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Bewegung macht lebendig

  1. Inhalt/Thema

Bewegung ist etwas was mich in meinem täglichen Leben begleitet und ein wichtiger Teil von mir ist. Mir war es wichtig ein Bewusstsein zu schaffen über unsere Bewegung zu Natur. Welche Auswirkungen unsere menschliche Bewegung und Veränderung zur Natur hat. Der Park beinhaltet verschiedene Themen und man hat ein Gefühl von Macht in diesem Park. Der Park zeigt von Außen was alles mit Blumen und einem geplanten Beet möglich ist. Wie man mehrere Hektar in eine Oase verwandeln kann. Jeden Tag kommen Besucher aus der ganzen Welt um diesen Park zu besichtigen. Es ist Teil unserer Geschichte. Aber wir sollten uns auch darüber Bewusst sein, dass ein Leben ohne die Natur für uns Menschen nicht möglich wäre. Ohne Bäume, könnten wir nicht atmen. Unsere Umwelt leidet täglich durch unser Handeln und zeigt sich in dem Klimawandel der Heute existiert. Uns muss bewusst sein wie wir mit Natur und unserem Planeten umgehen. Die Mutter Erde blutet durch unsere Bewegung!

2. Tech Umsetzung

In Form eines Videos unsere Ergebnisse darzustellen erschien uns am sinnvollsten. Wir hatten die Möglichkeit selber kreativ zu werden, eine Choreografie zu erarbeiten, diese zu filmen und dann die passenden Szenen zusammen zuschneiden. Die Idee Blut durch den Park fließen zu lassen kam zwar erst später, hat aber super zu der konzeptionellen Idee gepasst. Dabei kam auch die Frage auf, ob wir 2D oder 3D Animationen machen wollten. Aus Zeitgründen haben wir uns dann aber für 3D entschieden. Die Animationen wurden in Blender Produziert.
Das erste Problem der Produktion war es die richtige Kameraperspektive und Brennweite zu erfassen. Dafür haben wir ein anderes Programm namens “fSpy” benutzt. Dieses ermöglicht es einem Fluchtlinien festzulegen, die Kameraeinstellungen zu generieren und diese dann in Blender zu importieren. Dies war sehr wichtig, da es schwierig ist dies alleine herauszufinden. Das Bauen der Szenen war dabei nicht das größte Problem. wenn man die Richtige Perspektive hat ist das sehr einfach. Ein weiteres Problem war dafür der Hintergrund. Der Hintergrund der 3D Animationen musste eine art Greenscreen sein, damit man das Video von Soraya dahinter liegen kann. Dabei habe ich Testrender gemacht um zu schauen bei welcher Farbe ich die besten Ergebnisse erziele. Wir sind von Grün über Blau, dann aber letztlich bei Weiß gelandet. Ein weiteres Problem war es die Flüssigkeits Simulationen, welche das Blut darstellen, für jede einzelne Szene gut aussehen zu lassen. Das Berechnen dieser dauert manchmal länger als das endgültige Rendern und es ist sehr schwierig mit wenig Erfahrung gut einzuschätzen wie diese sich verhalten werden. Dabei kam es oft vor, dass ich zuerst eine vereinfachte Version der Simulation berechnen lassen habe um zu schauen wie die Flüssigkeit sich verhalten wird und wenn diese gut aussah erst die endgültige, hochauflösende Simulation berechnen lassen habe. Das Problem war dabei, dass die hochauflösenden Simulationen sich meistens auch ein bisschen anders verhalten und ich durch ungewollte Überschneidungen mit dem Rohmaterial die Animationen nicht benutzen konnte, verändern und dann neu berechnen musste. Dies war sehr Zeitaufwändig und manchmal auch Nerven raubend. Alles in allem war es zwar viel Arbeit, es hätte aber auch schlechter laufen können.
Die Musik wurde auch selber produziert und zu unserem Thema entwickelt. Dabei war es uns wichtig eine technische Musik zu haben, da die Technik eine sehr große Rolle in der Bewegung des Menschen aufweist. Bei dem Lied habe ich also sehr viel mit unnatürlichen Effekten gearbeitet wie etwa Hall der unmöglich in realen Umständen wäre und sehr elektronisch klingenden Instrumenten. Wir haben dabei den Titel ab Minute 6.14 benutzt. Den kompletten Titel kann man auf Soundcloud hören.(https://soundcloud.com/user-669995053/broken-bond)

