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Visuelles Labor: Illustration

Bildidee, Technik und Kontext so haben wir uns durch einige Hausaufgaben illustriert. Wir wurden dazu ermutigt mit verschiedensten Techniken zu arbeiten um uns auch mal von unseren üblichen Illustrationsweisen zu lösen. Das Abschluss Projekt war zum Thema Protest. Geleitet wurde der Kurs von Lisa Rienemann WS 2018/2019

1. Weltnudeltag

Eine Illustration zum Thema „Weltnudeltag“ zum Kick-off.
Die Idee war den Nudeln eine Wichtigkeit zu verleihen, sie zum Kunstwerk zu machen. Also habe ich verschiedene Pasta Sorten, zeichnerisch so auf dem Blatt arrangiert, dass sie wie eine abstrakte Figur wirken. Die starken Schatten unterstzützen die Wirkung.

Danach wurde ausgewählt wer in den Kurs durfte. Eine Vorgehensweise die ich sehr begrüße, das Niveau im Kurs war dadurch sehr hoch.

2. Hello, my name is...

Die erste Hausaufgabe: Visualisiere deinen Namen, freigestellt mit welcher Technik.

Eine Aufgabe die mir sehr gut gefallen hat, einfach aus dem Grund das ich mich schon seit Jahren sehr mit Graffiti beschäftigte, war quasi ein Heimspiel.

Die drei Moritz Graffitis sind mit Finlinern und Copics gemalt sehr üblich beim Graffiti Sketchen. Ich habe allen drei Varianten ein anderen Style verliehen. Einmal mit Geometrischen Formen gespielt, bei dem anderen sind meine Leidenschaften illustrativ mit eingebaut und das dritte bewegt sich wieder im Raum und Variiert mit den Buchstaben.

Die große Illustration „Mo Money Mo Ritz“ Aquarell, finliner und cpics gemischt, ist eine Wortspiel mit meinem Namen und nimmt das Brotlose leben des Graffiti Sprühers etwas auf die Schippe denn „Money“ sieht man hier in der Regel nicht, ganz im Gegenteil…

3. Character – Das Viech in Mir

Die zweite Hausaufgabe Charakter design.

Darf ich vorstellen Freund&Helfer das Duo geknetet aus Fimo.

„Ihr Revier ist die Großstadt.
Ihre Gegner extrem schnell und gefährlich.
Verbrechen ohne Limit.
Jeder Einsatz – volles Risiko
für Freund&Helfer.“

4. Editorial

Die dritte Aufgabe war eine Illustration zu erstellen die passend zu einem von zwei Texten in ein Editorial Rahmen gesetzt werden kann.

Ich fand beide Texte sehr anregend aber ich habe mich dazu entschieden etwas zum Tod des Witzes zu machen. Hierfür habe ich den klassischen Witz Charakter „Onkel Fritz“ sterben lassen und ihm ein Grabstein in Aquarell und Finliner gemalt. Es ging mir darum das Motiv NICHT wie eine Karikatur aussehen zu lassen es sollte eher ein realistischen Ton bekommen. durch die optische Ernsthaftigkeit in Kombination mit dem eingravierten „Bade in Frieden“ soll der Betrachter noch ein letztes Mal zum Schmunzeln gebracht werden.

5. Datenvisualisierung

Die vierte Aufgabe war eine Datenvisualisierung hierfür konnten wir gegebenes Material verwenden oder Daten aus anderen Quellen nehmen, wie dem Internet 

Da ich ein großer Fan des Künstlers Bob Ross bin, wollte ich dazu eine Datenvisualisierung machen. mit etwas Recherche fand ich eine Statistik die alle jemals von Bob Ross im TV gezeichneten Bilder auf, in ihnen enthaltene Elemente analysiert. Z.B in wie vielen seiner Bilder ein Stein oder Fels zu sehen ist.
Nun habe ich die Elemente im Größenverhältnis ungefähr so zu einander gesetzt das sie in Größe ihrer Zahl entsprechen. Gemalt habe ich mit Finlinern und Acryl (um dem Ölgemälden von Bob Ross etwas näher zu kommen).

6. Öfter mal was neues

Bei der vierten Aufgabe ginge es nur Darum mal etwas neues auszuprobieren. Motiv komplett frei gestellt

Für die Aufgabe haben mein Mitbewohner Philipp (der glücklicherweise auch in dem Kurs war) und ich uns eine Tattoo Maschine von einem Freund ausgeliehen. Die nette Fleischfachverkäuferin von der Blutwurstmanufaktur hat uns noch mit etwas Schweine Haut ausgestattet und schon konnte das wilde Stechen los gehen. Da wir zusammen an einem Projekt gearbeitet haben, dachten wir uns wir spielen das klassische „um falten und weiter zeichnen“ Spiel das in der Schule immer sehr beliebt war. Nur das wir statt Papier auf Schweinehaut „gezeichnet“ haben.

Zum Schluss durfte unser Werk noch auf große Sbahn Reise durch Berlin gehen. die Gesichter der Mitfahrer waren köstlicher als so manches Kotlett.

7. Protest / In Varietate Concordia

Bei der Endaufgabe ging es darum sich mit Protest auseinander zu setzten.

IN VARIETATE CONCORDIA ein visuelles Europa. Mein Protest ist zuerst einmal nicht gegen etwas, sondern für ein geeintes Europa. stark genug den politischen Problemen zu strotzen die uns auf der Weltbühne entgegentreten. Ultra Konservative, totalitäre, Rechtsradikale, Fundamentalistische – Parteien, Länder und Bewegungen werden Zusehens mehr und gewinnen an Einfluss. Europa eine der letzten Bastionen sozialer Demokratie ist in Gefahr. Europa wahlen stehen an, wir müssen handeln, wir müssen uns von unserer hedonistischen, egoistischen Lebensweisen verabschieden und uns in unserer Vielfalt vereinen.
Ich möchte grade dem Vielfältigen in Europa eine Visuelle Identität geben etwas das uns verbindet aber unterschiede akzeptiert, sogar fördert. Dabei habe ich auch das Motto der EU:** IN VARIETATE CONCORDIA** „Einheit in Vielfalt“ schriftgrafisch illustriert. Dier klassischen Sterne der Flagge sehen alle etwas anders aus eien Einfache optische Aussage die jeder versteht auch ohne Worte.

Als zweites Projekt zu dem Thema habe ich noch ein Plakat gestaltet angelehnt an den Jugendstil der 20ger Jahre, eine politische Zeit in Europa mit der sich gewisse Parallelen ziehen lassen zu heute. Aus diesem Grund ist das Plakat auch aufgebaut wie ein Wahlplakat dieser Zeit. Zu sehen sind die Großmächte China, USA und Russland (verkörpert in deren jeweiligen Tierwesen) angriffslustig, im Begriff die Welt zu zerstören dargestellt. Während Europa Demokratische Grundwerte hochhält. Sehr pathetisch, Jugendstilhaft überzogen aber dennoch Klar.

Danke!

@amoreitz

Ein Projekt von

Fachgruppe

Kommunikationsdesign

Art des Projekts

Studienarbeit im Hauptstudium

Betreuung

Lisa Rienermann

Zugehöriger Workspace

Visuelles Labor: Illustration

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2018 / 2019

Keywords

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