In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre
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Im Kontext des Motion Basis Visual Storytelling Kurses beschäftigen wir uns mit dem Thema „Identitäten“. Durch Zufall bin ich auf eine aktuelle Studie der Universität von San Francisco gestoßen. Diese Studie beschäftigt sich mit der chemischen Zusammensetzung unserer Körper - unserer chemischen Identität. Außerdem haben wir uns mit dem Text »White Privilege: Unpacking the invisible knapsack« von Peggy McIntosh auseinandergesetzt. Daraus resultiert mein zweites Projekt, eine Textanimation zu einem der, in diesem Text angesprochenen, Punkte.
Just as you contain multitudes, your body contains multiple chemicals—a total of 109, in fact, including 55 that have never been reported in humans before, and 42 “mystery chemicals” that come from unknown environmental sources, according to a new study from UC San Francisco.
Der Artikel über diese Studie zeigt auf, dass sich in Neugeborenen Chemikalien finden lassen, die aus unserer Umwelt stammen (z.B. Chemikalien aus der Rohölverarbeitung oder solche die zur Herstellung von Plastik genutzt werden). Die Frage die ich mit meinem Video aufbringen möchte lautet also: „Verändert sich unsere chemische Identität“ bzw. „Verändern WIR unsere chemische Identität“.
Ich möchte in meinem Video Legetechnik bzw. Animation nutzen um einen menschlichen Körper zu „öffnen“. Die Farben sind in Graustufen gehalten und es soll eine Signalfarbe (rot) geben um wichtige Elemente hervorzuheben. Eventuell wird ein ikonografischer Stil verwendet.
Am Anfang des Videos wird die Frage gestellt, was unsere chemische Identität eigentlich ist. Nach der Vorstellung der bisher bekannten Chemikalien im menschlichen Körper wird auf die Entdeckung der „neuen“ Chemikalien hingewiesen um zum Schluss mit der Frage ob sich unsere (chemische) Identität ändert zu enden.
Ich habe mich doch dazu entschieden nahe an dem Stil meines Storyboards zu bleiben. Mithilfe von Keyframe Animationen wurden die ersten 6 Szenen visualisiert.
Ich habe nun die Animation zum Thema „Unsere chemische Identität fertiggestellt und werde im nächsten Schritt noch Soundeffekte sowie einen Sprechertext hinzufügen.
Nachdem ich nun das Voice Over eingesprochen habe, habe ich noch eine Hintergrundmusik sowie ein paar Soundeffekte eingefügt und meine Animation finalisiert.
Im Rahmen der zweiten Aufgabe möchte ich eine Textanimation zu folgendem Punkt aus Peggy McIntosh's Text „White Privilege: Unpacking the invisible knapsack“ ausgesucht:
I can choose blemish cover or bandages in „flesh“ color and have them more less match my skin.
Ich fand diese Aussage des Textes sehr Interessant, da sie die Selbstverständlichkeit von White Privilige im Bereich Produktdesign auf klare Weise veranschaulicht. Zwar gibt es inzwischen auch Pflaster in verschiedenen Hauttönen aber dennoch sind diese in normalen Apotheken und Drogeriemärkten kaum bis gar nicht erhältlich und eben nicht die Selbstverständlichkeit die sie eigentlich sein sollten.
Zudem weißt dieser Punkt auf ein weiteres Problem hin. Nämlich die Annahme „skin color“ bzw. „hautfarben“ ist immer gleich beige. Das beginnt mit Malstiften im Kindergarten und hört mit Pflastern eben lange nicht auf.
An diesem simplen Punkt lässt sich also für jeden Weißen sein Privileg klar festmachen.
Ich möchte eine simple Textanimation erstellen in der „Schlagworte“ (blemish cover, bandages, flesh und skin) mit einer animierten Font verdeutlicht werden. Die ganze Animation spielt sich auf einem beigen Hintergrund ab und mit dem letzten Wort zoomt die Kamera raus und wir sehen, dass der Hintergrund tatsächlich ein beiges Pflaster auf beigen Grund war.
Hierzu habe ich folgendes Mood-/Storyboard erstellt: