Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam mehr erfahren

Typo Basics|100 Schriften Dokumentation

In diesem Kurs beschäftigten wir uns mit einigen der Klassiker unter den Schriftarten. Wir befassten uns zudem mit Feinheiten des Schriftsatzes in Verbindung mit dem Textsatz-Werkstatt Kurs und gingen der Frage nach, was eigentlich einen Schriftklassiker ausmacht.

1. Schriftklassiker

In der erste Aufgabe des Kurses befassten wir uns mit den Fragen: Was sind eigentlich die Schriftklassiker? und Warum sind es Schriftklassiker geworden?

Dazu wählten wir uns in Eigenrecherche einen Klassiker aus. Ich entschied mich für die Font „Lato“. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass ich sie für meine Eignungsprüfung verwendet hatte und mir diese Font allgemein im digitalen Raum öfter begegnet ist.

Ich recherchierte Hintergründe und Anwendungsbeispiele. Schnell stellte sich dabei heraus, dass „Lato“ weniger verbreitet war, als ich vermutet hatte und somit augenscheinlich nicht als Klassiker bezeichnet werden konnte.

Ich entschied mich trotzdem dafür, diese Schrift in der geplanten Präsentation vorzustellen.

Lato, Druck, Example.pngLato, Druck, Example.png

2. Poster

Für die zweite Aufgabe entschied ich mich dazu, eine andere Font zu wählen, um mich wirklich mit einem Klassiker unter den Schriften vertraut zu machen. Nach etwas Recherche entschied ich mich für Gill Sans. Ich suchte mir spannende Praxisbeispiele dieser Schrift und erstellte aus diesen in einer Collage ein passendes Layout für ein Poster. Diese Aufgabe machte mir aufgrund des sehr freien Ansatzes viel Freude. So künstlerisch-frei habe ich schon länger nicht arbeiten können. Leider stellte sich nach Fertigstellung heraus, dass die Bildmaterialien innerhalb der Collage größtenteils von minderer Auflösung waren, was sich bei dem angestrebten A3 Format als problematisch herausstellte. So gestaltete ich nach kürzerem Überlegen eine völlig neue Collage, mit der ich am Ende auch viel zufriedener war als mit der ersten. Für den Druck war es nötig, einen größeren Weißrand und Schnittmarken einzufügen. Diese augenscheinlich leichte Aufgabe stellte mich vor Herausforderungen. Nach dem Druck bemerkte ich, dass aufgrund der vielen Schwarzräume und deren zu hohen Farbwerten im CMYK Bereich feine Risse im Schwarz auftraten. Diese Tatsache störte mich nicht besonders und ich war sehr froh über den Erkenntnisgewinn, den mir dieser Umstand einbrachte.

Gill Sanns finale 26.11.jpgGill Sanns finale 26.11.jpg

3. Fanzine

Als nächstes verfassten wir einen Text aus Sicht der Schrift, als wäre sie eine Person und würde aus ihrem Leben berichten. Ich schrieb also einen Text als Gill Sans und erzählte über meinen Werdegang. So entstand eine Art Reisebericht über die verschiedenen Etappen des Lebens und Wirkens dieser Schrift, der ein besseres Gefühl bzw. Verständnis speziell für Gill Sans bewirken sollte. 

Die Ausarbeitung eines kleinen Magazins, stellte sich für mich als ziemlich arbeitsintensiv heraus. Nicht zuletzt weil ich mich in ein neues Program, Indesign, einarbeiten musste. Dies gelang mir nach einiger Zeit, nicht zuletzt auch durch den ergänzenden Kurs der Textsatz-Werkstatt. Das Layout für ein Magazin zu erstellen war für mich ziemliches Neuland, dementsprechend nahm die Ausarbeitung einige Zeit in Anspruch. Auch entschied ich mich, weil ich unzufrieden mit den Ergebnissen war, drei Mal für eine völlig neue Gestaltung des Hefts. Dies ließ mich leider teilweise hinter den Zeitplan des Kurses fallen, was zur Folge hatte, dass ich kostbares Feedback meiner Mitstudierenden und der Professorin, Christina Poth, nicht mehr einholen konnte. Hier und da war ein kurzer Austausch aber möglich und mit dem gedruckten Endergebnis bin ich zufrieden.

1F.JPG1F.JPG
4F.JPG4F.JPG
2F.JPG2F.JPG
3F.JPG3F.JPG
5F.JPG5F.JPG
6F.JPG6F.JPG
7F.JPG7F.JPG
8F.JPG8F.JPG

4. Instagram Post

Anschließend bekamen wir die Aufgabe einen Post auf Instagram zu gestalten, der als Teaser für unser Fanzine fungieren sollte. Ich entschied mich dazu, Einblicke in einige ausgewählte Seiten des Fanzines zu nutzen, um Aufmerksamkeit und Neugier auf mehr zu erzeugen. Das erstellen eines Instagram Posts als eine Form der Werbung, fand ich spannend und hat meine Kompetenzen für dieses Medium erweitert.

Insta Post Doki.pngInsta Post Doki.png

5. Fazit

Der Kurs hat mir ein reichhaltiges Wissen über Schrift, deren Geschichte und Einsatz vermittelt. Zusammen mit dem Kurs der Textsatz-Werkstatt lernte ich viele neue Dinge, die es für einen gelungenen Textsatz zu berücksichtigen gilt. Ich fühle mich im Umgang mit Schrift deutlich sicherer als vorher, was mir das Arbeiten in der Zukunft sicher erleichtern wird. Diesen Kurs gleich zu Beginn meines Studiums zu wählen, stellte sich als eine sehr gute Idee heraus. Auch als Interfacedesign Student konnte ich aus diesem Kurs viel wichtiges Wissen ziehen. Ein Interface ohne Schrift ist in vielen Fällen nur eine Ansammlung farbiger Rechtecke, von daher ist dieser Kurs für alle Fachbereiche interessant und aus meiner Sicht sehr empfehlenswert.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Studienarbeit im Grundstudium

Zugehöriger Workspace

Typo Basics | 100 Schriften

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2021 / 2022