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Zurück in die Zukunft - Eine Zeitreise zu den Hintergründen der Klimakrise

Zurück in die Zukunft - Eine Zeitreise zu den Hintergründen der Klimakrise

Problembeschreibung

Länder des Globalen Nordens und ihre Rohstoffnutzung sind verantwortlich für die Klimakrise. Dies ist zurückzuführen auf die Hierarchie zwischen Mensch und Natur, mit der die Menschen die Ausbeutung der Natur legitimieren. Diese Ausbeutung findet jedoch nicht nur gegenüber der Natur, sondern auch gegenüber der Menschen aus dem Globalen Süden statt. Der ökologische Fußabdruck der Länder des Globalen Südens ist klein und sie tragen deshalb kaum Schuld an der Klimakrise, jedoch sind sie viel verletzlicher gegenüber den Folgen der Klimakrise, die manche Länder bereits jetzt zu spüren bekommen. Viele der Maßnahmen, die Klimakrise aufhalten zu wollen, erfordern eine große Menge an Rohstoffen und Landflächen und führen dadurch bereits jetzt zu Landraub in Ländern des Globalen Südens.

Um diese Hierarchie zwischen Mensch und Natur, aber auch zwischen Ländern des Globalen Nordens und des Globalen Südens besser zu verstehen, werde ich einen Blick in die Vergangenheit werfen, um die Verbindungen zwischen der Klimakrise, der Ausbeutung des Klimas, und des Kolonialismus, der Ausbeutung von Menschen, aufzuzeigen. Dabei wird auch auf die Auswirkungen der Klimakrise eingegangen, die schon jetzt einige Länder spüren. Indem die Fehler der Vergangenheit aufgezeigt werden, kann aus ihnen gelernt werden und versucht werden die Hierarchie zwischen Mensch und Natur zu einem Kreislauf zu verändern.

Lösungsansätze

Die Klimakrise kann nur mit einem gesamtgesellschaftlichen Umschwung stattfinden. Dies betrifft sowohl die Reduktion des Ressourcenverbrauchs, als auch eine andere Möglichkeit mit der Natur und den Menschen umzugehen. 
Dies kann möglich gemacht werden, wenn der Diskurs zur Behebung der Klimakrise nicht nur zwischen Ländern des Globalen Nordens geführt wird, sondern indem neue Stimmen gehört werden.


Indigene Völker haben es schon seit Jahrhunderten verstanden im Einklang mit der Natur zu leben. Sich so viel aus ihr zu nehmen, um zu überleben und doch nicht genug um die Natur durch ihr Dasein zu schwächen oder auszubeuten.
 Durch die Vorstellung des Wissens indigener Kulturen, soll aufgezeigt werden, wie ein Leben mit der Natur in Zukunft möglich sein kann.

Ideen und Empfehlungen

Es sollen die geschichtlichen Zusammenhänge chronologisch aufgezeigt werden, die eine Rolle zur Klimakrise beigetragen haben. Des Weiteren werden die gegenwärtigen Auswirkungen der Klimakrise beleuchtet, indem beispielhaft einige Länder des Globalen Südens, die schon mit der Klimakrise zu kämpfen haben, vorgestellt werden. Zuletzt soll ein Blick in die Zukunft geworfen werden und Empfehlungen gegeben werden, wie ein klimagerechtes Leben aussehen könnte. Dabei wird die Lebensweise indigener Völker eine Rolle spielen, da diese weniger als 5 Prozent der Weltbevölkerung darstellen und dabei aber 80 Prozent der globalen Biodiversität schützen.

Form der Umsetzung

Da es bei meinem Thema um eine Reise in die Vergangenheit geht, die zu einem neuen Verständnis führen soll, um zukünftige Entscheidungen zu beeinflussen, habe ich mich für eine Zeitreise unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ entschieden. Um eine chronologische Reise sichtbar zu machen, möchte ich eine Broschüre für einen Freizeitpark unter selbigem Namen entwickeln. 

Jede Attraktion beleuchtet einen Zeitpunkt der Geschichte, der mit der Ausbeutung von der Natur oder des Menschen zusammenhängt. Die Attraktionen sind nummeriert und führen durch den Freizeitpark. Es gibt eine Karte, die alle Attraktionen und den Weg durch den Freizeitpark zeigt. Die Broschüre beinhaltet jedoch auch jeweils eine Seite zu jeder Attraktion, in der die Umstände genauer beschrieben und mit Illustrationen und Infografiken unterstützt werden.

Referenzen

Inhaltsverzeichnis

Informationssammlung und Sortierung

visuelle Umsetzung

Ein Projekt von

Fachgruppe

Gestaltungsgrundlagen

Art des Projekts

Keine Angabe

Zugehöriger Workspace

FRIDAY for Future

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2021