In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
Das physische Musikalbum mit Tonträger, Booklet und Verpackung in eigenständigem Corporate-Design war über Jahrzehnte zentrales Produkt im Musikmarkt und Standardcontainer für Musikveröffentlichungen. Die Rezeption von Alben basierte nicht auf deren bloßer Musikwiedergabe, sondern auf einem ganzheitlichen und visuell ausgearbeiteten Produkt, das Fläche für künstlerischen Ausdruck bot. Tonträgern lagen gedruckte Credits (Auflistung beteiligter Musiker:innen, Produzent:innen), Songtexte und künstlerische Erzeugnisse bei, die teils nur begleitend, teils aber auch inhärent zum Produkt gehörten und es komplettierten. Alben wurden als zusammenhängendes künstlerisches Erzeugnis rezipiert, also oft in voller Länge und vorgegebener Reihenfolge angehört und als mehr als die Summe ihrer Songs wahrgenommen. Eine gestaltete Ebene umrahmte den musikalischen Inhalt und stellte Kontexte her, die bei Streaming-Anbietern heute in dieser Form nicht mehr angeboten werden. Schon seit Jahren sucht die Musikindustrie nach neuen Formaten, um Produkte abseits vom Streaming-Abonnement verkaufen zu können. Seitens der Industrie wird argumentiert, dass physische Produkte immer noch erhältlich seien und heute als Ergänzung zum Streamingangebot dienten. Jedoch besitzen kaum Rezipienten noch Abspielgeräte für zum Beispiel CDs. Oft werden diese lediglich als Fanartikel verkauft und ihrem ursprünglichen Verwendungszweck nie zugeführt. Ein neu entwickeltes digitales oder physisches Produkt wäre, auch aus ökologischer Sicht, eine sinnvolle Entwicklung.
– ENGLISH –
The physical music album with it's recording medium, booklet and packaging, all within it's own corporate design, has been the main selling product of the music industry over decades. The perception and success of music albums didn't just base on their ability to play music, but on a holistic and visually elaborated experience. It was a product that held a canvas for visual expression. There have been Credits (lists of collaborators on the records and producers), lyrics and artistic visuals that accompanied or even completed the experience. Music albums were received as coherent art pieces and as more than the sum of their songs. As today, Streaming services and their user interfaces don't provide any space for artwork.
For years the music industry is now seeking for new products to sell apart from Music Streaming services. Industry people often argue, that physical media still exists, but most (at least younger recipients) don't provide players for the media anymore. Often, they are just sold as memorabilia, without even get played once. A new format, that would bring back artwork to the digital space, would solve a problem here.
– PDF —