Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

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Basic Interface 2020 Doku

In dem Kurs Basic Interface von Prof. Boris Müller wurden die Themen wie Screen-Design, grafische User-Interfaces, Visualisierung und Semiotik behandelt. Dabei wurden die Verbindung von theoretischem Input und praktische Übungen im Mittelpunkt forkusiert.

1. Das digitale Buch

Für die erste Aufgabe sollen ich und Hanne Dahlmann als eine Gruppe ein digitales Buch mit horizontaler und vertikaler Version darstellen. Ready Player One ist der Titel eines dystopischen Science-Fiction-Romans von Ernest Cline aus dem Jahr 2011. Das Buch beschreibt die Abenteuer einer Schatzsuche, die ein in ärmlichen Verhältnissen lebender Jugendlicher im Jahr 2045 in einem Computerspiel namens OASIS erlebt.

Nach der Recherche wurden wir von dem Retro-Stil der 80en Jahren, mit Neon-Farben, 8-Bit basierenden Rechnern und den ersten Videospielen wie im Buch repräsentiert, inspiriert. Damit wollten wir die Verbindung zwischen Inhalt und Gestaltung herstellen. Wichtig ist es, Text und Bild in Einklang zu bringen, sowie auch auf die verschiedenen Ausrichtungen beim Layout einzugehen.

2. GUI

Durch die Arbeit an dieser Hausaufgabe haben wir unsere ersten Erfahrungen mit der Nutzung von GUI gemacht. Wir haben das Interface für eine Inspirationsapp welche auf dem iPhone-Bildschirm basiert erstellt. Bei dem zweiten Gruppenprojekt mit Hanne haben wir uns an den Richtlinien für Human Interface von Apple sowie unseren eigenen Vorstellungen orientiert. Die App soll die Nutzer*in beim Inspirationssammeln (Photos, Graphik, Farben, Fonts, Community-Seite) und Projektspräsentieren unterstützen.

Die Aufgabe besteht darin, den Arbeitsblauf sinnvoll und unkompliziert zu machen. Die kontrastarme Farb-Kombination aus Blau und Rosa, als auch die asymmetrischen sanft gebogenen Silhouetten helfen dabei, die Kreativität zu erhöhen und sind gleichzeitig etwas Einzigartiges.

3. Klangbild

Diese Aufgabe benötigt kein festes Bezugssystem, das einem ermöglichen würde, ein Klangerlebnis einer räumlichen Struktur zuzuordnen. Nichtdestotrotz sollte der Ablauf der Klänge in einer zeitlichen Ordnung gut erkannt werden.

Mein erster Assoziation beim Hören der Tonspur war laufendes Wasser und das Klirren von Metal. Insofern bestand mein nächster Schritt darin eine Verbindung zwischen Klang und Bild herzustellen, die hierbei vom Kontext unabhängig bleibt. Ich habe jedem Geräusch seine eigene Form zugewiesen. Die Größe der Form richtet sich jenach Lautstärke. Ich habe mich gegen eine gradlinige Darstellung entschieden, da sich Geräusche wellenförmig ausbreiten.

4. 1000 Worte

Ein Interface hat immer die Aufgabe, abstrakte Vorgänge verständlich und bedienbar zum machen. Dementsprechend ist es eine gute Übung Sachverhalte bildlich darzustellen. Dazu müssen eindeutige und intuitive Analogien aus der Altagswelt gewählt werden. Hierfür habe ich mir das Woodstock Open-Air-Musikfestival in dem Jahr 1969 ausgesucht. Es gilt als Höhe- und gleichzeitig Endpunkt der im Mainstream angekommenen Hippiebewegung in den USA.

Angefangen habe ich mit dem schaffen eines historischen Kontexts. Aufbauend darauf habe ich den Organisationsprozess beschrieben, sowie den Programmablauf. Es würde sich jedoch nicht um ein ausergewöhnliches Ereignis handeln wenn alles nach Plan gelaufen wäre. Es war eine echte Herausforderung ein solch komplexes Thema ohne Text zu übermitteln. Deswegen musste ich mir eine grafisches Vokabular anlegen, welches grundlegende Sachverhalte zusammenfasst. Meine Inspiration kam dabei aus Comics und Sketches, die ich in alten Zeitungen gefunden habe.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Interfacedesign

Art des Projekts

Keine Angabe

Zugehöriger Workspace

Basics Interface 20|02

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2021