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Datascapes in Houdini

Dokumentation meiner Ergebnisse aus dem Kurs “Datascape in Houdini” vom Sommersemester 2019 unter der Betreuung von Julian Braun.


Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern unsere Vorstellungen von dem was sein kann.

Epiktet


Über den Kurs

Im Kurs habe ich mich mit der Software Houdini auseinandergesetzt –speziell mit der Simulation von Textilien, da ich in diesem Bereich mein Wissen um das Program erweitern wollte und die Möglichkeit gesehen habe eine Posterreihe zu erstellen, die den 3D bzw. digitalen Aspekt des Kurses in den Hintergrund treten lässt um den Betrachter auf einer emotionalen statt technischen Ebene zu erreichen.


Ergebnisse


Enwicklungsprozess

1. Ideenfindung

Nachdem ich beschlossen hatte mich mit dem Vellum-Solver in Houdini auseinanderzusetzen, überlegte ich wie ich den Stoff am besten in Szene setzen konnte. Meine ursprüngliche Inspiration zog ich aus dem Zitat: „Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern unsere Vorstellungen von dem was sein kann.“ und aus Bilder von Personen, die bedeckt unter großen Tücher lagen (siehe PDF)


2. Proof of concept

Basierend auf meiner Inspiration, fing ich an ein visuelles Konzept zu erarbeiten, das meiner Auffassung nach die Blick weg vom 3D-Objekt hin zur Geschichte der Bilder lenkte. Die Geschichte der Tänzerin diente mir dabei als Aufhängung und entstand maßgeblich aus den von mir ausgewählten 3D-Scan-Modellen, die es mir erlaubten den Stoff möglichst künstlerisch und dynamisch wirken zu lassen.

Bild oben: Erstes schnelles Testbild um festzustellen, ob mein Konzept funktionieren könnte

Bilder oben: Konzept als Plakatserie


3. Look development

Nach erfolgreichem Konzept untersuchte ich diverse visuelle Variationen der Idee um zu sehen was noch möglich wäre in dem gegebenen Zeitraum.

Ich entschloss mich am Ende für die oben gezeigten finalen Bilder. Diese Motive zeigten das einheitlichste Gesamtbild. 

Der Stil der Bilder ergab sich durch die angestrebte realistische Visualisierung der 3D-Geometrien. Um diese zu erreichen und die Plakate auf den ersten Blick wie ein Foto wirken zu lassen, setzte ich folgende Strategien ein, die alle darauf abzielten möglichst wenige Details zeigen zu müssen:

  • künstliches, stilisiertes Licht: Dieses lässt viel Spielraum für die Materialien im 3D-Bereich, da diese ebenfalls nicht realistisch aufgebaut sein müssen
  • viel Schwarz / Dunkelheit: Details von Objekten laufen ins Schwarze bzw. verschwinden
  • Bewegungsunschärfe: Lässt ebenfalls zu, das viele Details verschwimmen, die in diesem Fall auch nicht im Bild sind
  • Kameraeffekte: Tiefenschärfe, Chromatische Aberration, Rauschen, Blooming

Bilder oben: Diverse Bildmotive

Look development und 3D-Tests


4. Endpräsentation

In der Endpräsenation ist der gesamte Prozess mit Bilder und Videos dokumentiert und vorm Kurs präsentiert worden.

https://fhp.incom.org/action/open-file/352255
https://fhp.incom.org/action/open-file/352256

Ebenfalls wurde die Ergebnisse auf der Werkschau ausgestellt.


Weitere Arbeiten

Intro Houdini

In den ersten Wochen des Kurses wurde ein allgemeiner Einblick in die Funktionsweisen und Logiken des Programms geboten. In dieser Zeit wurden frei Arbeiten erstellt, die bestimmte Prozesse in Houdini erklärten. Durch meine Vorerfahrung mit dem Programm konnte ich mich mehr mit der visuellen Aufbereitung der Daten beschäftigen.

Folgend ein Auszug der Ergebnisse:

Fachgruppe

Interfacedesign

Art des Projekts

Studienarbeit im Grundstudium

Zugehöriger Workspace

Datascapes mit Houdini

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2019

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