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Hypergraphie

Das Graffiti Magazin Hypergraphie geht in die zweite Runde!

Intro

Unmengen an Material, Weg, Zeit, Mühen, Nerven, Blut, Schweiß und Tränen. Unermesslich viele gute und einzigartige Momente, nicht planbare Ereignisse auf einem halb geplanten Weg, der dich am Ende der Nacht ganz woanders hinführt als du anfangs dachtest. Der Beginn einer Ära und das Ende eines Jahrzehntes zusammen Schreiben.

Das Hypergraphiemagazin geht in die Ausgabe Deux und zeigt auf 100 Seiten Fotocontent mit dem Inhalt Graffiti. Die gesammelte Substanz der Fotografien bezieht sich auf das Jahr 2019 und zeigt Werke von Künstlern aus Potsdam und Berlin. Wie bereits die erste Auflage erscheint Hypergraphie in einer limitierten Auflage von 100 Stück.

Gestaltung

Hypergraphie kommt in einem Format von 21 x 28,5 Zentimetern. Die Schrift für die Gestaltung wurde mit der Bearbeitung des ersten Magazins entwickelt und nun wiederverwendet. Die „Stencil Cargo 1451“ bildet die typografische Grundlage und sollte nun für die zweite Ausgabe in anderer Form in Erscheinung treten. Sie begleitete die Fotografien mit kleinen Phrasen und Gedichten. Auch die Lesetexte und Headlines wurden mit ihr gestaltet. Ich begann in verschiedenen Größen mit der Schrift zu spielen und entschied mich schlussendlich, sie wesentlich größer abzubilden als in der ersten Ausgabe. Sie wurde über die gesamte Höhe der Seite, jedoch mit einem sehr engen Zeilenabstand gesetzt. Häufig werden einzelne Buchstaben an den Rändern angeschnitten.

Es war mein Ziel auch die Fotografien noch einmal größer abzudrucken, als ich es im vergangenen Jahr getan hatte. Ich probierte diesem Wunsch Einhalt zu gebieten, ohne den ebenfalls gewünschten Weißraum zu verlieren. Bereits in der ersten Ausgabe gefiel mir die Anordnung mit viel Weißraum sehr gut im Kontrast mit den ruff und häufig dreckig und alt wirkenden Fotografien und ihrem Inhalt. Gleichsam mit der Schrift entschied ich mich jedes Bild in den Anschnitt zu setzen, um so noch mehr Weißraum innerhalb des Satzspiegels zu generieren. In der Kombination von Bild und Text im Anschnitt zieht sich ein roter Faden durch das Layout des Magazins.

Den Großteil der Phrasen und Satzfetzen sowie einige der Texte habe ich selbst geschrieben. Der Großteil der Fotografien wurde anonym zugesandt und bezieht sich wie bereits in der ersten Ausgabe auf das vergangene Jahr.

Das Magazin kommt auf einem offenem ungestrichenem Papier in der Grammatur von 120 (g/m²). Das Softcover rahmt das Magazin mit einer Klebebindung. Hier wurde ebenfalls ein eierschalenweißes offenes Papier mit einer Grammatur von 300 (g/m²) verwendet.

Das Cover wurde in der zweiten Ausgabe dunkel gehalten und verbindet über 2 Fotografien, Front- und Backcover mit dem gleichen Motiv eines Wartesignals. Rangierfahrten von Eisenbahnen wurden durch dieses Signal zum Halt aufgefordert. Das Hypergraphie Logo wurde im Stil der Fotografien angepasst und eingearbeitet.

Fazit

Trotz der Vorarbeit des vorangegangenen Magazins und Kurses war es wieder eine Menge Arbeit, diese Ausgabe heraus zu bringen. Im vergangenen Jahr war das Magazin deutlich schneller vergriffen und so warten nun noch einige der Hefte auf einen Besitzer. Ich denke jedoch, dass auch sie in den kommenden Monaten ein zu Hause finden werden.

Es fühlt sich toll an zwei selbst gestaltete Magazine in meinem Bücherregal stehen zu sehen und ich gedenke eine dritte Ausgabe heraus zu bringen. Es war durchaus spannend, mit den gleichen gestalterischen Randbedingungen nun eine zweite Ausgabe zu gestalten. Hier konnte ich freier als zuvor an die Gestaltung herantreten und neue Schlüsse ziehen. Vergleicht man die beiden Ausgaben miteinander, so finde ich, dass sich nun ein klareres Gestaltungskonzept gegenüber der ersten Ausgabe abzeichnet. Die Metaebene jedoch, besitzt in Ausgabe eins aus meiner Sicht deutlich mehr tiefe und erzeugt somit mehr Emotionen bei dem Leser als die Ausgabe zwei. Schlussendlich bin ich zufrieden mit dem Projekt und hoffe, eine dritte Ausgabe machen zu können.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Studienarbeit im Hauptstudium

Betreuung

Prof. Franziska Morlok

Zugehöriger Workspace

Freie Projektbetreuung von Publikationen

Entstehungszeitraum

SoSe 20 – WiSe 20 / 21

2 Kommentare

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Na aber klar doch! Ich schreibe dir via pn.

Kann ich eine Ausgabe bekommen?? Wenn ja, wo und wie?