Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

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Praktikumsbericht Agentur hoch-e

Praktikum bei der Agentur hoch-e in Nürnberg

Agentur + Team

Das Team besteht seit 8 Jahren aus zwei Chefs, die auf den ersten Blick nicht so erscheinen, als würden sie auch den Haushalt teilen... Dann gibt es noch einen Festangestellten, der seit ca. 2 Jahren dabei ist und die Bürokatze MIU. Ein freier Arbeitsplatz war für den/die PraktikantIn reserviert. Ebenso ist die Zusammenarbeit mit externen Ingenieuren und Experten zu nennen, welche unabdingbar für den reibungslosen Ablauf der Arbeit waren. Es freute mich, als ich die Zusage für das Praktikum erhalten habe. Es gab auch eine Vergütung und es wurde auf die Einhaltung der Arbeitszeiten geachtet. Jeden Montag gab es eine Besprechung. Dabei wurde jeder auf den neusten Stand gebracht und Termine besprochen. Während der gesamten Praktikumszeit gab es insgesamt 3 gezielte Mitarbeitergespräche. Dabei wurde sich über das persönliche Befinden, Reflexionen, Verbesserungsvorschläge und Veränderungen erkundigt. Danach fühlte man sich immer wieder mit neuer Energie geladen und konnte sich konzentrierter der Arbeit widmen. Insgesamt gab es immer eine gute Balance zwischen Besprechungen und Arbeitszeit.

Work

MISSION | VISION | PHILOSOPHY

Zu jedem Beginn eines Projekts gab es Briefings und anschließende Workshops unter Anwendungen der Design-Thinking Methoden oder der von den CEOs erarbeitetes DesignThinking Methode, eine Art Hausrezept. Diese basiert auf der veröffentlichten Masterarbeit, das veröffentlichte Buch „Emotionen Gestalten“ mit dem zugehörigen „EmotionGrip“. Das besondere dabei ist, dass bei der Erarbeitung der Kundenziele besonders viel Wert auf die Gestaltung mit Emotionen gelegt wird. Während der anfänglichen Covid Pandemie wurde zum 8-Jährigen Jubiläum die Zeit genutzt ein Newsletter und Texte für die Website zu formulieren. Beim Texten konnte ich in die Philosophie der Agentur eintauchen. Dies half besonders bei der Argumentationsstrategie mit Kunden oder „Gestaltungsvermittlern“, welche zwischen Vorgesetzten und Agentur kommunizierten.
Bei den Aufträgen handelte es sich vordersächlich um die Lösungsfindung von Problemstellungen. Somit kam es auch vor, das die Agentur Mediations Tool Kits erarbeitet in Form von Spielkarten, welche das Verständnis unter Mitarbeitern in einer Firma besser klarstellen kann und somit die Zusammenarbeit fördert. Die Agentur deckt somit vielseitige Bereiche wie das Produktdesign (CAD, Sketching, Prototyping), Product Experience (UX Design, Interfacedesign, Packaging Design…) und auch der Teile des Marketings, Coachings oder Beratung bezüglich Entwicklungsstrategie ab.

STRUKTUR

Da ich bei meinem Einstieg auch in die unterschiedlichen Stadien der Projekte teilgenommen habe, konnte ich von der guten Arbeitsstruktur profitieren. Dadurch war es in kürzester Zeit möglich mit dem bereits erarbeiteten Material auf den aktuellen Stand zu bringen und in Themengebiete einzusteigen.

AUFGABEN

Zu Beginn konnte ich mich in allen Disziplinen austoben und bei Nachholbedarf wurde ich jeweils geschult und mir wurden kleine Übungsaufgaben in Form von Tutorials gegeben. So konnte ich meine Fähigkeiten in Rhino und Keyshot weiter schärfen. Die Zuarbeit gehörte genauso so dazu wie eigene Arbeiten in den internen Projekten zu realisieren. Zu meinen laufenden Aufgaben gehörte unter anderem Recherchearbeit, Neukundenakquise, die Pflege der Materialbibliothek.

