Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

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Audio/Videowerkstatt

Aufgabenstellung

Wir bekamen direkt am 1. Tag von Peter Jeschke unsere Aufgabe gestellt, welche uns über den gesamten Zeitraum des Blockseminares begleiten sollte: das Erstellen eines kurzen Clips für den Instagram Account des FH;P Fachbereich Design thematisch passend zum Thema Designstudium bzw. zum Fachbereich. Vorgaben: 30sek - 1min , Hochformat.

Dies entsprach ehrlich gesagt nicht ganz meinen Vorstellungen bzw. Erwartungen an den Kurs, jedoch stellte das für mich keinesfalls ein Problem dar, da ich sowieso vorher noch überhaupt keine Erfahrung in Videodreh/schnitt gemacht habe und mich in erster Linie gefreut hatte, das ändern zu können. Außerdem sollte jeder seinen eigenen Film realisieren um möglichst viel auch in der kurzen Zeit lernen zu können.

Idee/Umsetzung

Nun ging es auch schon direkt ans Brainstorming. Da ich persönlich erst seit einem Jahr an der FH bin und bisher nur die Onlinelehre via Zoom kennengelernt habe, wollte und konnte ich meiner Meinung auch nur dieses Thema gut in meinen Clip mit einbringen. Nach dem gemeinsamen Brainstorming und Feedback in der Gruppe, wurde mir mein Konzept dann auch immer klarer. Ich wollte die Onlinelehre und damit verbundene typische Ereignisse und Momente festhalten (z.B. Haushalt machen; entspannt was essen etc.) und diese dann in den Kursraum in Präsenz übertragen, geplant dass eine einigermaßen (je nach Betrachter) lustige und komische auch im Sinne von absurde Situation entsteht und beides, also das Zoomgefühl und die Unterrichtssituation miteinander vermischt werden. 

Als nächstes musste ich mir dann über die konkrete filmische Umsetzung Gedanken machen. Ich wusste bereits ungefähr, welche Utensilien ich benötigte, jedoch hatte ich Probleme damit, auf eine Lösung zu kommen, wie man das Ganze gut drehen kann. Dann kam ich mit Hilfe von weiterem Feedback aus der Gruppe auf die Lösung alles einfach mit einem Dreibeinstativ zu filmen.

Probedreh und erstes mal Videos schneiden

Nach einer kleinen Einführung zur Software, Kameras und weiterer Hardware; sprich sonstigem Equipment zum Drehen von Videos, ging es am nächsten Tag dann auch eigenständig in der Gruppe ohne Peter an den Probedreh. Das Arbeiten in der Gruppe war sehr hilfreich und hat auch sehr gut funktioniert, da wir uns untereinander abgesprochen haben wer beispielsweise wen für seinen Dreh als Statisten benötigt oder in welcher Reihenfolge wir daraus resultierend drehen wollen. Alleine wäre das so alles selbstverständlich nicht möglich gewesen! 

Nach kurzen Absprachen über die Lichtverhältnisse, hab ich mich entschieden das ganze im Designstudio zu filmen.  Das Setup bestand praktisch nur aus einem Tisch, einem Stuhl, neutralem Hintergrund und den jeweiligen Utensilien. Das Stativ mit Kamera habe ich geradezu davor platziert. Wichtig bei meinem Videokonzept war es außerdem, dass die Kamera immer in gleicher Position steht.

Dann ging es an meinen aller ersten Videoschnitt überhaupt. Ich habe hierbei zunächst einfach ohne konkreten Plan angefangen einfach zu schneiden. Hierbei habe ich eigentlich immer normale harte Cuts gesetzt. Bei der Musik und den Sounds haben wir uns in der Gruppe ein Probeabo bei Epidemicsounds geteilt und ich hatte bei der Musikauswahl ziemliches Glück, da ich vorab dem eig. Schnitt schon einige Titel rausgesucht hatte, wobei einer davon perfekt auf das Video passte von der Atmosphäre ausgehend. Dann habe ich versucht den Schnitt im Nachhinein ein wenig auf die Musik abzustimmen.

Kennwort: socialmedia-fhp

Erkenntnisse

Das gemeinsame Durchschauen der Videos und das darauf folgende Feedback waren für mich sehr aufschlussreich und im Allgemeinen ein super wichtiger Bestandteil im ganzen Prozess. Mir wurde dadurch klar, dass die Farbtemperatur so noch nicht stimmte und das Bild einen ziemlichen Rotstich aufwies. Zudem war die Einblendung der Typografie so auch noch nicht die wahre Lösung, zumal ich hier noch nicht mal das Original FH;P Logo benutzt hatte. Generell hat es mir dann persönlich beim Anschauen auch noch ein wenig an Geschwindigkeit gefehlt und ich wollte einige Schnitte noch präziser auf den Rhythmus der Musik abstimmen.

Zudem musste ich generell die gesamten Szenen dann nochmal neu drehen, da ich auch noch ein wenig mehr Vielfalt von den Szenen her erschaffen wollte.

Endergebnis

Den Schnitt habe ich dann so strukturiert, dass das Pacing am Anfang etwas schneller und auch sehr abgetacktet ist, sich dann in der Mitte wieder etwas entspannt und dann zum Schluss mit dem Höhepunkt der Musik wieder genau mit dem Takt wechselt.

Bei der Musik hab ich mir dann noch einen passenden Abschluss zusammengeschnitten. Zudem habe ich dann auch noch das Bild etwas kühler bzw. neutraler gemacht und den Rotstich rausgenommen. Bei der Einblendung von Text habe ich mich dann zuletzt auch für harte Cuts entschieden.

Und hier mein finaler Clip! :

Kennwort: socialmedia-fhp

Fazit

Der Kurs hat mir geholfen mich im Thema Audio und Videoediting und Videodreh gut einzufinden. Das selbstständige Arbeiten in der Gruppe fand ich sehr erfrischend und hat einen auch dazu gefordert und gefördert eigeninitiativ zu arbeiten und zu handeln. Die Sessions des Videosichtens zusammen mit Peter und im Anschluss auch Jan waren dann immer ein guter Anhaltspunkt wie und womit man noch weiterarbeiten kann und waren den ganzen Prozess über extrem aufschluss-und hilfreich.

 Mir hat der Kurs sehr viel Freude gemacht, ich habe viel gelernt und er hat mein Interesse im Bereich Videoschnitt-und Dreh geweckt. Somit bin ich mehr als zufrieden diesen Kurs absolviert haben zu können und ich werde meine gewonnenen Fähigkeiten auf jeden Fall weiter ausbauen!

Ein Projekt von

Fachgruppe

Perspektiven und Social Skills

Art des Projekts

Projekt-Tagebuch

Betreuung

Jan Schütze Peter Jeschke

Zugehöriger Workspace

Audio-/Videowerkstatt: Einführung in das audio-visuelle Arbeiten »№12.1 Projektwochen/Blockseminar: Filme für den Fachbereich Design«

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2021 / 2022