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Naive - Musikvideo

Naive< ist ein Musikvideo für Annanan und zeigt in Form einer Collage den Kontrast und die Zusammengehörigkeit von Mensch und Natur.

Exposé

Die Atmosphäre des Songs soll in die Bildsprache übersetzt werden. Sounds, Töne und Stimme überlagern sich und werden mit verschiedenen Shots als Collage visualisiert.

Zeitplan:
• Location finden: bis Anfang Juli
• Dreh Natur: 3 Tage, Ende Juli
• Dreh Mensch: 3Tage, Mitte August
• Nachproduktion: 2-3 Wochen Ende August

Equipment:
• Canon 700D, Objektiv EFS 18–135mm, Objektiv 50mm f2.5 Makro, Makro Extension Tube/Zwischenringe
• Videostudio FHP

Länge:
• 2:40 min
Musik:
• elektronisch, atmosphärisch, analog, jam

Inspiration

Zur Ideenfindung habe ich mir ein Moodboard erstellt. Diverse Einstellungen von Natur- und Menschaufnahmen und verschiedene Splitscreen Layouts halfen bei der Orientierung. Somit konnte ich stilistische und technische Möglichkeiten abgrenzen und mir Limits festlegen.

Prozess

Planung
Schon bei der Präsentation des Exposé sollten wir einen ersten Zeitplan für unser Projekt erstellen. An diesen habe ich mich auch gehalten und konnte entspannt an dem Film arbeiten.

Dreh Natur
Für die Naturaufnahmen habe ich verschiedene Locations besucht bzw. immer die Kamera dabei gehabt um Material zu sammeln. Z.B. Baumkronenpfad Hainich (Thüringen), Ostsee Kołobrzeg (Polen), diverse Wälder in Thüringen und Brandenburg
Dabei ist es wichtig gleich bei der Sichtung des Materials eine Ordnung einzuführen, so dass man nicht in den Fluten von kleinen Filmen ertrinkt. Sofort alles löschen was unbrauchbar ist, alles andere benennen und die Favoriten markieren. Das hat mir sehr bei der Postproduktion geholfen.

Dreh Mensch
Da ich klare, definierte und Aufnahmen von Körpern haben wollte und mich auch an Makrobildern versuchen wollte, habe ich das Videostudio der FH für zwei Tage gebucht. Tag eins bestand aus Lichttests, Positionierung und Testaufnahmen mit einem Model.
An Tag zwei organisierte ich dann Freunde, die mir Model standen. Um alle Einstellungen im Überblick zu haben, hatte ich Listen vorbereitet, die ich während des Drehs einfach abhaken konnte. So lief alles nach Zeitplan und ich hatte Zeit zu experimentieren. Auch wichtig: Verpflegung und Getränke mitnehmen, so sind alle satt und glücklich und haben Spaß am drehen und warten.

Postproduktion
Mit dem Schneiden des Materials habe ich schon früher angefangen, als der Zeitplan es vorgesehen hat, um vorerst die Wirkung der Naturaufnahmen und verschiedene Splitscreens auszutesten. Da dies mein erstes „längeres“ Premiereprojekt war, half es mir extrem auch hier Ordnung zu halten und alle Sequenzen zu bennenen und in Ordner zu sortieren.
Da ich sehr viel Material abgedreht habe, welches nicht in die 2:41min der Bildkomposition gepasst hätte, entschied ich mich die „Schatten“-Parts auszulassen.
Die Screenings in den Semesterferien waren super, um Feedback zu sammeln, um Kleinigkeiten zu verbessern oder einfach mehr auszuprobieren.

Resumé

Das Filmprojekt „Naive“ hat mir extrem viel Spaß gemacht. Es war viel Arbeit und Selbsterfahrungen damit verbunden, aber genau deswegen bin ich auf das Ergebnis stolz.
Für die Zukunft sollte ich aber ein Team suchen, um Ideen komplexer zu bearbeiten und kreativ Probleme lösen zu können. Außerdem sollte ich mich an After Effects heranwagen, um Kompositionen und Collagen variabler zu gestalten.
Dennoch war das Projekt eine gute Erfahrung im Bereich Musikvideodreh und macht Lust auf mehr.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Werkstattpraxis

Art des Projekts

Studienarbeit im Grundstudium

Betreuung

Jan Schütze

Zugehöriger Workspace

Audio-/Video-Labor: Einführung in das audio-visuelle Arbeiten

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2018