsfeld 296 Seiten, 121 Abb., 15. Tab. Reihe Lehr- und Forschungstexte Psychologie, Hrsg. Albert D, Oswald M, Pawlik K & Stapf KH, Hogrefe Verlag Göttingen, Bern, Toronto, Seattle. -> Kapitel 1: Indirektes Sehen: Historischer Überblick

Strasburger, Hans & Rentschler I (2007). Pattern recognition in direct and indirect view. In: Osaka N, Rentschler I & Biederman I (Eds.). Object recognition, attention, and action. Springer, Tokyo -> Preface -> Pattern recognition in direct and indirect view

Strasburger Hans, Rentschler I, Jüttner M (2011). Peripheral vision and pattern recognition: a review. Journal of Vision, 10th Anniversary Issue, 11(5):13, 1–82, doi:10.1167/11.5.13 -> Fulltext PDF at journalofvision.org

B. Lachenmayr, Augenklinik der Universität München Das Periphere Sehen - Funktion und Bedeutung Naturwissenschaften 76,447 - 452 (1989) Springer-Verlag 1989 -> Fulltext PDF at springerlink.com

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von Helmholtz, Hermann (1867) Handbuch der physiologischen Optik mit 213 in den Text eingedruckten Holzschnitten und 11 Tafeln Publisher: Leipzig Leopold Voss Original von Bayerische Staatsbibliothek Digitalisiert 3. Dez. 2008 Possible copyright status: NOT_IN_COPYRIGHT Digitizing sponsor: Internet Archive Book contributor: University of California Libraries -> PDF Download

Anderson, John R.(2007, 6. Aufl.) Kognitive Psychologie Heidelberg : Spektrum, Akad. Verl., -> DNB

Joos, M., Rötting, M. & Velichkovsky, B.M. (2003). Die Bewegungen des menschlichen Auges: Fakten, Methoden, innovative Anwendungen. In G. Rickheit, T. Herrmann & W. Deutsch (Hrsg.), Psycholinguistik/ Psycholinguistics. Ein internationales Handbuch/ An International Handbook (pp. 142-168). Berlin & NY: de Gruyter. -> Fulltext PDF at tu-dresden.de

Alfred Lukyanovich Yarbus (1967) Eye movements and vision Institute for Problems of Information Transmission Academy of Sciences of the USSR, Moscow Translated from Russian by Basil Haigh. Plenum Press, 1967 -> Fulltext PDF

Tatler B W, Wade N J, Kwan H, Findlay J M, Velichkovsky B M, (2010) Yarbus, eye movements, and vision i-Perception 1(1) 7–27 -> Fulltext PDF

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Kolophon

(...)

Mit Hilfe und Unterstützung von... Paul Vollmer (Processing-Coding, DomeTutoring, ...) Sebastian Schwinkendorf (Eyetracking) Prof. Dr. Frank Heidmann (Review & Eyetracking) Sebastian Hilgetag („Listen Carefully“) Henning Herholz, Holger Patz, Grischa Guzinski (3d-Modelle Kuppel)

Music and Media Aoki Takamasa; Indigo Rose Aoki Takamasa + Tujiko Noriko; 28 www.aokitakamasa.com

Ein Projekt von

Fachgruppe

Sonstiges

Art des Projekts

Forschungsprojekt

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2012