3. Zusammenfassung des finalen Ergebnisses:

In unserem finalen Video haben wir 7 CGI Szenen. Dabei geht Soraya durch den Park und Blut fließt. Wir haben Soraya aber nicht in jedem Bild um auch die weiteren Auswirkungen zu zeigen.
Die erste Szene soll zeigen, wie der Schutz der Natur und des Planeten (Mauern) mit dem kommen des Menschen verschwindet. Die darauffolgenden Szenen sollen dann durch das viele Blut etwas schocken. Zum Schluss jeder Szene haben wir dann nochmal für jeweils etwa eine halbe Sekunde nur die Animation gezeigt um es noch dramatischer und technischer wirken zu lassen. In der letzten Szene (ohne CGI) soll es einen Ausblick geben auf die Zukunft. Dabei sieht man nur die Baumspitzen und nicht den Boden. Man weiß nicht, ob noch Blut fließt oder wie lange es noch nach dem Menschen fließen wird, aber die Bäume an sich bluten nicht mehr.
Leider haben wir nicht so viele Dokumentationsfotos gemacht, da nicht von Anfang an feststand was wir mit dem Material anfangen und manche technischen Probleme einen ursprünglichen Plan verhindern hätten können. Deswegen habe ich erst einmal geschaut was ich in welcher Zeit schaffe und dann weitergedacht. Zuerst hatten wir keinen richtigen Plan, kamen dann aber auf die Idee Blut durch den Park fließen zu lassen. Dabei haben wir nicht versucht es real aussehen zu lassen, sondern eher digital. Realistische Flüssigkeitssimulationen brauchen sehr viel mehr Erfahrung und Zeit.
Nachdem ich die ersten Szenen erstellt hatte, haben wir uns überlegt welche anderen gut passen könnten. Diese haben ich dann entruckelt und bearbeitet. So war auch der Arbeitsprozess der Szenen davor.
Der generelle Arbeitsprozess war dabei Entruckeln, Bearbeiten, Die Simulationen berechnen lassen, Rendern und schließlich im Schnittprogramm die beiden Videos übereinander legen.

4. Zusammenfassung:

Insgesamt war das Video meiner Meinung nach kein voller Erfolg, aber hervorragend um in die Technik einzudringen, welche ich mit diesem Projekt erkunden wollte. Dabei war es sehr gut das man etwas Zeitdruck hatte und somit so gut wie jeden Tag an dem Programm gearbeitet hat.
Ich werde auf jeden Fall weiter in dem 3D Bereich arbeiten, habe aber auch viel Inspiration durch das Spiel von Kenny, Jocelyn und Maike bekommen. in diese Richtung will ich auch mal versuchen etwas zu machen.
Leider hatten wir das Problem in der Gruppe, dass Soraya nicht so viel zu den Animationen beitragen konnte. Was an sich kein Problem ist, ich hätte jedoch im nachhinein eine andere Umsetzung bevorzugt, da man dann eine bessere Arbeitsteilung durchführen hätte können, Dies war auch mein einziges Problem mit der Gruppenarbeit.
An dem Video werden wir aber voraussichtlich nicht weiter arbeiten.

Fachgruppe

Perspektiven und Social Skills

Art des Projekts

Studienarbeit im Grundstudium

Betreuung

Magdalena Kovarik Ben Egger

Zugehöriger Workspace

Remixing Sanssouci – Plant the Exhibition

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2019

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