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The Ambivalence of Friction

Benutzerfreundlichkeit, leichte Bedienbarkeit und instant Gratification - pragmatische und hedonische Merkmale sind seit langem die Leitprinzipien bei der Entwicklung neuer Produkte. Ein Impuls innerhalb der Designgemeinde, der unter anderem von der Unzufriedenheit der Nutzer mit dem Nutzen digitaler Produkte einher geht, stellt diese Prämissen in Frage. Anstatt sich bei der Beantwortung dieser Frage in den ethischen Realm zu stürzen, soll in dieser Arbeit die Verwendung von eudaimonischen Prinzipien in digitalen Produkten auf der Grundlage eines klar definierten Ziels, nämlich der Steigerung des subjektiven Wohlbefindens, erörtert werden. Das Werk nimmt den Leser mit auf einen Streifzug durch die Welt der positiven Psychologie und der Forschung über menschliches Verhalten um schließlich die negative Konnotation der Unbequemlichkeit, in der Arbeit als Friction („Reibung“) bezeichnet, auflöst und dahbei neue Möglichkeiten zum Vorschein bringt. Die aus der Literatur gewonnene Essenz wird anschließend als Grundlage für den Entwurfsprozess eines neuartigen Konzepts verwendet welches die Positiven Aspekte von Unbequemlichkeiten weiter hervorhebt. Dabei wird unter anderem auf die Beschaffenheit von natürlichen Materialien eingegangen und auf die Sphäre des Digitalen emuliert.

Abstract English

User-friendliness, ease of use, and instant gratification - pragmatic and hedonic features have long been the guiding principles in the development of new products. An impulse within the design community, which, among other things, is driven by user dissatisfaction with the benefits of digital products, is challenging these premises. Instead of plunging into the ethical realm in answering this question, this paper will discuss the use of eudaimonic principles in digital products based on a clearly defined goal, namely enhancing subjective well-being. The work takes the reader on a journey through the world of positive psychology and research on human behavior, finally dissolving the negative connotation of inconvenience, described as friction in the work, and revealing new possibilities. The essence extracted from the literature is then used as the basis for the design process of a novel concept that further emphasizes the positive aspects of inconvenience.

The essence extracted from the literature is then used as the basis for the design process of a novel concept that further emphasizes the positive aspects of discomfort. Among other things, the nature of natural materials is addressed, and the digital sphere is emulated.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Interfacedesign

Betreuung

Prof. Boris Müller

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2019 / 2020