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Intelligente Infrastruktur für Verwaltungsdienstleistungen

Intelligente Infrastruktur für Verwaltungsdienstleistungen

Betrachtet man die Online-Verwaltungsdienstleistungen des Landes Berlin lassen sich schnell viele Missstände ausmachen. Die Unübersichtlichkeit und das nicht mehr zeitgemäße Design, habe ich in meinem Projekt als grundlegende Probleme ausgemacht und in meinem Lösungsansatz behoben. Als Mittel zur Lösung konnte ich mir eine Studie der NEGZ zur Hilfe nehmen und auf deren Grundlage eine intelligente Infrastruktur aufbauen.

1. ausgangslage

Die Webseite der Online-Verwaltungsdienstleistungen bietet mit den vorhandenen Online-Formularen und -Anträgen eine gute Grundlage für das E-Government. Die Problematik einer solchen Masse an Informationen wird jedoch schnell deutlich. Jedem Nutzer sollen so schnell wie möglich so viele Informationen wie möglich bereitgestellt werden. Die daraus resultierende Flut an Daten, mit der der Nutzer konfrontiert wird, wurde leider nicht bedacht. Auf den ersten Blick erreichen den Nutzer gleich vier Navigationen, von denen keine hilfreich ist, wenn der Nutzer nicht zu 100% weiß was er sucht. Erschwerend kommt das nicht mehr zeitgemäße Design.

Da ich in den letzten Jahren selbst die Erfahrung machen konnte, wie langwierig Verwaltungsdienstleistungen sein können, wäre es gut gewesen die Informations-, Formular- und Antrags-Suche zu vereinfachen. Die funktionierende Nutzerorientierte-Informationsinfrastruktur hätte dann für ganz Berlin einen erheblichen Mehrwert.

Die Herausforderung bei dem Projekt besteht darin sich in unterschiedliche Nutzer zu versetzen, die verschiedenen Probleme zu verstehen und für alle einen adäquaten Lösungsansatz zu finden. Zuvor müssen jedoch die Flut an Informationen reduziert und die Suchfunktion neu Gedacht werden.

2.1 vorgehensweise

Die Gliederung in Lebenslagen konnte ich der negz-Studie aus dem Jahr 2015 entnehmen. Aufbauend habe ich Querverweise zwischen Lebenlagen und Dienstleistungen erarbeitet.

Das Ziel ist ein fast minimalistisches Design, das dem Nutzer nur genau so viele Informationen bietet die er auch verarbeiten kann. Dadurch soll sichergestellt sein, dass Nutzer schneller an die gesuchte Dienstleistung oder Information gelangen. Zusätzlich soll das Vertrauen der Bürger gegenüber der digitalen Verwaltung gestärkt werden, wodurch eine höhere Nutzerzahl entsteht und die Verwaltung entlastet.

Ergebnis
- Eine Navigation
- Suche im Vordergrund
- Beliebte Ergebnisse hervorheben
- Hilfsmöglichkeiten hervorheben
- Unterschiedliche Suchfunktionen anbieten

Stichwort
Nach Eingabe eines Stichworts oder einer Frage bekommt der Nutzer im Besten Fall ein direktes Ergebnis. Werden jedoch mehrere Ergebnisse möglich stellt das System Rückfragen zu dem Gesuch. Durch einfache Rückfragen kann das Gesuch auf ein Thema eingegrenzt werden. Dem Nutzer wird dann keine Liste von Möglichkeiten präsentiert, sondern nur das eine Ergebnis.

Themensuche
Der Nutzer kann seine Suche, sofern er sie einem „Bereich“ zuordnen kann, durchführen. Die Auswahl findet immer in der Reihenfolge Themenbereich > Lebenslage > Kernleistung statt. Bedeutet, dass der Nutzer nicht die genaue Kernleistung, sondern nur seine Lebenslage defienieren muss. Zusätzlich gibt die Auflistung der Kernleistungen einen direkten Überblick über alle Leistungen der Lebenslage.

Alphabetische Suche
Über den Reiter kann der Nutzer den ersten Buchstaben der Dienstleistung auswählen. Folgend bekommt er eine Liste aller Dienstleistungen.

2.2 prototyp

3. fazit

Der Prototyp kann die oben dargestellten Probleme beheben. Jedoch gibt es bei der Gestaltung der Reihenfolge der Informationen noch Optimierungsspielraum. In einem weiteren Schritt könnte man die unterschiedlichen Suchfunktionen noch präsenter gestalten bzw sie weiter oben ansetzen. Der Nutzer muss sich dann nicht mehr an den Infoboxen vorbei navigieren.

4. ausblick

Desktop
Zusätzlich zu der Unterseite Dienstleistungen sollen auch noch die Seiten Standorte Termine App mehr gestaltet werden.

Mobil
Ich denke nicht, dass eine so umfangreiche mobile Version der Webseite vorteilhaft ist. Anträge und Formulare sind Dokumente, deren Ausfüllen nicht zwischen Zwei U-Bahn-Stationen passieren sollte. Der Zugang zu einem internetfähigen Computer sollte in Deutschland bereits ausreichend gewährleistet sein. Somit kann eine mobile Version der Seite als Informationsquelle dienen und auf das Ausfüllen „vorbereiten“.

Ein Projekt von

Fachgruppe

Interfacedesign

Art des Projekts

Studienarbeit im Hauptstudium

Betreuung

Prof. Constanze Langer Dr. Sebastian Meier

Zugehöriger Workspace

Smart City Interfaces

Entstehungszeitraum

Sommersemester 2018