Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

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Neugeborene in Potsdam

Ich habe die Daten über die Neugeborenen in Potsdam bearbeitet und eine Infographic gemacht.

Unsere Aufgabe

Unsere Aufgabe war es, Datensätze im Internet zu suchen und danach zu versuchen, diese zu analysieren und zu strukturieren. Am Ende sollten die Daten in einer Datengrafik visualisiert werden. Das Thema und die Visualisierungsform konnten wir selbst frei aussuchen.

Ideenfindung

Die Ideenfindung ist ein langer Prozess, weil die Themenauswahl für Infografiken sehr wichtig ist. Die Daten müssen interessant sein und gleichzeitig eine klare Struktur haben. Außerdem muss die Quelle der Daten zuverlässig und authentisch sein.

Ich habe mich für die Bevölkerungsdaten in Potsdam entschieden. Diese Daten sind auf der Webseite von der Landeshauptstadt Potsdam verfügbar und sie sind bereits in einer klaren Tabellenstruktur aufbereitet. Die Datensätze sind außerdem schon bereinigt und auch für mich bearbeitbar und verständlich. Trotzdem war der Visualisierungsprozess am Anfang ziemlich schwierig, weil zuerst geklärt werden musste, welche der verfügbaren Informationen man auf der Infografik haben will. Also muss man für sich die Fragen beantworten, was genau man visualisieren möchte, wie viel Informationen man zeigen möchte und wie man die Struktur und Hierarchie der Information organisiert. Man muss sich zuerst mit diesen Fragen beschäftigen. Erst danach sollte man sich Gedanken über die Visualisierungsform machen.

Ich stagnierte ziemlich lange in der ersten Phase, weil die Bevölkerung ein sehr großes Thema ist. Meine Datensätze haben die Bevölkerung Potsdams aus über 68 Perspektiven dargestellt: Altersgruppe, Geburtenrate, Familienstand, Eheschließung, Migrationshintergrund und so weiter. Am Ende habe ich die Perspektive “Geburten Kennzahlen und Lebenserwartung 2000 bis 2017” ausgewählt. Ein Grund dafür war, dass die Geburtenzahlen in Potsdam seit langem steigen und es so insgesamt mehr Neugeborene als Verstorbene gibt. Das ist anders als im Bundesdurchschnitt, was die Daten interessant macht. Außerdem besteht die Zielgruppe meines Plakats überwiegend aus Potsdamern und Daten über Neugeborene in Potsdam sind für sie bestimmt auch interessant.
So sieht meine Datenquelle aus.

Erste Skizze

Ich wollte die Geburten in Potsdam aus folgenden Perspektiven zeigen:
1.Geburtenrate in den Vergangenen 20 Jahren, und die Information, dass immer mehr Kinder in der Stadt geboren wurden
2.Überblick über die Neugeborenen in Potsdam im Jahr 2017; Wie viele Kinder wurden geboren, als wievieltes Kind der Familie, wie viele davon sind Junges und wie viele Mädchen
3.Altersgruppen der Mütter
4.Beliebteste Vornamen der vergangen drei Jahre

Datenvisualisierung

Auf dem A1 großen Plakat habe ich die Informationen nach der westlichen Leserichtung organisiert: Auf der rechten Seite der Infografik sind Informationen wie z.B. wie viele Kinder insgesamt im Jahr 2017 in Brandenburg geboren wurden und wie viele davon in Potsdam. Auf der linken Seite sind detaillierte Informationen z.B. darüber, welche Altersgruppe der Frauen diese Kinder zur Welt gebracht hat. Auf der rechten Seite haben ich außerdem interessante Fakten über die in Potsdam geborenen Kinder gezeigt, wie z.B., dass mehr nichteheliche Kinder zur Welt kamen als eheliche. Die wichtigen Daten habe ich mit großer Typografie (größeren Schriftschnitten) und auffälligen Farben hervorgehoben. Darüber hinaus habe ich Icons benutzt, damit die Datentypen leicht verständlich veranschaulicht werden.

Fazit

Im Kurs “Storytelling with Data” habe ich viel gelernt und dazu ein großes Interesse an Datenvisualisierung entwickelt. Im weiteren Verlauf meines Studiums würde ich super gerne an dem Thema Informationsvisualisierung weiterarbeiten. Gerne würde ich auch selbst ausprobieren, wie man quantitative Informationen zusammen sucht, bereinigt, in Tabellen organisiert und diese anschließend mit online Tools oder durch Programmierung visualisieren könnte.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Gestaltungsgrundlagen

Zugehöriger Workspace

Storytelling with Data

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2019