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»100 Ways to Move an A« AR-Publikation

»100 Ways to Move an A« AR-Publikation

»100 Ways to Move an A« ist die Entdeckung der typografischen Möglichkeiten im Bewegtbild. Bei der Gestaltung von 100 dynamischen Zeichen wird der kreative Arbeitsprozess hinterfragt und Barrieren im Kopf durchbrochen. Diese Sammlung katalogisiert die Ergebnisse des Experiments und dient als Denkanstoß sowie Inspirationsquelle für die eigene kreative Arbeit.

Idee

Das Projekt über die Gestaltung von 100 verschiedenen bewegten Zeichen ist bereits im Rahmen des Kurses »MotionBasis.07: Dynamic Type« im Wintersemester 2018/2019 bei Prof. Klaus Dufke entstanden. Da das Projekt zunehmend als Inspirationsquelle diente und die digitale Form immer mehr als Störung empfunden wurde, sollte eine Augmented-Reality Publikation entstehen. In der Überbrückung von analoger und digitaler Welt wurde eine geeignete Darstellungsform für die Ergebnisse gesucht.

Prozess

Für jedes der 100 Zeichen wurde das interessanteste Standbild für die Publikation gesucht, das sich gleichzeitig für die Erkennung durch die spätere App genug abhebt. Die eigentlich nicht für den Druck gedachten Standbilder mussten daraufhin für eine Skalierung vektorisiert werden. Während es sich bei dem Cover um ein faltbares Poster mit allen Zeichen handelt, wurden die Zeichen auf den Innenseiten einzeln dramaturgisch angeordnet. Die Informationsebene wurde in den letzten Seiten des Buches platziert, damit sich der Betrachter die Inhalte selber erschließen muss.

Die Publikation wurde im Indigoverfahren bei Ausdruck Berlin auf Meta Paper Extra Rough produziert und eigens in der Buchbindewerkstatt der FH Potsdam gebunden. Das Cover wurde in der Siebdruckwerkstatt mit Weiß auf schwarzem Tonzeichenpapier gedruckt.

Augmented Reality

Mithilfe der Game-Engine »Unity« und »Vuforia« wurde eine eigene Augmented-Reality-Anwendung gebaut. Sie lässt sich sowohl für iOS als auch für Android exportieren und projiziert in der Kamera des Handy Videos des bewegten Zeichens auf vorhandene Bilder. Die große Menge der zu scannenden Seiten erschwert die Stabilität der Anwendung. Lediglich 10 Bilder lassen sich derzeit ohne Ruckeln verwenden.

Anwendung der App:

1. Download über die eigene Internetseite
2. Installation
3. Kamera der App über die gesamte abzuspielende Seite halten
4. Automatisches Abspielen, sobald das Motiv erkannt wurde

Fazit

Die Übertragung eines bestehenden Projekts auf ein neues Medium macht dieses neu erfahrbar. Durch eine veränderte Wiedergabe eröffnet es eine neue Sichtweise auf die Ergebnisse. So lässt sich die entstandene Publikation auf unterschiedliche Weise erfahren. In Augmented Reality liegt die Stärke in der Kombination von den Vorteilen des analogen und digitalen Bereichs. Publikationen können in der Symbiose dieser Welten neu gedacht werden.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Studienarbeit im Hauptstudium

Betreuung

Prof. Franziska Morlok

Zugehöriger Workspace

Redaktionelle Gestaltung Wieso? Weshalb? Warum? 02

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2019

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