Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

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Arbeitstagebuch Fotowerkstatt

Allgemeine Informationen

Vor der Nutzung einer Werkstatt, muss die Werkstatt reserviert werden. Dies muss mindestens 3 Werktage im Voraus geschehen. Erst wenn die Bestätigung des Dozierenden vorliegt, kann die Werkstatt genutzt werden. Der Schlüssel wird entweder von der*dem Dozent*in selbst ausgehändigt oder wird an der Pforte hinterlegt und muss nach Beendigung der Arbeit direkt wieder zurückgegeben werden. 
Vor der Nutzung der Werkstatt sollte diese auf Defekte und Mängel untersucht werden. Falls Defekte und Mängel auffallen, muss dies direkt an den*die Dozent*in gemeldet werden. Nach der Nutzung der Werkstatt müssen alle genutzten Gegenstände wieder an ihren vorgesehenen Platz zurückgestellt werden.

Die Werkstatt darf nie alleine genutzt werden, es müssen aus Sicherheitsgründen immer zwei Personen vor Ort sein. Außerdem ist das Essen und Trinken nicht gestattet. Sollte ein Feuer ausbrechen, müssen alle elektronischen Geräte vom Strom getrennt werden.

Fotostudio

Vor der Fotostudio Nutzung sollte ein Plan gemacht werden, was alles für das Shooting benötigt wird. Falls extra Gegenstände/Objekte benötigt werden, die nicht üblicherweise bereits im Fotostudio vorhanden sind, wie eine Leiter, ein Computer mit Capture One oder andere Extras, muss dies im Vorhinein mit der*dem Dozent*in abgesprochen werden. 
Außerdem sollten eine Schere, Klebebänder, ein Wechselakku für die Kamera, ein Ladekabel und ein USB-Kabel (um die Kamera mit dem Laptop zu verbinden) mitgebracht werden.

Inventar

Im Fotostudio können folgende Lichtquellen und Aufsätze genutzt werden.

Das LED Licht auch Hederleuchte oder Tageslichtleuchte genannt, erzeugt Tageslicht und kann gedimmt werden.

Die Blitzanlage muss an den Generator angeschlossen werden.

Der Aufheller, auch Reflektor genannt, sorgt dafür, dass sich das Licht nicht unkontrolliert ausbreitet und erzeugt Kontraste.

Die Softbox sorgt für weiches Licht. Softboxen haben verschiedene Formen für verschiedene Anwendungsgebiete. Es gibt Softboxen mit einer länglichen Form (Striplight), die Oxtabox, die vor allem für Porträts geeignet ist und den Beuty-Dish, der für Model- und Porträtfotografie geeignet ist. Je größer der Durchmesser einer Softbox ist, desto weicher ist das Licht.

Außerdem gib es noch Aufsätze wie die Wabe, bei der das Licht an der Seite abgedunkelt und der mittlere Bereich heller beleuchtet wird. Es entsteht ein feiner Mikrokontrast.

Der Generator wird zur Nutzung der Blitzanlage benötigt. Die Zeichnung (siehe unten) erklärt seine Funktionsweise.

Außerdem gibt es verschiedene Stative mit unterschiedlichen Wechselplatten.

Um beispielsweise kleine Produkte zu fotografieren, kann die kleine Hohlkehle genutzt werden. 
Für Fotografien von großen Objekten oder Menschen wird die große Hohlkehle verwendet. Für die große Hohlkehle können die Hintergründe in schwarz und weiß über die Universität gekauft werden (andere Farben müssen selbst gekauft und mitgebracht werden). Bei der Anmeldung des Fotostudios sollte der*die Dozent*in darüber informiert werden, dass und welche Hintergründe benötigt werden. Nach dem Shooting werden dann die genutzten Meter des Hintergrunds abgemessen und müssen bezahlt werden. Alle Informationen zum Bezahlvorgang und den Preisen finden sich im Workspace der Fotowerkstatt. Schwebende Objekte können an Ösen an der Deckenschiene aufgehängt und fotografiert werden. Dies ist möglich bei Objekten bis zu max. 60 kg.

Fotostudio Ergebnisse

Im Fotostudio versuchte ich mich selbst an experimentellen Bildern mit Mandarinen und Wasser.

Fotobearbeitung

Um die Fotos am Ende drucken zu können, müssen sie erst einmal passend bearbeitet werden.

Die Bearbeitung kann entweder mit dem Raw Converter bei Photoshop oder bei Lightroom durchgeführt werden.

Da die Farben auf allen Bildschirmen anders aussehen, werden zur Bearbeitung kalibrierte Bildschirme genutzt, die die Bilder so anzeigen, wie sie final auf dem Papier aussehen werden. Dieser Prozess ist essentiell, da er die Produktionssicherheit gewährleistet und Zeit, Tinte, Papier und Kosten spart.

Sobald die Fotos fertig bearbeitet sind, können sie gedruckt werden.

Es gibt verschiedene Papiere, die für einen Druck genutzt werden können. 
Jedes Papier hat andere Eigenschaften. Dies muss beim Druck, vor allem im Bezug auf die Farben, beachtet werden.
 Generell lässt sich sagen, dass bei mattem Papier die Farben nicht so sehr leuchten wie bei glänzendem Papier, da die Farbe bei mattem Papier eher versackt. Außerdem werden bei glänzendem Papier mehr Details angezeigt.

Druckprozess

Vor dem finalen Druck werden Andrucke gemacht. Das bedeutet es werden Ausschnitte der finalen Druckdateien gedruckt und dabei geschaut, ob die Hauttöne oder der Weißabgleich stimmen, ob das Bild einen Farbstich hat oder zu dunkel oder zu hell ist. Daraufhin können die Bilder noch einmal nachbearbeitet werden, damit die Farben beim finalen Druck optimal aussehen.

Um mit den Drucken arbeiten zu können und sie nicht direkt zu zerstören, müssen Baumwollhandschuhe mitgebracht und getragen werden. 

Nach dem Druck werden die Bilder für mindestens 24h gelagert, sodass die Farben trocknen können. Danach können sie dann zugeschnitten werden. Dies ist entweder mit einem Lineal und einem Cutter oder mit der Schneidemaschine möglich.

Um die Bilder zu schützen sollen die Bilder zwischen Seidenpapier gelagert werden.

Die Kosten für den gesamten Druckprozess werden am Ende zusammengerechnet und können am Automaten mithilfe der Campus Karte bezahlt werden.

Reflexion

Trotz der aktuellen Situation hat mir der Fotowerkstattkurs gut gefallen. Die Arbeit im Fotostudio hat mir sehr viel Spaß gemacht und auch die finalen Drucke am Ende in den Händen zu halten, war ein besonderes Gefühl. Ich hätte gerne noch mehr Zeit vor Ort in den Werkstätten und auch beispielsweise an den kalibrierten Bildschirmen verbracht und fand es schade, dass dies leider dieses Semester nicht möglich war. Nichtsdestotrotz habe ich in diesem Kurs sehr viel gelernt und freue mich meine Kenntnisse in den nächsten Semestern weiter zu verbessern und das Fotostudio und das Drucklabor in Zukunft häufiger nutzen zu können.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Werkstattpraxis

Art des Projekts

Keine Angabe

Zugehöriger Workspace

12W2D Fotowerkstätten

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2020 / 2021