Incom ist die Kommunikations-Plattform der Fachhochschule Potsdam

In seiner Funktionalität auf die Lehre in gestalterischen Studiengängen zugeschnitten... Schnittstelle für die moderne Lehre

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How do you Portfolio?

Ergebnis der Agentur-Besuche im Rahmen des Projektwochen-Kurses „Fast Forward: Kick off your Career“ // Antworten der Designer und Personaler zum Thema Portfolio und Bewerbung // besuchte Agenturen waren nr21, aperto, BCG digital ventures, Teufel, iconmobile, N26 und AJ&Smart

Nutze für die Bewerbung das, was erwünscht ist!

Achte bei der Erstellung deines Portfolios immer auf die Anforderungen der jeweiligen Agentur. Ist zum Beispiel ausschließlich ein PDF erwünscht, dann sende nur ein PDF-Portfolio! Ein Link zu deiner eigenen Website kann eine Möglichkeit sein, zusätzlich weitere Arbeiten zu zeigen oder es als Alternative nutzen, falls sich das PDF nicht öffnen lässt. Nutze interaktive PDFs, um dein Portfolio strukturiert und sauber wirken zu lassen. Eine Datenmenge von 10 MB solltest du nicht überschreiten.

Es kommt nicht nur auf das Ergebnis deiner Arbeiten an!

Zeige in deinem Portfolio nicht ausschließlich fertige Produkte oder Endergebnisse. Der Weg dahin beschreibt deine Arbeitsweise und gibt einen Einblick in deine Persönlichkeit. Deswegen trau dich, Entwürfe, Skizzen, Prozessbilder mit darzustellen. Auch unfertige Arbeiten und Sackgassen können Charakter zeigen. Oft sind die von dir genutzten Methoden wichtiger als deine vorhandenen Software-Skills.

Zeige, wo deine Stärken im Projektablauf liegen!

Besonders bei im Team entstandenen Arbeiten solltest du deutlich kennzeichen, was dein geleisteter Anteil am Projekt ist. Stelle dar, in welchen Projektphasen du besonders aktiv gewesen bist und welche Stärken du in das Team einbringen konntest. Dafür sind kurze Textabschnitte zum dargestellten Projekt möglich.

Konzentriere dich auf die Projekte, die dich am besten repräsentieren!

Dein Portfolio sollte einen guten Überblick über die Bandbreite deiner Projekte schaffen. Präsentiere dich vielseitig und experimentell, anstatt viele ähnliche Arbeiten zu zeigen. Achte dabei darauf, nicht alle Projekte zu zeigen, sondern konzentriere dich zum Beispiel auf drei für dich relevante/umgesetzte Arbeiten, die du detailliert darstellen kannst. Im besten Fall haben die Arbeiten auch Berührungspunkte mit den Projekten deiner Agentur, an die du dein Portfolio schickst. Indem du manche deiner Arbeiten nur anteaserst, erzeugst du Lust auf mehr und hast noch Material für das Bewerbungsgespräch.

Du bewirbst dich als Designer, also sollte dein Portfolio auch so aussehen!

Ein sauber gestaltetes Portfolio in Bezug auf Layout und Typografie sollte für dich als Gestalter dein eigener Anspruch sein. Zusätzlich zur visuellen Präsentation deiner Arbeiten solltest du kurze und prägnante Texte schreiben, die Hintergründe des Projektes und Prozesse beschreiben. Wenn du dich bei Unternehmen mit internationalem Kontext bewirbst, verfasse diese gleich auf Englisch.

Professionalität beginnt bei ganz banalen Dingen!

Zahlreiche Rechtschreibfehler in deinem Portfolio gehen gar nicht – also lass dein Portfolio von jemandem Korrektur lesen. Außerdem sind typische Infografiken mit Prozentangaben deiner Skills überflüssig und ungern gesehen. Deine Fähigkeiten werden durch deine Arbeiten sichtbar. Technische Hürden wie kaputte Links oder zu große Dateigrößen solltest du vermeiden, weil sie bei deinem Adressaten zu Frustration führen und dich dadurch eventuell selbst ausschließen.

Denk dran: Dein Portfolio ist immer nur die Eintrittskarte zu einem persönlichen Gespräch!

Bei der intensiven Arbeit am Portfolio darfst du nicht vergessen, dich mit der Agentur / dem Unternehmen auseinanderzusetzen. Schon dein Bewerbungsanschreiben sollte speziell auf deinen Adressaten abgestimmt sein, sodass dein ehrliches Interesse und deine Motivation deutlich werden. Sollte dein Unternehmen ein bestimmtes Produkt vertreiben, setze dich damit schon vorher auseinander. Suche dir einen Ansprechpartner, der dir bei Fragen weiterhelfen kann. Der Bewerbungsprozess unterscheidet sich überall etwas und reicht von Telefon-/Skype-Gesprächen bis hin zu kleinen gestalterischen Challenges. Ausschlaggebend ist letztendlich das persönliche Gespräch, bei dem das Unternehmen dich, aber auch du das Unternehmen kennenlernen kannst: Habe ich mir das Unternehmen und die Arbeit so vorgestellt? Passe ich in das Team des Unternehmens? Auf diese Fragen findest du spätestens vor Ort deine Antworten.

Entscheide für dich persönlich, ob du dich auf Plattformen präsentieren willst!

Verschiedene Portfolio-Plattformen verfolgen unterschiedliche Zwecke. Finde für dich die Plattform(en), die für dich am sinnvollsten sind! Generell werden diese Plattformen hauptsächlich genutzt, um freiberufliche Designer für bestimmte Projekte zu finden. Um entdeckt zu werden ist es wichtig, sein Profil zu pflegen und die Arbeiten darauf immer aktuell zu halten. Nutze deshalb lieber weniger Plattformen, damit du diese auf dem neuesten Stand halten kannst.

Fachgruppe

Sonstiges

Art des Projekts

Studienarbeit im Hauptstudium

Betreuung

Prof. Boris Müller Henrik Hagedorn

Zugehöriger Workspace

Fast Forward: Kick off your Career

Entstehungszeitraum

Wintersemester 2017 / 2018