CORONA

Leider wurde die Arbeit durch die Corona Pandemie sehr eingeschränkt. Einige Zeit verbrachte das Team im Homeoffice und einige Projekte waren auf Eis gelegt.

Up2U

In diesem Projekt entwickelte die Agentur zusammen mit einem Start-Up einen faltbaren Mehrwegbecher und dessen Markenauftritt. In diesem Projekt lernte ich, welche Herausforderungen es mit sich bringt, mit Kunden umzugehen, welche Unerfahrenheit in bezüglich des Aufwands eines Start-ups haben. Glücklicherweise gab es dank dem Verhandlungskönnen meines Chefs immer eine Einigung und vor allem Einsicht des Kunden!

Im Projekt konnte ich unterstützend mit unterschiedlichen Aufgaben in Photoshop mitwirken, auf Basis der Website-Analyse der Wettbewerber ein Webseitenlayout inkl. KeyVisual entwickeln und passende Icons entwerfen. Ich lernte viel über die Herstellung eines Produkts aus Silikon, Nachhaltige Materialien, Logoentwurf und Farbabgleichung.

Zum Abschluss des Projektes wurde ein Fotoshooting für den Internet- und Social Media Auftritt gemacht, welches ich organisierte und assistierte. Auch wenn ich an der Gestaltungsform nicht so sehr beteiligt war, hat mir das Projekt sehr viel Spaß gemacht!

Stellwandmodul

In meiner Zeit in der Agentur wurden stets und ständig räumliche Optimierungen vorgenommen. Die Toilette wurde gestrichen, vintage Metallschränke für den Server organisiert, Wasserleitung für das Blumenbeet gelegt... Ein Teil davon war die Kreation eines Stellwandmoduls aus Blech. In dieser Aufgabe hatte ich die Möglichkeit, die komplette Produktentstehung zu gestalten. Von den ersten Skizzenideen, Produktfamilienerstellung, Materialkunde, Herstellungsmöglichkeiten, Angebotseinholung... usw. Bis zum fertigen Produkt hat es lange gedauert! Die Muster kamen erst an, als ich schon wieder weg war. Bei einem kurzen Besuch konnte ich jedoch mein Werk testen und war zufrieden damit. In diesem Projekt wurde mir bewusst, dass einige Firmen mit den Vorstellungen eines Designs an die Grenzen ihrer Machbarkeit kommen ohne dies evtl. zu realisieren und dies manchmal nicht wissen zu kommunizieren. Dennoch haben wir für einen guten Preis drei Teile bekommen. Vielleicht gehen sie irgendwann in Serie!

Mr. T

Mister Turtle ist an eine in Spielzeugkreisen bekannte Vinyl Figuren Art angelehnt. Die Figur soll in modularem System aufgebaut sein, sodass jeweils immer Arme, Beine, Bauch sowie Kopf und Panzer/Rückenteil austauschbar ist. Darauf aufbauend sollen noch weitere Charaktere folgen. Auf Basis einer Illustrator Skizze entwarf ich Mr. in Rhino. Die Figur wurde zweimal 3D gedruckt um die Proportionen zu überprüfen.

Da dies ein Entwurf meines Chefs war und er sehr genaue Vorstellungen vom Aussehen hatte gab es wenig Spielraum für Eigeninterpretation, was mir etwas schwer fiel. Dennoch war genau dies die Kundensituation mit der ich lernte umzugehen. Ich freue mich das er noch (fast) fertig geworden ist.

Fazit

Ich kann das Praktikum in dieser Agentur empfehlen. Meine Erwartungen bezüglich der Zusammenarbeit mit Profis wurden erfüllt. Ich habe gelern, effektiver zu arbeiten und diese Arbeitsstruktur auch weiterhin in meiner Arbeit als Designerin anwenden.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Perspektiven und Social Skills

Art des Projekts

Praktikumsbericht

Betreuung

Prof. Hundertpfund

Zugehöriger Workspace

22-wöchiges Praktikum_info workspace

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2021