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420/030

Ziel des Kurses war es, Brandings und Packagings für Cannabisprodukte zu entwickeln. Dies geschah unter der Annahme, dass eine vollständige Legalisierung von Cannabis bevorsteht.

Die Marke 420/030

Zu Beginn des Kurses beschäftigen wir uns mit vielen verschiedenen Recherchearbeiten rund um das Thema Cannabis. Dazu analysierten wir Synonyme und deren Bedeutungen in Bezug auf Cannabis, befassten uns mit der Entwicklung und Verarbeitung der Hanfpflanze und schauten uns schon bestehende Produkte aus Ländern, in denen Cannabis bereits legalisiert wurde, an. 

Für das Naming meiner Marke war es mir wichtig, eine Assoziation zur Herkunft herzustellen. So entschied ich mich die Stadt Berlin in den Namen mit einfließen zu lassen. Da mir der reine Stadtname für meinen Markennamen zu plump war, wollte ich es ein wenig abstrakter halten und entschied mich komplett auf Wörter zu verzichten und verwendete stattdessen Zahlen. So entstand der Markenname 420/030. Die Marke 420/030 verknüpft die Zahl des Cannabis und die Vorwahl von Berlin.

Packagingdesign

Für das Design meiner Verpackung war es mir wichtig, einen Bezug zumBerliner Stadtleben zu schaffen. So überlegte ich, was sowohl thematisch zum Design passt, aber auch nicht schon bereits in Verwendung ist. Wenn ich an Berlin denke, denke ich vor allem an den Verkehr. Und damit meine ich nicht die vielen Autos, sondern den öffentlichen Nahverkehr. In Berlin ist alles so gut miteinander verknüpft, dass man super schnell von A nach B kommt. Da ich selber viel mit der Bahn fahre, sind mir in Berlin schon immer die verschiedenen, gestalteten U-Bahnhöfe aufgefallen. So entschied ich mich dafür, mein Packagingdesign auf das Berliner U-Bahn Netz zu basieren. 

 Jedes Design steht für einen Berliner Bezirk. Der Name ergibt sich aus einem Ortsteil des jeweiligen Bezirkes. Eine U-Bahnstation bildet die Trägerform sowie die Schrift. Das Muster der Fliesen für die Verpackung setzt sich aus einer U-Bahnhofstation zusammen. Da alles bunt durchmixt ist, ist auch das Muster nicht in originalgetreuen Farben gehalten worden, sondern bildet sich aus allen möglichen Farben der U-Bahn Stationen des Bezirkes zusammen. 

Beispiel: Grunewald Ganja : Typografie: Font Arial von der Blissestraße, Trägerform: Uhlandstraße, Muster: Mierendorffplatz, Farbgebung: ICC/Messer Nord, Jungfernheide, Richard-Wagner-Platz.

Für weitere Informationen, welche auf der Verpackung zu finden sind, verwendete ich für jedes Design die gleiche Schrift. So entsteht im Gesamtbild eine bessere Harmonie und erzeugt unter den verschiedenen Designs eine Gleichartigkeit. Für die Schrift entschied ich mich für die FF Transit, welche von MetaDesign speziell für die BVG gestaltet wurde.

Entstanden sind dabei 8 verschiedene Designs. Dadurch, dass jede Sorte ein eigenes Design hat, bekommt die Marke eine Art Sammelcharakter. Und obwohl die Marke und das Thema des Designs bei jeder Verpackung gleich ist,  bekommt die Marke 420/030 immer ein neues Bild.

Jede Sorte besteht aus reinen Cannabis Sativa-Blüten. Es gibt sie sowohl als Pre-rolled Joints, als auch als reine Blüten.

SORTEN

Grunewald Ganja

Hermsdorf Haze

Schöneberg Shit

Spandau Skunk

Pankow Pot

Wedding Weed

Kreuzberg Kush

Buckow Bud

Dahlem Dope

Alle Sorten im Überblick

Abschlussworte

Ich habe mich während meines Studium zuvor noch nie wirklich mit Brand- und vor allem nicht mit Packagingdesign beschäftigt. Das und auch das Thema an sich waren für mich der Grund, diesen Kurs zu belegen. Rückblickend konnte ich aus diesem Kurs sehr viel mitnehmen. Sowohl die gute Vorrecherche und die Vorträge zum Thema Cannabis, als auch die Vorlesungen zum Thema Branding und Packaging waren eine super Hilfe, mein eigenes Projekt zu gestalten. Im Vergleich zu anderen Kursen hatte ich bei diesem Kurs das Gefühl, dass ich mein Projekt gut strukturiert planen und nacheinander sinnvoll aufbauen konnte. Dank der informativen Vorlesungen und Projektbesprechungen von Iven, habe ich für mein Konzept wirklich guten Input bekommen. Danke dafür!

Ein Projekt von

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Studienarbeit im Hauptstudium

Betreuung

Iven Sohmann

Zugehöriger Workspace

Future Shit – Branding und Packaging für Cannabisprodukte

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2019

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